Sonntag, 26. Juni 2016

Geburtstagsfeier Nummer 3: Französischer Abend (Ziegenfrischkäse-Tartelettes, Elsässer- und Süßkartoffel-Flammkuchen, Quiche lorraine, Baguette Parisienne, Eierlikörkuchen-Cakepops)


Meine dritte Geburtstagsfeier mit meinen Freundinnen daheim fand direkt nach der Familienfeier mit 2 Stunden Zwischenpuffer statt. Dementsprechend gut vorbereitet mussten die meisten Speisen bereits sein.

Das Motto war ein Französischer Abend und das sollte sich vor allem bei den herzhaften Speisen zeigen. Ganz nach Clara's Motto für ichbacksmir "Fernweh" bringt es ein wenig Urlaubsstimmung in den Abend und machte es außerdem auch einfacher, aus vielen verschiedenen Möglichkeiten ein Menü zusammenzustellen.




Da ich die Flammkuchen und Tartelettes, die warm genossen werden, erst in den Ofen schieben wollte, wenn die meisten bereits da waren, bereitete ich Baguettes mit verschiedenen Dips und Aufstrichen sowie eine Quiche Lorraine als Vorspeise vor. Die Quiche hatte ich am Vortag bereits gebacken und das Baguette ruhte auch bereits den ganzen Tag, bevor ich es abends in den Ofen schob.


Als Dips verwendete ich Rezepte, die ich beim Kauf von Kräutermischungen am Münchner Viktualienmarkt gleich mit dazubekommen hatte sowie ein Gierschpesto, das ich kürzlich zubereitet hatte. Nach und nach kamen dann die Ziegenfrischkäse-Tartelettes, die unglaublich lecker waren, dazu sowie die Flammkuchen. Hier verteilte ich auf jedem Blech verschiedene Sorten, also die Hälfte mit Süßkartoffeln und die Hälfte mit Schinken und hiervon noch 1-2 mit Knoblauch statt Zwiebeln, weil die liebe C. keine Zwiebeln mag.



Als kleine Hingucker hatte ich eine der Nachspeisen, die Eierlikörkuchen-Cakepops jeweils in Muffinförmchen zwischen den einzelnen Schalen und Tellern verteilt. So konnte sich jeder bedienen und ich merkte gleich, wann es Zeit war, die Kuchenplatte zu holen.

Wir hatten für die Familienfeier am Nachmittag einfach etwas mehr gebacken, weshalb ich nun meinen Freunden zu den Cakepops ebenso Labamba-Schnitten und die Windbeutel-Schokotorte anbieten und ihnen auch wie immer etwas mitgeben konnte.

Wir waren so als Gruppe schon länger nicht mehr zusammengekommen und so freuten sich alle sehr über diesen Abend - am allermeisten ich natürlich, weil ich an einem Tag meine Familie und Freunde bei mir hatte.

Das Highlight war, dass meine Mama als Überraschung für mich kleine Pumuckl-Törtchen besorgt hat. Als kleines Kind wollte ich diese immer haben, wenn ich sie im Fernsehen sah. Da meine Mama dem Wunsch damals einmal nachgegeben hatte und mir diese Torte dann nicht wirklich geschmeckt hatte, gab sie verständlicherweise dem Wunsch nicht noch einmal nach. Darüber hatte ich mich seither öfter mal scherzhaft beklagt und so stellte sie mir das Törtchen an meinem 25.Geburtstag auf den Tisch. ;-)


Baguette Parisienne (3 Baguettes; Rezept adaptiert von hier)

400g Mehl
1,5 TL Salz
1 Päckchen Trockenhefe
320ml Wasser

Zunächst verrührt man sämtliche Zutaten zu einem glatten, eher flüssigem Teig. Diesen lässt man nun mehrere Stunden oder aber über Nacht gehen, gibt morgens etwas Mehl dazu und formt drei Baguettes daraus, indem man sie verdreht. Nun lässt man sie wieder einige Stunden gehen, bis sie vollständig aufgegangen sind und sich viele Luftblasen gebildet haben. Die Baguettes werden bei Wasserdampf ca. 10-15 Minuten bei 250°C gebacken.



Ziegenfrischkäse-Tartelettes (Rezept von hier)

1 Rolle Blätterteig
Ziegenfrischkäse
Balsamico-Essig
Olivenöl
Pfeffer

Zunächst teilt man den Blätterteig in 12 Quadrate, die man nun in ein Muffinblech gibt (am besten in Muffinförmchen, da sie so nach dem Backen leichter zu lösen und zu servieren sind). Darauf verteilt man nun mit einem Teelöffel kleine Häufchen und beträufelt diese mit etwas Balsamico-Essig und Olivenöl und würzt sie mit Pfeffer. Sie werden ca. 15-20 Minuten bei 180°C gebacken.

Man serviert die Tartelettes noch warm aus dem Ofen, aber auch abgekühlt sind sie unglaublich lecker.


Unser Rezept für Quiche Lorraine habe ich hier schon einmal vorgestellt.

Mein Grundrezept für Flammkuchen habe ich hier bereits gezeigt.




Flammkuchen mit Süßkartoffeln

400g Mehl
Wasser
Salz
1 Becher Schmand
1 Knoblauchzehe
1 kleine Süßkartofel
bunte Pfefferkörner
Grillgewürz
Olivenöl

Zunächst stellt man aus sämtlichen Zutaten einen glatten Teig her und formt diesen zu 8 Mini-Flammkuchen. Diese bestreicht man nun gleichmäßig mit dem Schmand und verteilt die kleingehackte Knoblauchzehe darauf. Nun schält man die Süßkartoffel und schneidet sie in dünne Scheiben, mit denen man anschließend den Teig belegt. Darüber kommen nun die frisch gemahlenen Pfefferkörner, etwas Grillgewürz sowie etwas Olivenöl. Die Flammkuchen werden ca. 15-20 Minuten bei 180°C gebacken.




Eierlikörkuchen-Cakepops

Eierlikörkuchen

125g Weizenmehl
125g Speisestärke
4 gestr. TL Backpulver
250g Puderzucker
2 Päckchen Vanillinzucker
5 Eier
250ml Speiseöl
250ml Eierlikör

Zunächst verrührt man sämtliche Zutaten zu einem glatten Teig und füllt diesen in eine eingefettete Kranzform. Der Kuchen wird ca. 60 Minuten bei 180°C gebacken und nach dem Abkühlen mit Puderzucker bestreut oder aber zu Cakepops weiterverarbeitet.

Cakepops (adaptiert von hier):

75g Butter
125gFrischkäse
150g Puderzucker

Zartbitterschokoglasur

Zuerst schneidet man sämtliche "harten" Bereiche des abgekühlten Kastenkuchens ab, sodass nur noch fluffig weiche Innenmasse übrig ist und zerbröselt diese. Anschließend gibt man Butter, Frischkäse und den Puderzucker hinzu und verrührt die Masse zu einer Art Mürbteig. Diesen formt man zu 2-3 cm großen Kugeln (bei mir waren es ca. 50) und stellt diese kalt. Dann schmilzt man die Schokoglasur, tunkt jeweils die Holzspieße ein und steckt jeden in eine Kugel. Sobald die Spieße durch die getrocknete Schokolade feststecken, nimmt man sie, taucht sie in die flüssige Schokolade, dreht sie zum Abtropfen hin und her, stellt sie in ein stabildes Glas (mit Zeitungspapier drunter zum Abtropfen) und bestreut sie mit Streuseln.

Ab damit zu Sugar and Spice, Engel und Banditen!

Kommentare:

  1. Erstmal von ganzem Herzen noch die besten Glückwünsche zum Geburtstag. Und dann ein ganz dickes Lob für so einen gigantischen Tisch, da hat bestimmt ejder was für sich gefunden und ist mit vollem Bauch nach Hause gewandert. Die Pumuckeltorte ist super, die Mamas vergessen halt nichts. Die Tochter wird nächstes Jahr 18, sie wollte immer eine Benjamin Blümchen Torte, weil da so eine Figur drinnen war. Ob es die Torte wohl noch gibt? Ich werde mal danach Ausschau halten.
    LG und hab einen feinen Abend
    Manu

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  2. Alles Liebe nachträglich!!!
    Der Pumuckl ist toll, wenn auch gar nicht französisch ;-) Quiche ist hier auch ein Klassiker, kann man so schön vorbereiten und ist ja auch kalt köstlich.
    LG, Yvette

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