Samstag, 14. Februar 2015

Ausflug nach Würzburg - Laser Tag und Stadtrundgang


Zum Semesterabschluss und als gemeinsamer Ausflug trafen wir uns vor einer Woche alle zusammen (aus insgesamt 3 Städten) in Würzburg zum gemeinsamen Lasertagspiel. Die Halle ist keine 10 Minuten vom Bahnhof entfernt und wir spielten insgesamt 3 Spiele à 20 Minuten.

Natürlich musste man sich am Anfang erst etwas zurechtfinden, wobei man nach dem ersten Spiel dann immer mutiger wurde. Die meisten von uns hatten dies zuvor noch nie gespielt und wir hatten unheimlich viel Spaß dabei!


Vor der Halle wurde vor einer großen Graffitiwand gleich einmal ein Gruppenfoto gemacht, denn obwohl wir oft Ausflüge zusammen machen, vergessen wir so etwas leider meistens und es ist schade, dass es trotz unserer jahrelangen Freundschaft kaum gemeinsame Fotos gibt. 

Danach machten wir unter Leitung der "einheimischen" Würzburger eine kleine Stadtführung.



Hier wanderten wir zuerst in Richtung der Residenz, die schon von weitem erkennbar ist und hinter deren Tore sich ein wunderschön angelegter Garten befindet. Wie toll muss dies erst im Sommer aussehen, wenn alles blüht und grün ist.

Durch die Fenster sah man die hell erleuchteten Kronleuchter in der Residenz und von außen sah es aus, als würde genau zu diesem Zeitpunkt ein Fest stattfinden.

Besonders schön fand ich auch die Anordnung der Bäume, im Kreis um einen Brunnen angereiht, an deren Stämmen sich jeweils ein Fabelwesen befand. Das wäre wieder einmal "Stoff", aus dem man wunderbare Geschichten für die Kleinen zaubern könnte. ;-)




Danach begaben wir uns auf den Weg zum Dom, der im 2. Weltkrieg fast vollständig zerstört worden und dessen Überreste danach in einer Mischung aus modernem Stil und den früheren Bauteilen wiederaufgebaut worden war. So einen modernen Dom habe ich noch nie gesehen!



Auf der Alten Mainbrücke hat man eine tolle Aussicht über die Stadt, einerseits auf den Dom und andererseits hinauf auf die Burg.
 
Obwohl diese aus Stein erbaut ist, finden die Liebespaare mit viel Fantasie doch immer noch Orte, wo sie ihre Schlösser befestigen können.


Nachdem schon der Dom durch die rötlichen Farbtöne etwas Besonderes war, so leuchtete die Marienkirche noch ein bisschen mehr in Rottönen.

Es war ein wunderschöner Ausflug und ein toller Abschluss für das Semester!

Mittwoch, 11. Februar 2015

Diy: Open-When-Briefe und Dekoration aus Papier zum Valentinstag


Ich mag den Valentinstag als Gelegenheit, jemandem eine Freude zu machen, sehr gerne, obwohl mir das Kommerzielle daran nicht wirklich zusagt. Die Lösung hierfür ist, einfach selbst eine Kleinigkeit zu gestalten.

Deshalb gibt es dieses Jahr für Monsieur ein paar Open-When-Briefe. Diese hatte ich vor einiger Zeit bei Pinterest in vielen Ausführungen gesehen und die Idee davon gefiel mir. Erstens ist die Ausführung sehr einfach, zweitens ist es sehr persönlich und immer individuell und drittens auch noch budgetfreundlich: Man überlegt sich, für welche Situationen/Stimmungen/Anlässe sich der Mann vielleicht über einen Brief freuen würde und dann denkt man darüber nach, was man ihm genau dann sagen möchte. 

Darin kann einfach ein Kompliment enthalten sein, das ihm ein wenig "Bestätigung" gibt, eine eher lustige Botschaft, wenn er verärgert sein sollte oder aber auch ein paar Ideen für ein Date, wenn ihm nichts Passendes einfällt. Möglich sind auch Gutscheine, z.B. für einen gemeinsamen Kaffee, wenn er Entspannung benötigt. Der Fantasie sind hier keine Grenzen gesetzt.
 
Die wunderschönen Poster habe ich vor Weihnachten bei Ioana von Miss Red Fox gewonnen und ich fand, dass sie perfekt zu den Orchideen in Rosé-Tönen passen. 




Bastelmäßig tobte ich mich hier etwas aus, weil ich einige Papierbasteleien gesehen hatte uns gerne selbst ausprobieren wollte. Diese Papierfächergirlande sah ich bei Vanessa von Sternenwind und bastelte sie mit gewöhnlichem Druckerpapier nach ihrer Anleitung nach. 

Im Grunde braucht man pro Fächerblüte vier gleich große Quadrate, die jeweils zuerst fächerförmig gefaltet und dann mittig umgeknickt werden, sodass sie nur noch halb so lang sind. Diese werden dann aneinander geklebt und so entsteht nach und nach eine Blüte.

Sie bilden eine perfekte Girlande, aber auch einzeln kann man sie zum Beispiel anstatt einer Schleife beim Verpacken und Verzieren von Geschenken verwenden.

Die roten Papierkugeln wurden einfach aus Resten von Bastelpapier gemacht und für die Perlenkugel fädelt man in regelmäßigem Abstand Perlen auf einen Draht und rollt diesen dann unordentlich zu einem runden Knäuel auf.

Das Weckglas füllte ich randvoll mit Herzgummibären von Bears and Friends




Dienstag, 10. Februar 2015

Flammkuchen - mit herzhaftem und süßem Belag bzw. als Apfelküchlein


Es ist immer unheimlich schön, wenn ich etwas Neues ausprobieren möchte und sich meine Lieben gerne darauf einlassen. Aber noch viel schöner ist es, wenn man dadurch etwas in Gang setzt und dies von den Anderen fortgeführt wird.



So war dies vor längerer Zeit bei meinen Mädels daheim, wo ich durch ein gemeinsames Wraps-Essen bei mir eine Reihe von wunderschönen und kulinarisch sehr vielfältigen Kochabenden in Gang setzte und noch vor nicht langer Zeit, als ich auch in der Stadt einmal einen Mädelsabend veranstaltete.

Dort ist es nämlich so, dass wir grundsätzlich eine Gruppe von um die 10 Leute sind und die Männer eigentlich immer dabei. Als es sich so ergeben hatte, hatten wir aber sehr viel Spaß und so fand ich es umso schöner, als die liebe V. eine Weile später dann uns zum Mädelsabend bei ihr einlud. Es wurde Flammkuchen verspeist und als Nachspeise gab es unheimlich leckere Bratäpfel mit Eiscreme.

Flammkuchen

Teig:
400g Mehl
Wasser
1 Prise Salz
1 Becher Schmand

herzhafter Belag:
100g Schinken, gewürfelt
1 Zwiebel

süßer Belag:
2-3 Äpfel
Zitronensaft
Zimtzucker

Zunächst stellt man aus Mehl, Salz und Wasser einen glatten Teig her, den man nun in 8 Kugeln teilt und jede dünn ausrollt. Nun werden die einzelnen Teigfladen mit Schmand bestrichen und die eine Hälfte mit dem gewürfelten Schinken und Zwiebelscheiben belegt.

Die Äpfel werden geschält oder pur in Scheiben geschnitten und mit Zitronensaft beträufelt. Nun vermischt man je nach Geschmack Zucker mit Zimt, belegt die Fladen mit den Apfelscheiben und gibt großzügig die Zimtzuckermischung darüber.

Man kann die Teigfladen auch in ein gefettetes Muffinblech geben; hierbei werden aus den 4 Flammkuchen 6 Apfelküchlein, indem man die Förmchen mit dem Teig auslegt, woraufhin man sie mit den Apfelscheiben füllt und wiederum mit Zimtzucker bestreut.

Die Flammkuchen werden ca. 10-15 Minuten bei 200°C gebacken.



Flammkuchen ist bei uns ein Klassiker, den wir herzhaft und süß verspeisen, wobei ich immer beides in Einem mache. So forme ich aus dem Teig verschiedene Miniflammkuchen und belege die eine Hälfte herzhaft und die andere Hälfte süß, sodass man die Nachspeise gleich dabei hat.

Hier kann man die süßen Flammkuchen flach lassen oder den Teig in Muffinförmchen zu kleinen Apfeküchlein formen, wie man möchte. 



Dies ist mein Beitrag zum Motto dieses Monats von let's cook together und zum Sweet Treat Sunday.

Samstag, 7. Februar 2015

Unsere Vogelhäuschen und weiße Winterlandschaft


 Nachdem ich letzte Woche meine kleine Schwester zum Reiten gefahren hatte, beschloss ich den gerade erst gefallenen Schnee gleich mit einem Spaziergang gebührend zu ehren.

Hierbei ging ich am Bach entlang, immer in der Hoffnung auch schon eine Eislandschaft zu finden, aber so kalt war es leider noch nicht.

Dafür kam ich aber an einem wunderschönen, zwischen den Bäumen versteckten Weiher vorbei, wo eine Sitzgruppe aus Baumstämmen ganz verschneit war.

Damit die Vögel in dieser verschneiten Landschaft auch etwas zu Fressen finden, haben wir über die Jahre insgesamt drei verschiedene Vogelhäuschen "angesammelt".




Das traditionelle Vogelhäuschen aus Holz wurde vor vielen Jahren selbst gebaut.



Unser schönstes Vogelhäuschen wurde von meiner Mama getöpfert und verziert und hängt direkt vor dem Küchenfenster, sodass man während des Kochens immer mal wieder Vögel beobachten kann (natürlich sind diese sofort weg, falls man auf die Idee kommen sollte, schnell die Kamera zu holen ;-)).


Vor dem Schuppen hängt auch noch ein selbstgebautes Vogelhäuschen, das mein Onkel baute und gegen die anderen beiden Häuschen fast futuristisch wirkt. ;-)

Donnerstag, 5. Februar 2015

Sengzelten in verschiedenen Variationen



Eines der großen Highlights beim Christkindlmarkt sind für mich traditionelle Sengzelten. Da es sie sonst leider nie gibt, beschloss ich, selbst welche zuzubereiten. 

Im Grunde sind Sengzelten Fladen aus Sauerteig, der eigentlich für Brot gedacht ist. Früher wurden sie aus den Überresten des Teigs beim Brotbacken gemacht und zum Beispiel mit Butter bestrichen, der dann schmolz.

Für die Sengzelten verwende ich mein normales Brotrezept, das ich hier schon einmal gezeigt habe. Damit es übersichtlicher ist, habe ich es hier auch gleich noch einmal aufgeschrieben.


Sengzelten (8 Stück, Rezept von hier, Teigrezept von hier)

180g Roggenmehl
10g Frischhefe

150g Roggenmehl
175g Weizenmehl
15 EL Milch
2 TL Öl
2 1/2 TL Salz

1-2 Becher Schmand oder Sauerrahm
Schnittlauch

Zuerst stellt man aus Roggenmehl, Frischhefe und lauwarmem Wasser einen glatten Teig her, der in einer verschlossenen oder zugedeckten Schüssel mindestens 16 Stunden an einem warmen Ort ruhen muss (ich mache ihn einfach immer am Tag davor).
Am nächsten Tag fügt man die restlichen Zutaten hinzu und lässt den Teig ca. 1 Stunde gehen. Danach formt man 8 Fladen, die man nun mit Schmand oder Sauerrahm bestreicht und mit Schnittlauch bestreut. Sie brauchen im auf 200°C vorgeheizten Ofen ca. 10-15 Minuten. Danach kann man noch einmal Schmand oder Sauerrahm und Schnittlauch daraufgeben.

Beim Belag gibt es einige Variationen:



Grundrezept: Schmand oder Sauerrahm mit Schnittlauch

Variation 1: Schmand oder Sauerrahm mit Schnittlauch und Speckstückchen



Variation 2: Pizzabelag: passierte Tomaten, Oregano und Tomatenmark als Tomatensoße, darauf Schinken, Oliven und Käse bzw. Spiegelei.



Variation 3: bestrichen mit Olivenöl und bestreut mit Salz und Oregano, nach ca. 10 Minuten aus dem Ofen geholt, nochmals bestrichen und bestreut und wiederum im Ofen fertig gebacken.

Die dritte Variante dient perfekt als Beilage zu einer Suppe, hier die Kürbiscremesuppe meiner Mama. Weil ich eine Erkältung hatte, wollte sie mir das allwöchentliche Vorkochen für die Woche am Sonntagabend ersparen und packte einen großen Topf Suppe für mich ein. Für solche Gelegenheiten friert meine Mama im Herbst immer einen Teil des geernteten Kürbisfleischs ein, sodass sie immer frische Kürbiscremesuppe kochen kann.



Zum Glück hatte ich noch diesen Vorteig im Kühlschrank (ich mache nämlich immer gleich mehrere Portionen, die im Kühlschrank vor sich hin gären und lange haltbar sind), aus dem ich dann spontan jeweils  vier Fladen aus der einen Hälfte des Teigs sowie einen kleinen Laib Brot aus der anderen Hälfte.

Sengzelten eignen sich genauso wie Minipizzas super zum Mitnehmen in dei Mittagspause oder für Picknicks!



Dienstag, 3. Februar 2015

Diy: Gewürzstrauß und verschiedene Duftsäckchen

Während man im Sommer ganz einfach durch eine Wiese spazieren und ein paar Blumen pflücken muss, um einen frischen Duft im Haus zu verbreiten, muss man im Winter auf andere Möglichkeiten zurückgreifen.

Zum Glück gibt es wunderbare Möglichkeiten mit getrockneten Blüten oder Kräutern in Duftsäckchen oder einem Gewürzstrauß. 


Die einzelnen Blüten für den Gewürzstrauß werden auf runde Kreise aus Pappdeckel geklebt, welche jeweils an einem Draht als "Blütenstiel" befestigt sind.

Das Bündel dieser Einzeldrähte wird nun mit grünem Krepppapier umwickelt und ein rundes Dessert Papier dient als Abschluss.



Die Blüten bestehen aus Mais mit Kürbiskernen oder einer Kombination aus verschiedenfarbigen Maiskörnern, Sternanis sowie Zimtstäben mit Golddraht umwickelt.

Kleine Styroporkugeln werden mit Kleber bestrichen und mit Senfkörnern oder Mohnsamen bestreut; Nelken mit Golddraht umwickelt ergeben einen betörenden Duft und auch nach Jahren noch fröhlich-bunten Gewürzstrauß.




Eigentlich überzeugen Duftsäckchen ohnehin schon durch den tollen Duft, wenn man daran schnuppert, aber sie wirken noch viel besser, wenn dieser Duft auch hübsch verpackt ist.

Bei ganz normalen Duftsäckchen kann man schon durch die Wahl von verschiedenen Stoffen, ob aus Spitze oder aus buntem Stoff, und Kordeln variieren.

Weil es aber noch mehr Möglichkeiten gibt, diese gekonnt als Dekoration in Szene zu setzen, habe ich ein paar unserer selbstgebastelten Duftsäckchen zusammengestellt.


Am allerschönsten fand ich immer schon die Babyschühchen, die liebevoll aus Satinstoff genäht und mit Spitzenband verziert sind und die ich schon als kleines Mädchen immer wieder bewunderte.


Auch wunderschön finde ich das dunkelgrüne, mit Blüten und Schleifen verzierte Satinduftsäckchen, das bei uns das Bad dekoriert.

Im Grunde ist es genauso genäht wie ein normales Duftsäckchen, aber durch den besonderen Stoff, die Größe und die Verzierung wirkt es viel edler und eignet sich perfekt als Mitbringsel - am besten dann in den passenden Farben zur Dekoration.

Ab damit zum Creadienstag , Handmade on Tuesday und zu Crealopee