Dienstag, 3. März 2015

Selbstgebastelte und verzierte Ostereier: Teil 1


Da bei uns seit Jahren die Ostereier für den Osterstrauß selbst gebastelt und verziert werden, haben sich über die Jahre hinweg natürlich einige angesammelt. Deshalb werde ich zuerst einmal nur einen Teil davon zeigen.



Nach und nach haben wir Kinder natürlich immer mehr die Ostereier selbst verziert und Variationen gebastelt, aber ich mag einige von den "ganz alten", die früher mühevoll mit allerlei Details bemalt wurden, auch unheimlich gerne.

Jedes dieser kunstvoll bemalten Eier könnte ich ewig beobachten, weil man bei jedem Drehen ein weiteres, kleines Detail sieht, die liebevoll hinzugefügt wurden.



Die meisten wurden mit verschiedenen Vögeln verziert, aber auf einem sind Schmetterlinge zu sehen sowie auf einem anderen ein Baum mit sämtlichen Verzweigungen und einzelnen Blümchen.


Sehr einfach zu Basteln sind die Küken in der Eierschale. Sie wurden in mehreren Größen gebastelt und leuchten schön gelb zwischen den Zweigen hervor.

Man schneidet einfach ein Ei aus Plastik zackig in zwei Hälften oder nimmt die Hälfte einer echten Eierschale. Dann beklebt man zwei kleine Styroporkugeln mit etwas Kleister und gelbem Transparentpapier oder bemalt sie mit gelber Acrylfarbe. Auf die kleinere Kugel malt man mit schwarzem Filzstift zwei Augen oder klebt zwei schwarze Perlen als Augen darauf und klebt ein kleines rautenförmiges Stück rotes Bastelpapier, das in der Mitte geknickt wird, als "geöffneten" Schnabel ins Gesicht. Der Kopf wird nun auf den Körper geklebt sowie seitlich und hinten am Körper jeweils eine gelbe Feder (insgesamt 3).




Für den Osterhasen beklebt man mit Hilfe von Kleister ein Ei mit braunem Transparentpapier. Die Ohren werden aus braunem Tonpapier ausgeschnitten, unten abgeknickt und oben auf den Kopf geklebt. Auch die Augen, Schnurrhaare, Schnauze und Mund werden aus Tonpapier ausgeschnitten und nach und nach aufgeklebt. Zum Schluss wird ein wenig Bast als Nest um das Ei gewickelt und festgeklebt.

Auch der Hahn wurde von den Kindern gebastelt. Hierfür werden die Flügel aus Strukturpapier ausgeschnitten und beidseitig aufgeklebt. Den bunten Schwanz formen verschiedene Stücke aus Tonpapier, welche jeweils in drei Streifen geschnitten, die am Ende noch einen cm zusammenhängen, übereinandergelegt und so am Ei festgeklebt wurden. Sie drehen sich dann meist schon von selbst ein. Der Kopf wurde auch zweimal aus Tonpapier ausgeschnitten, jeweils bemalt und beidseitig am Ei befestigt sowie mittig zusammengeklebt.

Ab damit zum Creadienstag, Crealopee, Niwibo, Ich will Frühling-Linkparty und Ei like.

Sonntag, 1. März 2015

Spontane Frühstückseinladung (süße Brötchen und Pancakes)



Wenn man nicht die Möglichkeit hat, in die Stadt zu fahren, um frühstücken zu gehen, aber das Treffen trotzdem nicht ausfallen lassen möchte, genauso wenig wie das heißgeliebte Frühstück, dann ist die beste Lösung, den oder die lieben Freunde einfach spontan zu sich einzuladen. 

Ein Frühstück ist relativ schnell zubereitet und ich brauche grundsätzlich auch nicht unbedingt vorher einkaufen, weil ich einfach aus den Nahrungsmitteln, die wir gerade zu Hause haben, ein kleines Buffet zusammenstelle. 

So sieht der Tisch auch jedes Mal ein wenig anders aus und es wird nie langweilig. ;-)

Grundsätzlich backe ich immer Sorte Brötchen, die man zwar natürlich auch mit Marmeladen, Nutella, Honig etc. bestreichen kann aber eben vor allem für die Herzhaften Beläge wie Frischkäse, sowie Wurst und Käse da sind. 
 
Dazu kommt dann noch etwas Süßes, hier zum Beispiel Pancakes. Dazu passt ein Obstsalat perfekt (auch variierend je nachdem, welches Obst wir gerade zu Hause haben) sowie zur Präsentation zum Beispiel ein wenig Zuckerguss und Streusel. 

Das Praktische an den Brötchen ist, dass man den Teig schon am Abend zuvor zubereiten und über Nacht gehen lassen kann. Dann muss man am nächsten Morgen nur noch die Brötchen formen, mit etwas Ei bestreichen (ich habe einfach die Rühreimischung bereits vorbereitet und damit die Teigkugeln bestrichen) und backen. Währenddessen bereitet man dann in Ruhe die restlichen Zutaten zu. 

Mit den Pancakes beginne ich immer ca. 30 Minuten, bevor der Besuch kommt und stelle sie nach und nach im noch heißen Ofen warm.


Süße Brötchen (8 Stück)

500g Mehl
1 Päckchen Trockenhefe 
10g Salz
50g Zucker 
ca. 260ml Wasser

Zunächst verknetet man sämtliche Zutaten zu einem glatten Teig, den man mindestens eine Stunde (oder über Nacht) gehen lässt. Daraus formt man nun 8 Kugeln, die man mit etwas Eigelb bestreicht (bei mir mit der Mischung für das Rührei). Die Brötchen werden bei 180°C ca. 20-25 Minuten gebacken - bis sie goldbraun bzw. "durch" sind.


Die Pancakes habe ich hier schon einmal im Rahmen eines Geburtstagsfrühstücks gezeigt. 
 
Ab damit zum Sweet Treat Sunday


Donnerstag, 26. Februar 2015

Heidelbeer-Scones


Scones sind eine meiner Lieblingsgebäckstücke zum Frühstück oder auch zum Nachmittagstee, und da Clara von Tastesherriff diesen Monat Heidelbeeren als Motto von ichbacksmir wählte, hatte ich endlich einmal die Gelegenheit, Heidelbeer-Scones auszuprobieren.
 
Heidelbeer-Scones (ca. 12 Stück)

Teig:
2 Tassen Mehl + etwas Mehl für die Arbeitsfläche
1/2 Päckchen Backpulver
50g Butter
2 EL brauner Zucker
1 Prise Salz

125g frische Heidelbeeren
1 Tasse Milch plus etwas zum Bestreichen

Zunächst stellt man aus sämtlichen Zutaten einen glatten Teig her, den man im Kühlschrank ruhen lässt, während man die Heidelbeeren wäscht und der Ofen auf 175°C vorgeheizt wird. Danach gibt man nach Bedarf noch Mehl zum Teig und rollt diesen auf einer bemehlten Fläche ca. 1-2cm dick aus. Mit einem Glas werden nun kleine Kreise ausgestochen und auf einem mit Backpapier belegtes Backblech angeordnet. In die einzelnen Scones drückt man nun nach und nach sämtliche Heidelbeeren und bestreicht sie danach mit Milch. Die Scones werden ca. 25-30 Minuten gebacken.

Wer mag, kann sie nach dem Backen noch mit etwas Puderzucker oder braunem Zucker bestreuen.

Mein eigentliches Grundrezept für Scones bestreiche ich immer mit Marmelade und einer Schicht Schlagsahne. Diese Variante ist durch die Heidelbeeren so saftig, dass sie eigentlich gar keinen Belag mehr bräuchte.

Trotzdem schmecken die Scones unvergleichlich lecker, wenn man sie mit ein wenig geschlagene und gezuckerte Sahne als Dip serviert!


Dienstag, 24. Februar 2015

Dekorative Schmuckaufbewahrung in sämtlichen Variationen


In einem Vier-Frauen-Haushalt, wie mein Papa unsere Familie immer schmunzelnd nennt, gibt es grundsätzlich wohl viele Kleider, Accessoires und vor allem auch Schmuck. Dieser will natürlich auch irgendwo verstaut werden.

Hierfür haben sich in unserem Haus über die Jahre mehrere Variationen angesammelt. 
 
Variation 1: bunt lackierter Ast als Wanddekoration

Die wohl kreativste Idee stammt von meiner kleinen Schwester, die in den Wald ging, um einen möglichst weit verzweigten Ast zu finden. Diesen lackierte sie dann mit rotem Acryllack, befestigte ihn mit weißer Schnur an einem Nagel an der Wand und behängte ihn mit ihren Schmuckstücken. Vor einer weißen Wand ist dieser rote Ast nicht nur eine Möglichkeit der Schmuckaufbewahrung, sondern gleichzeitig Dekoration.


Variation 2: Schmuckhalter aus Holz mit Motiv

Auch aus ihrem Zimmer stammt der Schmuckhalter aus Holz in Form eines Huhns. Dieser stammt noch aus Kindertagen, als sie ein großer Fan der Wilden Hühner war. ;-) Hierfür wurde aus einer Holzplatte ein Huhn ausgeschnitten, mittig ein Loch gebohrt, in das mit Hilfe von Holzleim ein runder Stab befestigt wurde. Dieser Stab wurde vorher ebenfalls durchbohrt und mit Leim ein dünnerer Holzstab befestigt, an dem schließlich die Ketten hängen. Vorher wurde natürlich alles mit Wassermalfarben bemalt.

Hierbei sind natürlich bezüglich Verzierung und Motivwahl der Fantasie keine Grenzen gesetzt!


Variation 3: geschnitztes Holzkästchen

Einzigartig schön und sehr edel finde ich das geschnitzte Schmuckkästchen aus Holz, das ich von meiner Oma einmal geschenkt bekam. 


Variation 4: Muschelschale

Sehr schön präsentieren kann man seine Lieblingsringe auch in einer schönen Muschelschale, so hat man sie auch immer gleich zur Hand. Oft nehme ich auch erst im Laufe des Tages einen Ring aus der Schale und trage ihn, weil ich im Vorbeigehen die Muschelschale sehe. 


Variation 5: Metallschmuckhalter

Der Metallschmuckhalter ist ähnlich dem Holzschmuckhalter meiner Schwester und wurde auf meine Bitte hin vor Jahren von meinem Onkel selbst gemacht (mit Metall und Schweißen kenne ich mich nämlich leider überhaupt nicht aus) und ich mag es immer noch sehr gerne.

Ab damit zum Creadienstag und zu Crealopee

Samstag, 21. Februar 2015

Saftigster Schoko - Zucchinikuchen der Welt

Einer meiner absoluten Lieblingskuchen ist der Zucchinikuchen meiner Mama, weil er wunderbar schokoladig schmeckt und sehr saftig ist mit einem Geschmack, der an Gewürzkuchen erinnert. Deshalb ist es schon fast meine Pflicht, diesen bei Tanjas "Zeigt her eure Lieblingskuchen" zu zeigen. ;-)

Für mich gehört dieser Kuchen eigentlich in die Sommerzeit, da man nur dann frische Zucchini aus dem Garten holen kann, aber so kann man sich auch im Winter ein wenig Sommergefühle ins Haus holen, zusammen mit ein paar Blumen als Erinnerung an eine blühende Sommerwiese.


Zucchinikuchen

3 Eier
300g Zucker
1 Päckchen Vanillinzucker
250ml Öl
1 Schuss Rum
1 Stück Zitrone, klein geschnitten
150g gemahlene Nüsse
300g Mehl
2 EL Zimt
1/2 Päckchen Backpulver
2 EL Kakao
500g geraspelte Zucchini

Marmelade
Schokolade zum Glasieren


Zuerst rührt man die Eier mit dem Zucker und Vanillinzucker schaumig, gibt dann Öl, Rum, Zitrone, Nüsse, Mehl, Zimt, Backpulver und Kakao dazu und hebt schließlich die geraspelten Zucchini unter. Die Masse wird nun auf ein mit Backpulver ausgelegtes Backblech gegeben und bei 180°C ca. 50 Minuten gebacken. Nach dem Abkühlen wird der Zucchinikuchen mit Marmelade (bei uns Erdbeer- oder Johannisbeermarmelade) sowie darüber mit Schokolade bestrichen.



Durch die Zuchinifüllung und das Bestreichen mit Marmelade ist dies der saftigste Kuchen, den ich kenne und die Schokolade sowie die Gewürze dazu machen diesen Kuchen perfekt!



Donnerstag, 19. Februar 2015

Indische Currysuppe mit Naan

Immer wenn jemand in unserer Familie erkältet oder meine Schwester daheim ist, gibt es Suppe. Wenn sogar beides der Fall ist, dann ist es klar, dass ich sofort die Gelegenheit ergreife, um ein neues Rezept ausprobieren: indische Currysuppe.


Indische Currysuppe

500g Kartoffeln
500g Äpfel (jeweils ca. 3)
1 EL Öl/Butter
1 Zwiebel
1 Knoblauchzehe
1 EL Curry
etwas Chinagewürz
Salz, Pfeffer
1,2 L Brühe
1 Becher Schlagsahne

Zunächst schneidet man die Zwiebel und Knoblauchzehe klein und brät sie in dem Öl an. Dazu gibt man die geschälten und grob gestückelten Kartoffeln und Äpfel. Abgelöscht wird nach dem Anbraten mit 1,2 Liter Brühe. Diese Masse lässt man nun so lange köcheln, bis Kartoffeln und Äpfel weich sind. Nun nimmt man den Topf vom Herd und püriert die Suppe. Während sie danach weiterköchelt, wird sie mit Curry, Chinagewürz, Salz, Pfeffer und Sahne verfeinert.

Naan hier

Die Äpfel verleihen der Suppe eine besondere Note und zu diesem eher süß-sauren Mahl passt am allerbesten indisches Naan, das durch den enthaltenen Joghurt im Teig auch eher süß-sauer schmeckt.

Dienstag, 17. Februar 2015

Diy: Lederarmband mit Perlen und Perlenarmbänder


Zu meinem Geburtstag bekam ich letztes Jahr einen wunderschönen Anhänger in Roségold, den ich zwar an einer Kette trug, der aber an dieser irgendwie nie richtig zur Geltung kam.


Deshalb beschloss ich, daraus ein Lederwickelarmband zu basteln. Eigentlich wollte ich diesen Anhänger zusammen mit weiteren Perlen auf das Lederband auffädeln. Leider fiel mir auf, dass das Band für die Perlen viel zu dick war.


Da ich einen Metallverschluss anbringen wollte und diesen ohnehin mit Hilfe eines dünnen Basteldrahtes fixieren musste, wickelte ich diesen Draht gleich weiter spiralförmig um das Lederband und fädelte an bestimmten Stellen einige Perlen auf, sodass ich das Armband schließlich dreimal um mein Handgelenk wickeln konnte und man die Perlenverzierungen alle gleichzeitig sehen konnte.


Durch den streng gewickelten Draht sind die Perlen gut fixiert, aber man kann sie dennoch bei Bedarf noch etwas verschieben.

Bei der Farbauswahl blieb ich bei Bronze und Weinrot. Dies passte perfekt zum Roségold und auch zu meiner Armbanduhr.




Bei uns wird öfter einmal ein Armband oder allgemein Schmuck selbst gemacht, zum Beispiel, wenn man sich etwas Bestimmtes wünscht und nicht weiß, ob es dies so überhaupt zu Kaufen gibt.


So hat auch meine kleine Schwester einige wunderschöne Armbänder mit Perlen aufgefädelt.

Dies passt perfekt zum Creadienstag und Crealopee.