Donnerstag, 23. April 2020

Eine Woche New York im September

Im September 2018 (!) verbrachten Monsieur und ich eine Woche in New York. Erst letztens fiel mir auf, dass die Fotos zwar bearbeitet wurden und auch im Fotobuch landeten, aber ich nie auf dem Blog über die Reise berichtete.





Von der Broadway-Show "The Lion King" war ich sehr begeistert. Die Show war großartig insziniert und ein Erlebnis. Auch sonst ist ein abendlicher Spaziergang über den Times Square ein absolutes Muss.



Einen Abend verbrachten wir auch in der Bronx, um uns ein Baseballspiel anzusehen. Hier war ich vor allem über die Lässigkeit des Publikums erstaunt und begeistert. Da das Spiel so lange dauerte, kamen einige nach der Arbeit ohnehin später oder holten sich zwischendurch neue Getränke oder Snacks und das störte auch keinen.


Das MET fand ich ebenfalls unglaublich faszinierend. Ich versuchte, alles an einem Tag zu sehen, weil wir es leider so eingeplant hatten. Würden wir es nochmal besichtigen, würden wir die Räume auf mehrere Tage aufteilen (das wäre im Ticket inbegriffen gewesen) und in Ruhe durch die Räume schlendern. Hier gefielen mir die ozeanischen Räume, arabische Räume und auch die Kleider-Ausstellung von berühmten Modedesignern.

Im Guggenheimmuseum war leider zu dem Zeitpunkt unseres Besuchs nur die Dauerausstellung zu sehen (die meinen Freund wie moderne Kunst so oft) eher verstörte. ;-), allerdings lohnt sich alleine schon wegen der Architektur ein Blick ins Gebäude.
 

An der fifth Avenue oder auch abends bei Macy's hätte ich Tage verbringen können. Da Summer-Sale war, waren die Stücke auch sehr günstig. Eins der dort gekauften Kleider hatte ich 3 Monate später im Moulin Rouge an und die Pumps trage ich immer während des Salsa-Kurses (beides Dinge, die in New York weder bereits geplant noch überhaupt so als Wunsch in meinem Kopf waren).

Wir unternahmen eine Bustour mit offenem Verdeck durch die einzelnen Stadtteile um einen Überblick zu bekommen (total spannend, aber auch sehr windig, vor allem ohne Schal).



Die Freiheitsstatue bestiegen wir nicht, sondern fuhren mit einem Schiff an ihr vorbei. Ich beschloss, dass ein hoher Aussichtspunkt reicht und dafür wählten wir das Rockefeller Center, weil man dorst erstens ungehinderten Blick auf die Umgebung hat (ohne Glasfenster), das Empire State Building als Motiv auf dem Foto hat und auch die Sicht auf den Central Park.



Der Central Park an sich faszinierte mich nicht ganz so sehr, es ist eben ein Park, wenn auch sehr schön angelegt und riesig. Da ich auf dem Land aufgewachsen bin, faszinieren mich Parks ohnehin nicht so sehr. Eher interessant fand ich die Leute, zum Beispiel Eltern, die ihre Kinder trainierten, Sportgruppen, Müttergruppen, Musiker etc.



Die New York Public Library war schon aufgrund einiger berühmter Filmszenen Pflicht, aber ich fand das Gebäude mit seinen Kronläuchtern und wundervollen Lesesälen sehr inspirierend. In so einer Umgebung muss man ja kreativ werden!



Auch das Grand Central Terminal fand ich sehr schön. Richtig altehrwürdig mit den Kronläuchtern.



Am allerletzen Tag, kurz vor unserem Rückflug, machte ich noch einen Helikopterflug, startend im südlichen Teil von New York City. Hierbei hatte man Blick auf die Freiheitsstatue von oben und auch die Skyline.



Da außer mir einige gestandene Männer mitflogen, durfte ich mit bester Aussicht vorne neben dem Piloten sitzen - zusammen mit einem kleinen Jungen, weil im Helicopter das Gewicht der Passagiere genau ausgeglichen sein musste. ;-).


Ground zero besuchten wir bei strömendem Regen - aber vielleicht passte das Wetter auch genau zu dieser Tragödie.



Ganz in der Nähe schlenderten wir einmal durch die Wall Street.



Greenwich Village ist auch ein schönes Viertel zum spazieren, weil es - wie der Name schon besagt - sehr viele grüne Ecken gibt, was in einer Großstadt ganz angenehm ist.

 


Ein Highlight war auch der Highline-Park entlang einer alten Bahntrasse, ein botanisch vielfältig bepflanzter grüner Weg durch einen Teil der Stadt, zu dessen Fuße der Chelsea Market ist, eine der Adressen für experimentelle Küche.





Wir machten außerdem eine Führung im Madison Square Garden mit.

Alles in allem haben wir unglaublich viel in dieser Woche erlebt!

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