Mittwoch, 1. Juli 2020

Mein Juni 2020*


Im Juni habe ich viel gearbeitet, aber auch meinen ersten Urlaub bei meinen Eltern dieses Jahr gehabt. Diese hatte ich aufgrund der Umstände seit einem halben Jahr nicht mehr besuchen können. Wir haben vor allem "Outdooraktivitäten" genossen und es fühlt sich schon sehr nach Sommer an!

erlebt und geliebt:
Masterclass: Howard Schultz, Diane von Fürstenberg, Sara Blakely
Picknick mit einer befreundeten Familie (mit 2 Picknickdecken und Abstand) mit Himbeerkuchen und einer Geburtstagskerze im Park
Steakbrötchen und Lillet in der Beach Bar
Bester Burger abends in der Sommerluft
Shopping eines Sommeroutfits im Concept Store
1 Woche Urlaub bei meinen Eltern
Online-Kurse und Tagungen
Spaziergang am Wasser mit einer lieben Freundin
Picknick mit Flammkuchen und Grauburgunder bei Winzer Lutz Müller am Weinberg
Federballspielen im Park



gesehen und geliebt:
Türkisch für Anfänger
Die Chart Show - Dance Hits
Berlin, Berlin
Professor T - Staffel 4



gelesen und geliebt:
Was Google wirklich will - Thomas Schulz
Regretting you - Colleen Hoover
Die sieben Schwestern Lucinda Riley
The e-myth-physician - Michael E. Gerber
The one thing -  Gary Keller
Find me - André Aciman 

gehört und geliebt:
Fences - Songs about Angels
Louis Tomlinson - Walls

*Werbung, unbezahlt.

Samstag, 27. Juni 2020

Nudelauflauf mit Tomaten und Mozzarella


 


Nudelauflauf mit Tomaten und Mozzarella

250 g Nudeln
500g stückige Tomaten
200g Kirschtomaten
125g Mozzarella
200g Streukäse
30g Parmesan
2 Zehen Knoblauch
1 Becher Sahne
Salz, Pfeffer, Zucker, Chili
Olivenöl

Den Knoblauch klein hacken und die Tomaten halbieren. Die Nudeln in Salzwasser bissfest kochen. Den Parmesan reiben und den Mozzarella in Würfel schneiden. Den Knoblauch in etwas Öl anbraten. Die stückigen Tomaten hinzufügen und wenige Minuten mit köcheln, ggf. mit etwas Speisestärke eindicken. Nun den Parmesan und die Sahne hinzugeben und mit Salz, Pfeffer, Zucker und Chili abschmecken. Nun die Nudeln mit der Soße und den Tomaten sowie den Mozzarellastücken verrühren und in eine Auflaufform geben. Mit dem Streukäse bestreuen. Der Auflauf wird ca. 20 Minuten bei 200°C überbacken.

Dienstag, 23. Juni 2020

Baguette mit getrockneten Tomaten


Da man momentan beim Bäcker immer in einer längeren Schlange anstehen muss, backe ich als Ungeduld in Person mein Gebäck die ganze Zeit einfach selbst. So werden sonntagabends gerne mal Baguettes für die Woche gebacken.

Baguette mit getrockneten Tomaten (3 Stück)

1 Handvoll getrocknete Tomaten in kleine Streifen Schneiden
500g Mehl
10g Salz
330 ml Wasser
1 Pck. Trockenhefe

Zunächst aus Mehl, Salz, Hefe und Wasser einen Hefeteig herstellen. Diesen ca.1 h gehen lassen. Nun die getrockneten Tomaten in Streifen schneiden und unterkneten und die Baguettes formen. Die Baguettes werden bei 180°C Grad ca. 20-25 Minuten gebacken.

Ab damit zum Creadienstag!

Freitag, 19. Juni 2020

Geburstagskuchen: Schokoladenkuchen

Am liebsten mag ich Schokokuchen, die richtig schokoladig schmecken und sehr viel Kakao in sich haben. Dieser hier übertraf meine Erwartungen diesbezüglich sogar! Da ich dieses Jahr aufgrund von Corona keine richtige Geburstagsfeier hatte, war der Kuchen, den ich meinen Kollegen zur Feier mitbrachte, mein Geburtstagskuchen.

Schokoladenkuchen (Rezept adaptiert von hier)

65g Kakaopulver
240 ml kochendes Wasser
3 Eier
1 Päckchen Vanillinzucker
240g Mehl
300g Zucker
1 Päckchen Backpulver
230g Butter
1 Prise Salz

Ganache:
75g Vollmilchschokolade
100g Schlagsahne

In einer Schüssel das kochende Wasser mit dem Kakaopulver verrühren und abkühlen lassen. Die Eier verquirlen und mit 1/4 der abgekühlten Kakaomasse und dem Vanillinzucker in einer weiteren Schüssel verrühren.  Mehl, Backpulver, Zucker und Salz in eine große Schüssel geben und mit der Butter und der Kakaomasse verrühren und nach und nach die Eiermasse unterrühren. Den Teig in eine gefettete Springform geben und den Kuchen ca. 40 Minuten bei 180°C backen (Stäbchenprobe!). Nach dem Abkühlen die Sahne vorsichtig mit der Schokolade (gerne mehr, wer mag) in einem Topf erhitzen und verrühren. Nun auf den Kuchen streichen und abkühlen lassen.

So bleibt die Ganache relativ flüssig. Wer sie fester haben möchte, muss entweder die Sahne reduzieren oder Schokolade mit höherem Kakaogehalt verwenden.

Montag, 15. Juni 2020

Jardin Majorelle und das Yves Saint Laurent Museum in Marrakesch

Eines der großen Highlights in Marrakesch ist der Jardin Majorelle und das Yves Saint Laurent Museum. Ich hatte das Yves Saint Laurent Museum in Paris ein halbes Jahr vorher besichtigt und war richtig begeistert, sowohl von der Mode als auch von den Fotografien und dem Atelier.




So war es nur logisch, dass wir das marokkanische Pendant ebenfalls besichtigen würden. Zunächst aber erworben wir ein gemeinsames Ticket für das Museum und den Jardin Majorelle.


Als Erstes besichtigten wir den Jardin Majorelle, einen botanischen Garten, der von Yves Saint Laurent erwarb und restaurieren ließ. Weil er einen Großteil seiner Zeit in Marrakesch verbrachte, steht im Garten auch ein Denkmal zu seinen Ehren und zu Ehren von Pierre Bergé.




Dies war eindeutig der schönste botanische Garten, den ich je gesehen habe. Die Farbenkomposition der Töpfe begeisterte mich so, dass ich überlege, ein ähnliches Konzept auf meinem Balkon anzuwenden. Auch die Gebäude mit Ausstellungsstücken faszinierten mich sehr.




Das Yves Saint Laurent-Museum begeisterte mich natürlich genauso wie es das in Paris tat. Ich wanderte mehrfach an den Kreationen entlang und wählte meine Lieblingsmodelle aus.



Auch die Fotografien faszinierten mich sehr. Wir genossen die Atmosphäre noch eine Weile und tranken Minztee und genossen dazu Macarons. 

Mittwoch, 10. Juni 2020

Spargel-Ragout


Da ich gerne auf dem Markt oder beim Gemüsehändler spontan Spargel mitnehme, wenn dieser lecker aussieht, suche ich immer nach weiteren Spargelrezepten, damit es nicht eintönig wird. 

Spargel-Ragout (2 Portionen; Rezept von hier)

1 EL Butter
1 TL Zucker
1 EL Mehl
400g grüner Spargel
1/8 L Schlagsahne
Salz, Pfeffer, Muskat
3 Eier
Speisestärke zum Eindicken

Zunächst die Spargelenden abschneiden, dann diesen in Stücke schneiden. Nun die Butter in einem Topf schmelzen und den Zucker unterrühren, die Spargelstücke hinzufügen und mit dem Mehl unter Wenden kurz anbraten. Mit Wasser ablöschen, sodass der Spargel knapp bedeckt ist und bei geringer Hitze köcheln lassen. Die Sahne hinzugeben und mit Salz, Pfeffer, Muskat abschmecken. Währenddessen die Eier hart kochen, schälen und die Hälften beiseitelegen. Nach Bedarf etwas Speisestärke in Wasser aufgelöst hinzugeben zum Eindicken.

Freitag, 5. Juni 2020

Eine Woche in Marrakesch


Im Mai letzten Jahres verbrachten Monsieur und ich eine Woche in Marokko.


Bezüglich der Reisezeit muss ich sagen, dass wir Ende Mai nach Marokko reisten. Während dieser Zeit war Ramadan, was an sich kein Problem war, aber wir kamen uns schon manchmal komisch vor, bei dieser Hitze zu trinken, wenn die Einheimischen dies doch nicht durften. Es war laut der Marokkaner mit denen wir sprachen auch unnatürlich heiß für Mai. Die Temperaturen lagen tagsüber bei ca. 40°C. Sollte man viele Ausflüge machen wollen, wäre 1-2 Monate früher sicher besser. Dafür benutzten wir zum Abkühlen gerne den Pool im Innenhof unseres Riads.


Wir buchten insgesamt 2 Riads in Marrakesch über AirBnB*, da wir zwischendurch ein paar Tage in Fès verbrachten. Beide gefielen uns sehr und wir würden sie jederzeit weiterempfehlen. Es sind jeweils Bed and Breakfasts, in denen man morgens von den Köchinnen ein ausgedehntes Frühstück inklusive einheimischer Leckereien wie Fladen, Pfannkuchen, Spiegelei, Gebäck mit Marmelade und frisch gepressten Orangensaft sowie Minztee bekommt.


Die ersten Tage verbrachten wir in dieser Wohnung*. Sie liegt wirklich mitten in der Medina, was wir uns auch so wünschten, um das "echte" marokkanische Leben kennen zu lernen. Als wir einmal für einen Museumsbesuch die Medina verließen, sahen wir riesige Hotelkolosse außerhalb der Mauer und fanden unsere Wahl der einheimischen Hotelzimmer mit dem traditionellen Frühstück und Abendessen viel besser. Den zweiten Aufenthalt verbrachten wir in dieser Wohnung*. Zu Abend aßen wir dann in einem der vielen Dachterrassenrestaurants mit wunderbarer Aussicht und vielen Lichtern um uns herum. Wir bekamen keine Touristenküche sondern die typischen Gerichte wie Couscous oder Tajine.




An einem Vormittag hatten wir über AirBnB* einen marokkanischen Kochkurs bei der Köchin Najlae* gebucht. Sie nahm uns wie Freunde in ihrem Haus auf und zeigte uns, wie man Minztee zubereitet, wie man Tajine mit Hühnchenfleisch und vegetarische Tajine kocht sowie gefüllte Teigrollen mit gebratenem Gemüse und eine passende Nachspeise. Dies machte total Spaß. Nicht nur lernten wir etwas über die marokkanische Küche sondern auch über die Traditionen.

Najlae ist ungefähr in meinem Alter und so waren wir sehr neugierig aufeinander und beantworteten uns gegenseitig unsere Fragen. Ich war beeindruckt von ihrem Mut, über Kurse zum gemeinsamen Einkommen beizutragen. Da Ramadan war, durfte Najlae natürlich nichts zu sich nehmen. Allerdings verriet sie mir, dass es Köchen erlaubt ist, abzuschmecken, wenn sie es anschließend wieder ausspucken.

Sie bot uns an, dass wir uns jederzeit melden können, falls wir etwas auf den Märkten erwerben wollten, damit sie für uns den richtigen Preis herausfand und wir nicht betrogen werden konnten. Immer, wenn man seinen Urlaub an einem fremden Ort verbringt, sind es die Begegnungen mit anderen Menschen, die einem am meisten im Gedächtnis bleiben und dieser Kochkurs gehört auf jeden Fall dazu.


Weiterhin besuchten wir in der Medina auch das Maison de la photographie mit seinen tollen Fotos, einer Filmvorführung und einem Café auf der Dachterrasse.


Le Jardin Secret stellte eine gekühlte Ruheoase in der nachmittäglichen Hitze dar und wir schlenderten lange zwischen den Kakteen und Olivenbäumen entlang und tranken Minztee auf der Dachterrasse.


Gleich am ersten Tag wirkten wir etwas verloren auf unserer Suche nach dem Weg und fielen natürlich gleich auf einen Guide herein, der uns zwar zu den Gerbereien führte, aber natürlich dafür auch Geld wollte. Erst nach ein paar Tagen wussten wir, wie man solche Angebote vehement ablehnt und auch die Taxifahrer radikal herunterhandelt. Am besten ist es, die Hotelangestellten vorher zu fragen, wie viel ein Taxi zum Bahnhof kosten sollte und dann auch darauf zu bestehen. Weil ich die aufdringliche Art, Waren zu verkaufen nicht besonders mochte, war mir einfach auch nicht nach dem Erwerb von Souveniren zumute. Schade eigentlich bei so vielen schönen Dingen.

Werbung, unbezahlt.