Dienstag, 17. November 2015

Diy: Kuschelpferd für einen Mädchengeburtstag

Als meine kleine Cousine Geburtstag hatte, überlegte ich eine Weile, was ich ihr wohl schenken könne. Immer, wenn man sie fragt, was sie gerne mag, kommt irgendwann das Wort "Pferd". Ihr allergrößter Wunsch war ja eine Taschenlampe - aber die hatte sie natürlich ohnehin bekommen. ;-) Zum Glück fand ich zeitgleich Marina's Freebook Kuschelpferdchen 


Mit dieser Anleitung konnte ich als Nähanfängerin einfach und schnell ein Kuschelpferd für die kleine Cousine nähen. Als Stoffmaterial benutzte ich ein altes Maxikleid sowie weißen sowie schwarzen Filz. Wie man sieht, habe ich für die Hufen einen anderen Teil des Kleides benutzt.


Die restlichen Verzierungen wie Schweif, Mähne, Ohren, Auge und Nüster nähte ich im Nachhinein mit der Hand darauf. Obwohl die Ohren aus dünnem Stoff bestehen und nur an der Unterkante gestgenäht wurden, bleiben sie durch die Fältelung beim Aufnähen schön aufrecht stehen.



Da ich Anfängerin im Nähen mit der Nähmaschine bin, habe ich die ursprüngliche Anleitung etwas vereinfacht und den Sattel bzw. die Satteltasche weggelassen. Die Rückseite blieb wie bei der Vorlage unverziert. Dies kann man aber je nach Geschmack ändern.

Tatsächlich ist das Pferd größer, als es auf den Fotos aussieht, vor allem, wenn die Kleine es mit sich herumschleppt. ;-)

Dieses Nähprojekt ging so schnell und einfach, dass es sich super als last-minute-Geschenkidee eignet und ich es jederzeit wieder machen würde!

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Samstag, 14. November 2015

Kürbiscremesuppe mit Kürbisbrötchen

Sobald die Kürbisse im Herbst immer mehr in Orange und Gelb leuchten, fängt mein Papa mit dem Schwärmen von einer Kürbissuppe an - bis ich ihn endlich erlöse und eine für ihn mache. ;-)


Kürbissuppe mögen wir alle sehr gerne, aber da ich von einer Suppe alleine meistens nicht satt werde, gibt es bei mir immer eine Beilage in Form von Brötchen oder Brot dazu. Diesmal benutzte ich einen Teil des Kürbisfleischs gleich für den Hefeteig und es gab Kürbisbrötchen zur Suppe.

Für den besonderen Effekt formte ich diese gleich noch in Kürbisform. Dies geht sehr einfach: Man formt Teigkugeln und schneidet in diese mit einem scharfen Messer die Kürbisspalten. Als Stiel benutzte ich eine Walnusshälfte und fertig ist ein herbstliches Menü. ;-)


Mein Rezept für Kürbiscremesuppe habe ich hier schon einmal gezeigt. 



Kürbisbrötchen (für 4 große oder 8 kleine Brötchen)

300g Mehl
1 Päckchen Trockenhefe
1 TL Salz
1/2 TL Zucker
100g Kürbis, püriert
35g flüssige Butter
150 - 200ml Wasser
Walnüsse
etwas Zucker, Wasser

Zunächst bereitet man aus sämtlichen Zutaten einen Hefeteig zu und lässt diesen ca. 1 Stunde gehen. Nun teilt man den Teig entweder in 4 große oder 8 kleine Portionen (hier machte ich 4 große Brötchen). Jede Teigkugel wird nun von außen mit einem Messer eingeschnitten, sodass nach und nach die Kürbisspalten entstehen. In die Mitte kommt nun noch eine Walnusshälfte als "Stiel". Zum Schluss wird noch etwas Zucker in Wasser aufgelöst (z.B. 1 EL Zucker in 1 Tasse Wasser) und die Kürbisbrötchen damit bestrichen. Sie werden ca. 30 Minuten (bei kleinerer Größe kürzer) bei 200°C gebacken.

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Mittwoch, 11. November 2015

Kürbis-Curry


Letztes Jahr lud uns meine Freundin H. nach einem Thailand-Urlaub zu sich ein, um uns an einem thailändischen Abend einige Erlebnisse anhand von Bildern zu zeigen. Dort hatte sie einen Kochkurs gemacht und anhand des Gelernten für uns ein Curry zubereitet, das uns allen unglaublich gut schmeckte. 

Da das Rezept nicht weiter schwierig war (im Gegensatz zu den Kursteilnehmern benutzte ich gekaufte Currypaste, anstatt sie selbst zuzubereiten ;-)), wollte ich es natürlich auch gerne ausprobieren. Ich servierte das Curry mit Reis als Beilage, aber auch mit Brotscheiben zum Eintunken schmeckt es sehr lecker.

Als wärmende Herbstmahlzeit passt es gut zu Ina's Motto dieses Mottos für let's cook together.


Curry mit Kürbis nach thailändischer Art (ca. 4 Portionen)

1 Hokkaido Kürbis
je 1 rote und gelbe Paprika
1 Zwiebel
1/2 Dose Kokosmilch
1 EL rote Currypaste

Beilage: Reis oder Brot

Zunächst entfernt man das Kernhaus und würfelt den Kürbis, genauso wie die Paprikas und die Zwiebel. Dann brät man die Currypaste in einem Topf an, gibt die Gemüsewürfel dazu und die Kokosmilch darauf. Dies lässt man nun köcheln, bis der Kürbis weich ist. Serviert wird das Curry mit Reis oder Brot.

Dienstag, 10. November 2015

Adventskalender mit Mohnblumen und Füllungsideen (selbstgemachte Schokoladentafeln)


Das Adventskalender Befüllen fängt bei mir ja meistens schon recht früh an, da ich gerne nach und nach Kleinigkeiten in Süßwarengeschäften zusammensammle bzw. auch gerne immer mal wieder etwas selbst zubereite. Meistens hat sich dann zum Schluss immer etwas mehr Füllung angesammelt, als ich tatsächlich
brauche, was mich dann entweder spontan dazu bringt, für die ein oder andere Freundin spontan noch einen Adventskalender zu basteln oder ansonsten kleine Überraschungstüten oder Ähnliches zu verteilen. 


Meinen ersten Adventskalender habe ich letzte Woche schon fertiggestellt, da ich meine Schwester in England besuchte und ihn ihr als Gastgeschenk mitbrachte. So verkürzt sich die Wartezeit bis zu ihrem Familienbesuch zu Weihnachten bestimmt. ;-)


Normalerweise bereite ich als Adventskalenderfüllung Vieles frisch zu, aber da dieser erst in einem Monat bzw. manche Füllungen noch später erst geöffnet werden würde, füllte ich nur wirklich Haltbares hinein.


Gut hierfür eignen sich allerlei Pflege- und Kosmetikprodukte und zwar am besten welche zum Verwöhnen, die sich die Beschenkte selbst vielleicht nicht unbedingt immer leisten würde. Ein Beispiel sind besondere Haarkuren oder Gesichtsmasken.


Außerdem besorgte ich natürlich auch etwas Süßes als Füllung, nämlich allerlei Pralinen und Schokoladen aus dem Pralinenladen.




Selbstgemacht wurden dann von mir verschiedene Schokoladentafeln. Eine davon bestreute ich mit geriebener Zitronenschale und getrockneten Rosenblättern.


Die Zweite wurde mit gehackten Walnüssen und getrockneten Cranberries bestückt und die Dritte mit getrockneten Lavendelblüten und geriebener Zitronenschale.



Hier gibt es natürlich unglaublich viele Möglichkeiten, von denen ich auch schon ein paar gezeigt habe (Weiße Schokolade mit Smarties; Schokoladentafeln mit Keks-Füllung; Schokoladentafeln mit gebrannten Mandeln).


Da der Adventskalender auch den Transport über zwei Flughäfen und zwei Bahnhöfe zu überstehen hatte, beschloss ich, dass verzierte Papiertüten dafür wohl am praktischsten seien, denn diese kann man schön zusammenfalten, gut verstauen und erst bei der Ankunft befallen.


Weil sie Mohnblumen am liebsten mag, bemalte ich die einzelnen Tüten mit verschiedenen Blüten.



Nun wurden noch die Ecken der Tüten verziert. Der dunkelgrüne Hintergrund als Basis findet sich bei allen Verzierungen wieder, aber die Bilder, die ich daran befestigte, sind bei jeder Tüte anders, sodass man immer wieder etwas Neues zu entdecken hat - vor allem, weil natürlich auch die Mohnblumen auf jeder Tüte anders aussehen. ;-) Auch wenn das Trocknen der Wassermalfarbe immer eine Weile dauert, ist dieser Adventskalender wirklich schnell gemacht.

Mittlerweile steht er auf dem Schrank meiner Schwester und wartet darauf, bald geöffnet zu werden.

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Samstag, 7. November 2015

Käseplatte zur Geburtstagsfeier


Als meine Oma ihren 75. Geburtstag feierte, wollte auch ich meinen Teil dazu beitragen und so war ich nicht nur für die Tischdekoration, sondern auch für eine Käseplatte zuständig. Tatsächlich war dies nur ein kleiner Teil des reichhaltigen Buffets, in dem sämtliche Tanten ihre Koch- und Backkünste vereinten.

Da ich also nur für die Käseplatte zuständig war, wollte ich diese einigermaßen ansprechend gestalten und versuchte mit verschiedenen Verzierungen ein wenig an eine Sommerweise zu erinnern. Darauf gab es also einen Strauß Tulpen, Marienkäfer auf einem Kräuterbett und verschiedene Blüten zu sehen.


Die Marienkäfer waren tatsächlich unglaublich schnell und einfach aus Kirschtomaten und Oliven zu gestalten udn wurden auf Petersilie bzw. Basilikumblätter gebettet.

Die Tulpenblüten bestanden aus Tomaten, die ich in Form von Blütenblättern einschnitt, das Innere entfernte und mit Frischkäse ersetzte. Hier spielte ich mich eine ganze Weile, bis ich schließlich die Schnittlauchstiele in vorgebohrte Löcher stecken konnte.

Aus Camembertscheiben sowie aus verschiedenen Frischkäsesorten gestaltete ich Blumen und auch sonst benutzte ich Mini-Tomaten zur Verzierung. Sämtliche "Dekoration" stammte aus unserem Garten und kam zum Glück bei den Feiernden gut an. ;-)


Die Lachs-Pfannkuchen-Röllchen bereitete meine Mama nach dem Rezept meiner lieben Freundin S. zu, die mir meinen Teller, auf dem ich ihr Kuchen mitgegeben hatte, nach einiger Zeit damit gefüllt zurückgegeben hatte und wir so begeistert davon waren.





Das Rezept für Lachs-Pfannkuchenröllchen hab ich hier schon einmal gezeigt.



Als weitere Salate und Beilagen gab es bei der Feier einige Rezepte, die ich bereits gezeigt habe:

Nudelsalat
Karottendip
Schichtsalat
Erdäpfelkäse

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Donnerstag, 5. November 2015

Urlaub in Ägypten: Ausflugstag nach Luxor (Karnak Tempel, Nil-Fahrt, Tal der Könige und Tempel der Königin Hatschepsut)

Natürlich haben wir während unseres Ägyptenurlaubs nicht nur die Hotelanlage und den Strand genossen, sondern auch einen Tagesausflug gemacht. Damals bei teilweise bis zu 50°C kam es uns sehr anstrengend vor, vor allem, da der Ausflugstag von 5 Uhr Morgens bis 22 Uhr abends ging, aber im Nachhinein waren wir doch froh, so viel von diesem Land gesehen zu haben.


Denn der Ausflugsleiter hatte schon recht, so schön die Hotelanlagen auch sein mögen, sie sind doch künstliche Oasen mitten in der Wüste und haben mit dem ursprünglichen Leben der Ägypter am Nil wenig zu tun. Durch die Busfahrt sahen wir nebenbei bei einigen Ausführungen über die ägyptische Geschichte, wie sich die Steinwüste langsam in grünes Land verwandelte, indem wir den Kanälen und so auch dem Nil immer näher kamen. Unsere erste Station war der Karnak Tempel in Luxor.



Der Tempel bestand aus riesigen Säulen, die von oben bis unten aufwendig verziert worden waren. Interessant fand ich vor allem, wie die alten Ägypter es schafften, diese zu bauen. Sie schütteten nämlich den Tempel nach und nach, je höher die Säulen gebaut wurden, mit Sand auf, um immer höher zu gelangen und begannen dann von oben nach unten, die Säulen zu verzieren, während nach und nach der Sand wieder abtransportiert wurde.


Die Mauern entstanden ähnlich. Man sieht sogar noch die Reste des Nilschlamms, der aufgeschüttet wurde, um die Arbeiter immer höher zu bringen. 




An den Statuen konnte man anhand der Fußstellung erkennen, ob die dargestellten Personen während der Zeit der Aufstellung dieser Statue noch lebte oder nicht. Bei den Toten waren beide Füße auf gleicher Höhe und bei den noch Lebenden war wie unter Bewegung ein Fuß vor den anderen gesetzt.





Nach dem Mittagessen machten wir uns auf zu einer Nil-Überfahrt mit dem Boot und dank der wunderbar kühlen Brise wollten wir am liebsten nie wieder aus dem Boot aussteigen.

Danach machten wir uns nach einem Stopp in einer Alabasterfabrik auf zum Tal der Könige. Wir durften drei verschiedene Gräber besuchen und waren nicht nur froh über die kühlen Grabkammern tief in der Erde (bzw. eigentlich im Felsen), sondern auch beeindruckt über die wunderschönen Malereien und Felsenbauten, die damals "unter Tage" schon möglich waren. Entgegen der ursprünglichen Meinung waren an den Grabbauten keine Sklaven, sondern qualifizierte Arbeiter beteiligt, die unter Unkenntnis ihres Aufenthaltsortes nur zum Arbeiten dorthin gebracht und anschließend wieder wegtransportiert wurden. Dies und auch die unter Felsengeröll versteckten Gräber sollte vor Grabräubern schützen.

In den Grabkammern waren wir natürlich nicht nur über die zur Abwechslung kühle Luft begeistert, sondern bewunderten die wunderschönen Malereien in sämtlichen, immer noch leuchtenden Farben, während wir immer tiefer hinabstiegen.



Der Tempel der Königin Hatschepsut ganz in der Nähe vom Tal der Könige, quasi am anderen Ende der Felsen. Sie ließ deshalb sogar einen Verbindungstunnel bauen, der allerdings durch ihren Tod nicht fertiggestellt wurde. Das Besondere an ihr ist, dass sie das Land nicht nur als Mann verkleidet regierte, sondern auch so anerkannt wurde, dass sie im Tal der Könige begraben wurde. Einzigartig ist auch die Bauweise ihres Tempels der, untypisch für das alte Ägypten, eher einem griechischen Tempel ähnelt als den damals üblichen Bauten.

In der Nähe gab es auch einige Felsengräber von Reicheren und direkt daneben die Siedlungen der Grabräuber, die ihren Wohnsitz natürlich an ihren "Arbeitsort" verlegt hatten. Als Strafe wurden sie damals zum Umzug gezwungen und zwar sehr weit von ihren vermeintlichen "Arbeitsorten", also den Gräbern, entfernt. ;-)



Immer mal wieder machte uns unser Reiseführer auf frei stehende Statuen aufmerksam, deren Überreste oft zufällig, zum Beispiel beim Bau einer neuen Straße, entdeckt und dann zusammengesetzt wurden.

Auch wenn es ein langer Tag war, so haben wir doch unendlich viel von Ägypten gesehen und einen Eindruck von diesem schönen und teilweise noch so ursprünglichen Land bekommen.