Mittwoch, 14. August 2019

Mein Juli 2019



Dieses Jahr nahm ich mir vor, den Sommer ganz besonders zu genießen. So war mein Kalender schon früh mit tollen Optionen gefüllt und viel davon erlebt.

Meine Highlights im Juli 2019*:

erlebt und geliebt:

- "Sommernachtsträume" - Konzert des Residenzorchesters im Dresdner Zwinger
- "La bohème" in der Semperoper
- Hochzeit von Freunden im Freilichtmuseum Spiegelau
- Konzert der Beach Boys an der Jungen Garde
- Sonntagabend am City Beach
- Klavierkonzerte am Japanischen Palais (Peter Naryshkin und Leonid Egorov)
- Salsa Night in der Saloppe
- Korsisches Omelett und Aperol Spritz mit meinen Kolleginnen im "El Horst"
- Salsakurs im Bailamor


gelesen und geliebt:
"The happiness project" von Gretchen Rubin
"Tribe of mentors" von Timothy Ferris
"The spanish Promise" von Karen Swan


gesehen und geliebt:

"Aufbruch zum Mond" bei den Filmnächten am Elbufer
"Traumfabrik" im Kino
"Der Klavierspieler vom Gare du Nord" im Kino
 "Yuli" bei den Filmnächten am Elbufer


gehört und geliebt:

Humoresque Nr. 7, op. 101 - Antonín Dvorák
"Mein Herz geht auf" von Stilbruch
"Road Holes" von Mogli
DAK-Podcast: Ganz schön krank, Leute! - ich mochte bisher noch jede Folge, fand insbesondere die letzten 3 Folgen sehr spannend!

*Werbung da Nennung von Unternehmen, alles selbst bezahlt.

Dienstag, 9. Juli 2019

Bananenbrot



Es gibt nichts Leckereres als frisch gebackenes Bananenbrot aus dem Ofen, gerne mit etwas gesalzener Butter oder mit Puderzucker bestreut. Und manchmal ist es die beste Resteverwertung für überreife Bananen. ;-)


Bananenbrot (Rezept von hier)

200g Mehl
2 TL Backpulver
150g Zucker
1 Päckchen Vanillinzucker
1/2 TL Salz
125g Butter
2 Eier
4-5 reife Bananen

Die Bananen zerdrücken und mit sämtlichen Zutaten zu einem glatten Teig verrühren. Das Bananenbrot wird ca. 1 Stunde bei 180°C gebacken.

Mittwoch, 3. Juli 2019

Zeitschrift mit Sheriffsstern zum 18. Geburtstag



Zum 18. Geburtstags meines Cousins N. sollte er genauso wie sein Bruder damals etwas Selbstgemachtes bekommen. Bei seinem Bruder hatten meine Schwester und ich an einem Abend u.a. eine Playlist aus lustigen Songs zusammengestellt und ein spezielles Cover erstellt. Nun wollten wir uns für N. auch Mühe geben.


Zu Inspirationszwecken besuchte ich an einem Sonntag einen Flohmarkt und entdeckte dort einen Sheriffsstern aus den USA. Der Sheriffsstern sollte das "Extra" der Zeitschrift werden. Damit es thematisch auch passte projezierte ich N`s Gesicht auf das Foto eines US-Sheriffs und verzierte damit das Cover. In die Zeitschrift fügten wir allerhand Bilder aus den vielen gemeinsamen Jahren ein. Für die Zeitschrift gestalteten wir verschiedene Seiten wie ein Steckbrief (von seinem Bruder voller Unwahrheiten ausgefüllt ;)), lustigen Lebensmottos, Kommentare von N`s Freunden über ihn. Da wir uns voller Lachen immer zusammen Flachwitz-Challenge-Videos angesehen haben und Witze erzählen gestaltete ich insgesamt 4 Seiten mit Chuck-Norris-Witzen und Flachwitzen - das war für mich natürlich der größte Spaß!


Weiterhin posierte sein Bruder für verschiedene "Fitnessübungen" und Trainigstipps. Wir fügten Rezepte für Jelly Shots, Wodka-Melone und Partyspiele wie "Ich hab noch nie" oder Bierpong ein. T und K schrieben eine Anleitung zum Abstürzen, T`s Tipps zum Mädchen-Abschleppen, Bierfakten und "6 Anzeichen dafür, dass deine Jogginghose dein Leben ist".


6 Anzeichen dafür, dass deine Jogginghose dein Leben ist
1.      Du brauchst morgens nur fünf Minuten im Bad, denn du trägst zum Schlafen und in der Schule dieselbe Hose
2.      In deinem Kleiderschrank existieren mehr Jogginghosen als Jeans
3.      Wenn du nach Hause kommst, ist das Erste was du tust, eine Jogginghose anzuziehen
4.      Du meidest Veranstaltungen, bei denen du eine Jeans tragen müsstest
5.      Egal zu welchem Anlass – bei dir gilt Dresscode: Netflix & Chill! Du würdest sogar so weit gehen, eine Jogginghose zum ersten Date zu tragen
6.      Du musstest dir eine Jeans in die Schule bringen lassen, damit du auf dem Klassenfoto nicht mit einer Jogginghose verewigt worden wärst


Auf die letzten Seiten kam noch ein witziges Horoskop, die lustigsten Kontaktanzeigen, die wir finden konnten und T`s Tipps für die 1. Million. Die Zeitschrift besteht nun aus 28 Seiten. Ich ließ sie im Copyshop ausdrucken und binden. Ich freue mich schon auf N`s Gesicht und es war eine Freude mit meiner Schwester und meinem Cousin dafür zusammenzuarbeiten, die beiden haben wirklich unglaublich geholfen!



Spontan besorgte ich für seinen Bruder ebenfalls ein Originalabzeichen einer US-Highway-Patrol, da er plant, zu seinem Geburtstag ein neues Auto zu erwerben. Dazu projezierte ich noch für die Karte sein Gesicht auf einen Highway-Trooper.

Samstag, 25. Mai 2019

Tagesausflug nach Prag



Als meine Schwester mich für ein Wochenende voller Erlebnisse in Dresden besuchte, hatten wir die Tage ganz schön vollgepackt (mit dem Elbeflohmarkt, den Filmnächten am Elbufer, einem Konzert an der Jungen Garde und einem Ausflug zur Bastei), nur der Sonntag war noch nicht verplant gewesen.




So beschlossen wir am Samstagabend spontan, nach Prag zu fahren, denn dort war meine Schwester noch nie gewesen. Genaue Pläne machten wir hierbei nicht, wobei wir natürlich die Karlsbrücke und auch die Burg besichtigt haben wollten.





So ließen wir uns treiben und fanden sämtliche Sehenswürdigkeiten wie von selbst und noch ein paar schöne Ecken und Highlights mit dazu.



Ich war vor Jahren bei meiner Abiturfahrt in Prag gewesen und fand die Stadt damals schon sehr schön, aber jetzt fast noch bezaubernder. Der kleine Fußgängerweg zwischen den Häusern mit Ampel - weil nur 1 Person gleichzeitig hineinpasst - fand natürlich jeder spannend, sodass wir etwas warten mussten, bis ich ein Foto machen konnte.



Der Garten der Prager Burg faszinierte uns nicht nur wegen der Tiere (Kois, Enten und weißen Pfauen), sondern vor allem wegen seiner geheimnisvollen Wand im hinteren Teil des Garten sehr. Diese wurde so gestaltet, dass man meint, es würde geheime Türen und Gänge hinter den Gewächsen geben und so wirkt es auch. Wenn man vor einer so großen dunkelgrauen Mauer steht, ist man auch erst einmal ein wenig eingeschüchtert. Gerade wenn man eine blühende Fantasie hat, ist dies ein toller Ort!

Den Ausblick von der Prager Burg aus muss man sich erst einmal mit einem Fußmarsch verdienen, aber man kann auch wie wir zwischendurch in dem kleinen Lebkuchenladen anhalten, die Lebkuchen und -häuser bewundern und sich mit Lebkucheneis stärken.



Auf einem Markt in der Nähe des Rathauses besorgten wir für unsere Mama eine Karte mit einem Aquarellbild der Stadt, die wirklich wunderschön war. Ganz in der Nähe nahmen wir auch vor der Fahrt zurück nach Dresden ein wahnsinnig leckeres frühes Abendessen ein.




Gerade auch zum Einkaufen und Bummeln fanden sich einige tolle Läden, die ich teils noch gar nicht kannte, ein Shoppingtrip hierher hätte sich also auch gelohnt. ;-) Meine Schwester war auch sehr begeistert von Prag! Ich werde auf jeden Fall bald wiederkommen!

Samstag, 4. Mai 2019

Wochenende an der Ostsee (Rügen)



Über Pfingsten verbrachten wir letztes Jahr ein verlängertes Wochenende auf Rügen. Dies war eine sehr spontane Idee, weil ich über die Feiertage frei hatte, aber ein geplanter Besuch von meinen Eltern kurzfristig um 2 Wochen nach hinten verschoben wurde. So wollte ich die freien Tage nicht ungenutzt lassen und weil ich gerade nach dem Winter eine große Sehnsucht nach dem Meer hatte, buchte ich spontan für 2 Nächte eine Ferienwohnung auf Rügen, in Baabe.



Ich war erstaunt, wie günstig das war. Nach ca. 5 Stunden Fahrt freute ich mich sehr, die Ostsee zu sehen. Das Wasser war Anfang Mai natürlich noch sehr frisch, sodass ich es gerade mit den Knöcheln hineinschaffte. Das hielt einige Kinder natürlich nicht vom Baden ab.

Der Ausblick auf die Kreidefelsen fesselte mich sehr, am liebsten wäre ich gleich dort sitzen geblieben und hätte immer wieder auf das türkisblaue Wasser hinabgesehen. Die Sonne schien und so waren die Felsen leuchtend weiß. Wir sahen uns auch das Museum zum Buchenwald an sowie den dazugehörigen Film, was ebenfalls spannend war.

Danach fuhren wir an den Nordkap der Insel, um die Leuchttürme zu besichtigen. Einen davon bestiegen wir und hatten so wiederum eine schöne Aussicht auf die Küste.





Dann stiegen wir eine relativ steile Treppe zum Strand hinab und wanderten am Strand entlang (zum Glück mit Turnschuhen, da teilweise sehr steinig) zum Fischerdörfchen Vitt, wo wir uns frisch geräucherten Fisch bestellten.




Der Strandspaziergang bescherte uns richtig schöne Aussichten. Auch die Schwalbennester waren faszinierend.

Abends fuhren wir wieder nach Baabe zurück und speisten beim dort stattfindenden Reusenfest und lauschten der Musik.




Vor der Heimfahrt fuhren wir noch einmal nach Sellin, um mit einer Tauchglocke ins Meer abzutauchen. Dies war ohne Frage spannend, aber so nah am Strand und auch bei eher trübem Wasser, darf man natürlich nicht erwarten viele Fischschwärme zu sehen. Nichtsdestotrotz fand ich den Ort toll und konnte mich nur widerwillig vom Meer verabschieden, um wieder zurück in die Stadt zu fahren, obwohl ich sehr gerne in Dresden lebe.




Wir kommen bestimmt wieder. In Baabe waren wir ca. 2km vom Strand entfernt, was einen schönen Abendspaziergang darstellte, da der Ort mit seinen Reetdachhäusern auch wirklich idyllisch ist.