Donnerstag, 25. September 2014

Urlaub am Gardasee: Sirmione








Da wir relativ spontan beschlossen hatten, nach Italien zu fahren und zu dieser Zeit das Wetter nicht wirklich vorauszusagen war, beschlossen wir, uns am Gardasee eine Stadt auszusuchen, in der man auch falls kein Badewetter sein sollte zwei wunderschöne Tage verbringen kann.



Die perfekte Stadt hierfür ist Sirmione. Wir wohnten 4 Kilometer vom Zentrum entfernt, die man gut am See entlang zu Fuß erreichen kann oder aber mit den Fahrrädern, die unser Hotel gratis verlieh.

Beides ist sehr praktisch, denn der einzige Parkplatz kurz vor dem Stadttor wäre ziemlich teuer gewesen (2,20 Euro pro Stunde - wir dachten zuerst, wir hätten uns verlesen).





Da wir Glück mit dem Wetter hatten und tagsüber am See verbringen konnten mit Baden, Lesen, Muscheln sammeln für die Kleinen daheim und einfach Entspannen, besuchten wir die Stadt immer Abends zum Essen gehen und Bummeln.



Sirmione ist wie eine Festung, umgeben von alten Burgmauern, gebaut und im Stadtinneren ist ein Gässchen schöner als das andere, fast immer mit Blick auf den See und mit wunderschön bepflanzten Balkonen und Hauseingängen.





Oft standen wir einfach nur da und bewunderten die besonders schönen mit Blüten bewachsenen Hausfassaden.



Gegessen wurde gleich am ersten Tag unter lauter grünen Bäumen mit einem Lichterhimmel, der funkelte, als es dunkler wurde. Direkt am See durfte natürlich der Fisch nicht fehlen, genauso wenig wie die unheimlich leckere Gemüselasagne.



Die riesigen Eistüten scheinen eine Spezialität der Eisdielen in Sirmione zu sein, denn die meisten Leute hielten eine solche in der Hand und es gab sie quasi an jeder Ecke.

Ich hatte so eine große Eistüte noch nie gesehen und wollte natürlich auch selbst eine haben - so lecker, vor allem in einer Waffel mit Schokoladen- und Streuselrand!





Fasziniert hat mich auch ein kleiner Antiquitätenladen, den ich zunächst nur aus Neugier betrat, allerdings dann sofort zwei Handspiegel sah, die wie aus einem anderen Jahrhundert aussahen und die nun im Besitz meiner Schwestern sind. Der Laden war voller kleiner altertümlicher Schätze!



Von der Stadt aus sah man überall den See und in weiter Ferne die Berge.





So konnte man stets den wunderschönen Sonnenuntergang beobachten. Wir gingen an der Landzunge entlang, vorbei an Olivenbäumen und immer wieder blühenden Bäumen.





Am zweiten Abend begann es für kurze Zeit ein wenig zu nieseln, was nicht störte, sondern die Haut ein wenig abkühlte an diesem doch sehr warmen Sommerabend. Mich schreckt daheim Regen auch nicht vom Spazierengehen ab und ein warmer Sommerregen ist für mich immer etwas Besonderes.

Die zwei Tage in dieser Stadt beziehungsweise am Gardasee waren wirklich sehr entspannend und so schön, dass ich gar nicht mehr wegfahren wollte - dabei ging es dann gleich weiter nach Verona! ;-)



Kommentare:

  1. Hallo liebe Sahra,
    was für ein toller Kurz-Urlaub ! :)
    Die Bilder erinnern mich seltsamer weise total an Kroatien... schön habt ihr es dort gehabt :) So eine tolle Eistüte...darauf hätte ich jetzt auch Lust ! :)
    Ich schätze mal im nächsten Post zeigst du Verona ? :) Wäre jedenfalls sehr spannend ;)
    liebe Grüße
    Hikari

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    1. Liebe Hikari,
      uns hat es auch sehr gefallen! Und ja, der Bericht über Verona wird auf jeden Fall noch folgen ;-)
      Liebe Grüße,
      Sarah

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