Sonntag, 30. April 2017

Urlaub in Belgien: Ostende

Während meines Aufenthalts in Belgien fuhren wir am Sonntag nach Ostende, um einen Sonntagsspaziergang am Meer zu machen. Ein Glück hatten wir uns warm eingepackt, denn auch wenn es sommerlich aussehen mag, war der Wind doch teilweise eisig.




Neugierig wie ich war, fragte ich die Verkäuferin an einem Straßenstand, was denn in dem großen Topf sei. Als sie "escargots" sagte, zuckte ich erst einmal zusammen, beschloss dann aber eine kleine Portion zu probieren. Tatsächlich schmeckten die Schnecken ähnlich wie Meeresfrüchte vor allem nach der würzigen Suppe, in der sie gekocht worden waren und waren gar nicht schlecht - obwohl man das Bild von lebendigen Schnecken erst einmal verdrängen muss. ;-)



Wir gingen stundenlang am Strand spazieren, genossen die Sonne und auch die Tatsache, dass wir nur eine Zugfahrt vom Meer entfernt waren (wenn man aus Bayern kommt ist das ja nicht so selbstverständlich ;-)).






Auch der Hafen gefiel mir sehr - das Wasser wirkte richtig schön grün im Licht und man konnte die verschiedensten Möwen betrachten.


Samstag, 29. April 2017

Zitronen-Schoko-Muffins




Nichts ist bei hohenTemperaturen erfrischender als etwas Süßes mit Zitronengeschmack oder -creme. Deshalb habe ich diesmal aus übrigen Schokokeksen Muffinböden gemacht und diese mit einer fruchtigen Zitronencreme bedeckt.

Zitronen-Schoko-Muffins (ca. 6 Muffins; Rezept adaptiert von hier)

Schokokekse
1/4 Tasse frisch gepressten Zitronensaft
1/2 Tasse Crème fraîche
2 Eier
1/4 Tasse Zucker

Zunächst zerbröselt man einige Schokokekse, sodass die Böden der Muffinförmchen schön bedeckt sind. Nun kann man je nach Fettgehalt der Kekse noch etwas geschmolzene Butter darüberträufeln. Anschließend verrührt man sämtliche Zutaten zu einer glatten Masse und gibt diese darauf. Die Muffins werden bei 150°C ca. 30 bis 35 Minuten gebacken.

Nach dem Abkühlen kann man sie nach Belieben mit Puderzucker bestreuen.



Donnerstag, 27. April 2017

Harry Potter Care Paket


Als ein guter Freund meiner Schwester, ein unglaublich großer Harry-Potter-Fan, seinen 18. Geburtstag hatte, ließ meine Schwester sich von meiner Harry-Potter-Schultüte, die ich einmal für sie zum 1. Schultag gebastelt hatte, inspirieren.



Sie bestellte Original-Harry Potter Bertie's Every Flavour Beans und stellte die restliche Füllung mit verschiedenen Süßigkeiten selbst zusammen.
 


Sämtliche Schilder sind Free Printables, die ich für die Schultüte auch schon verwendet hatte - nur, dass eine Druckerpatrone fehlte, weshalb sämtliche Schilder rosa wurden. ;-)



Sie gestaltete allerdings keine Schultüte, sondern ein Harry-Potter-Care-Paket - mit Schachtel, die nach außen nichts verriet und dann eine kleine Harry-Potter-Süßigkeitenwelt zeigte.

Ich finde ja, dass das Geschenk toll geworden ist. ;-)



Wie man Acid Pops macht habe ich hier gezeigt.




Füllungsbeispiele:

Cockroach Clusters: Milka Daim Häufchen oder Schokocrossies
Dementos Milk Chocolate: Luflee-Schokolade
U-No-Poo: grüne Haribo Pico-Ballas
Fizzing Whizzbees: gelbe Haribo Pico-Ballas
Fainting Fancies: bunte vegetarische Fruchtgummis
Puking Pastille: orangefarbene Haribo Pico-Ballas (orange-purpur ;-))
Licorice Snaps: rote Haribo Pico-Ballas


Printables - Vorlagen:

Honeyduke's Candy Labels von jonesing2create.com
Dementor Chocolate Wrapping Paper: piecesbypolly.com
The Chocolate Frog Box: gaddia.deviantart.com

HPP6

Dies ist mein Beitrag zur Harry Potter Party von dragondaniela.de!


Dienstag, 25. April 2017

Crayon Art: Regenbogenbild




Für das Zimmer meiner Schwester machten wir zusammen ein Wachsbild in Regenbogenfarben. Hierfür braucht man Wachsmalkreiden, die man in Regenbogenfarben anordnet und mit der Heißklebepistole an einer Leinwand befestigt.



Meine Schwester malt nun mit schwarzer Acrylfarbe ein Pärchen unterm Regenschirm. Dies dichteten wir dann mit Tesafilm und Frischhaltefolie ab.

Dann nahmen wir die Leinwand mit in die Werkstatt im Schuppen, zogen alte Fleecejacken an (das heiße Wachs kann schon mal ein wenig abspritzen) und schmolzen die Wachsmalkreiden mit dem Föhn. Tatsächlich hatten wir den falschen Tag dafür gewählt, es war nämlich so kalt im Schuppen, dass das Wachs sehr schnell wieder fest wurde, wenn man den Föhn eine Weile auf die andere Bildhälfte hielt.

So war es eben ein wenig zeitaufwendig - nichtdestotrotz aber auch sehr spannend, wie sich die Farben vermischen würden. Als wir mit dem Farbverlauf zufrieden waren, ließen wir die Leinwand über Nacht im Schuppen trocknen.


 Zum Abrunden malte meine Schwester im Nachhinein den Rahmen der Leinwand dunkelblau an.

Ab damit zum CreadienstagDienstagsdinge, Handmade on Tuesday, Miss Red Fox!

Sonntag, 23. April 2017

Nudeln mit Bärlauch-Pesto

Nachdem ich während der Mittagspause alle paar Tage neidisch auf das Mittagessen der einen oder anderen Kollegin blickte (es schien, als hätte jeder bereits Bärlauch-Pesto gemacht), erntete ich bei meinem Besuch zu Hause an Ostern gleich meinen Bärlauch und verarbeitete ihn ebenfalls zu Pesto.

Pestos benutze ich sehr gerne als Aufstriche oder auch als Würze für Soßen oder Suppen. Ganz klassisch gab es dann diese Woche als in der Arbeit auch für mich Nudeln mit Bärlauch-Pesto.


 
Nudeln mit Bärlauchpesto

Bärlauch-Pesto (1 Glas)

65g Bärlauch
30g Parmesan
30g Sonnenblumenkerne
60g Olivenöl, plus etwas zum Auffüllen
Salz, Pfeffer

150g Nudeln (für ca. 2 Portionen)
Salz
ggf. Mozzarella, frische Kräuter

Sämtliche Zutaten im Mixer klein häckseln und in ein Glas mit Schraubverschluss geben. Bis zum Rand mit Olivenöl auffüllen und den Rand gut abwischen. Im Kühlschrank aufbewahren. Die Nudeln in Salzwasser bissfest kochen, abseihen und nach Belieben das Bärlauch-Pesto unterrühren, gerne auch getoppt mit Mozzarella und frischen Kräutern. Wem das Bärlauch-Pesto pur zu scharf ist, der kann auch etwas Sahne unterrühren.

Das Pesto hält sich im Kühlschrank mehrere Wochen. Wichtig ist, dass man nach jeder Verwendung den Rand gut abwischt und das Glas mit Olivenöl auffüllt.



 https://inaisst.blogspot.de/2017/04/oster-blogevent-nudelfeierei-nudelsalat.html

Mit diesem Rezept nehme ich am Blogevent von Ina Is(s)t teil. 


Donnerstag, 20. April 2017

Apfelstrudel

Nichts geht über einen köstlichen, saftigen Apfelstrudel frisch aus dem Backofen. Bei uns gibt es immer Griesnockerlsuppe als Vorspeise dazu und was vom Strudel übrig bleibt, wird später einfach kalt gegessen.

Apfelstrudel (Rezept adaptiert aus dem Kochbuch "Lust auf Mehlspeisen" von Armin Roßmeier)

Teig:
250g Mehl
1 Ei
1 Prise Salz
1 TL weiche Butter
1 EL kaltes Wasser
Öl zum Bepinseln 

Füllung:
15 mittelgroße Äpfel
7-8 EL in Butter geröstete Semmelbrösel
70g Rosinen
70g fein gehackte oder gemahlene Mandeln
Zucker nach Geschmack
1 TL Zimtpulver
abgeriebene Schale von 1/2 unbehandelten Zitrone
2 EL Butter zum Bestreichen

1 EL Puderzucker und/oder Zimt

Zuerst wird aus sämtlichen Zutaten ein elastischer Teig hergestellt (bei Bedarf kann hier noch ein Schuss Milch hinzugefügt werden). Dieser wird zur Kugel geformt, mit Öl bepinselt und muss 1 Stunde ruhen. Die Äpfel schälen, klein schneiden und mit der restlichen Zutaten vermischen. Den Teig dünn ausrollen und mit der geschmolzenen Butter bestreichen. Dann die Füllung darauf verteilen, den Strudel zusammenrollen, mit etwas geschmolzener Butter bestreichen und ca. 45 Minuten auf der mittleren Schiene bei 180°C backen. Nach Belieben noch warm mit Puderzucker und/oder Zimt bestreuen.


Dienstag, 18. April 2017

Selbstgenähte Patchworkdecke

Für meine erste eigene Patchworkdecke (meine allererste hatte ich ja meiner Schwester geschenkt) verwendete ich Stoff in verschiedenen Rot- und Rosa-Tönen mit viel Weiß und Cremefarben. So war sie einerseits bunt aber andererseits Farben und Muster stimmig.

Ich verwende sie seither als Überwurf für mein Bett, damit Gäste nicht auf meiner Bettdecke sitzen müssen. Die Vorderseite entspricht exakt der Rückseite.



Das Muster besteht aus insgesamt aus 176 Quadraten je Seite, in der Breite sind es jeweils 11 Quadrate nebeneinander und in der Länge jeweils 16 Quadrate. Dasselbe gilt für die Rückseite. Umrahmt wird das Muster von ca. 10cm breiten Streifen aus rotem Stoff.

Die Quadrate haben eine Läge von 10cm, mit Nahtzugabe sind es somit Quadrate mit einer Seitenlänge von 11,5cm. Ebenso ist der Außenstreifen von 11,5cm Breite gewählt. Ich schnitt also nach und nach jeweils 11,5cm breite Streifen von den verschiedenen Stoffen ab, teilte diese in Quadrate und legte mir nach und nach das Muster zurecht, das ich dann festnähte.

Zum Schluss wurde der rote Rahmen um das Grundmuster herum genäht und Vorder- und Rückseite aufeinandergenäht. 


Ab damit zum CreadienstagDienstagsdinge, Handmade on Tuesday!

Samstag, 15. April 2017

Roggen-Weizen-Mischbrot (60/30) mit Sonnenblumenkernen


Bevor ich mich an mein erstes selbstgebackenes Sauerteigbrot heranwagte, ließ ich mir erst einmal von meiner lieben Freundin V. in einer Lehrstunde alles erklären und zeigen. Während sie mir sämtliche Tricks verriet, wurden zwei verschiedene Brote gebacken, wobei sich jede um eines davon kümmerte. Nach dem Backen teilten wir die Brote gerecht und ich brachte mein Erzeugnis, frisch aus dem Backofen in ein Küchentuch eingewickelt stolz nach Hause. Dieses Rezept ist eines davon und schmeckte mir von Anfang an am besten. 

Roggen-Weizen-Mischbrot (60/30) mit Sonnenblumenkernen

400g Sauerteig
200g Roggenmehl 1150
200g Weizenmehl 550
1 Tasse Sonnenblumenkerne
10-20g Frischhefe
1 geh. EL Salz
ca. 200g Wasser

Zunächst am Vortag aus 200g Roggenmehl, 200g Wasser und Sauerteigansatz einen Sauerteig herstellen. Ebenfalls am Vortag die Sonnenblumenkerne in 2 Tassen Wasser einlegen. Am nächsten Tag sämtliche Zutaten verkneten (hierbei das Wasser erst nach und nach nach Bedarf hinzugeben!). Das Brot wird im Wasserdampf bei 250°C 10 Minuten gebacken, dann kurz die Ofentüre geöffnet, um den Dampf zu entlassen und anschließend bei 200°C 35-40 Minuten gebacken.