Dienstag, 15. Januar 2019

Urlaub in Lissabon



Unser Urlaub in Portugal war eine relativ spontane Idee, weil ich Ende Juni noch eine Woche Urlaub zu verplanen hatte. Kurzerhand beschlossen wir, uns Lissabon und Porto anzusehen.




Bereits als wir die Metrostation verließen, verstanden wir, warum Lissabon die Stadt der 7 Hügel genannt wird. Es geht im Zweifelsfall einfach immer nach oben. ;-)


Dadurch hat man natürlich aber auch wunderbare Ausblicke und in die kleinsten Gassen habe ich mich sofort verliebt.


Gerade die Individualität der Häuser mit teils bepflanzten Balkonen, bunten Kacheln, dazwischen die behangenen Wäscheleinen und immer wieder auch verlassene Häuser machten jede Straße zu einer Entdeckungstour.



Der Flohmarkt in Alfarma war ebenfalls ein tolles Erlebnis, hier hätte ich mich noch Stunden aufhalten können und inmitten der alten Schätze suchen.


Vom Pantheon aus hat man einen tollen Ausblick auf die Stadt.



Wir wohnten in einer zentral gelegenen Ferienwohnung und wenngleich ich mein Frühstück am liebsten selbst zubereite, so gehen wir doch abends in Städten mit solch leckeren Gerichten am liebsten Essen.



Insbesondere auf den langen Treppen gibt es immer wieder breite Stufen, auf denen Tische stehen, sodass man eine richtig schöne Aussicht hat und mitten im Geschehen ist. So gab es auch immer eine leckere Sangria sowie ein Schälchen Oliven, womit ich alleine schon glücklich gewesen wäre, zu den Gerichten.

Dienstag, 8. Januar 2019

Geldgeschenk zur Hochzeit

Als Hochzeitsgeschenk hatte sich meine liebe Freundin V. vorwiegend Geldgeschenke gewünscht, da das Paar noch keinen gemeinsamen Haushalt hat. Natürlich wollte ich das Geldgeschenk auch ein wenig schöner gestalten, als nur ein paar Scheine in eine Karte zu legen. Deshalb gestaltete ich einen Bilderrahmen und hing die gefalteten Geldscheinröllchen wie Dosen an das gezeichnete Hochzeitsauto.

V. bäckt und kocht leidenschaftlich gerne. Ansonsten wünschten sie sich von jedem Gast das Lieblingsrezept in DIN A5-Form. Das hielt ich für eine tolle Idee, schließlich kommt so ein schönes Büchlein mit guten Rezepten zusammen.
Die Feier war toll. Da wir Studienfreunde mittlerweile sehr verstreut sind, sieht man sich leider nur selten und es war schön, so als Gruppe mal wieder zusammen zu kommen. Auch die Kirche war wunderschön gestaltet, man merkte, dass der Pfarrer das Brautpaar mochte und auch dass sie den Ablauf und Texte mit ausgesucht hatten.

Man kann wirklich sagen, dass der gesamte Tag, den auch die Eltern und der Bruder von V. großteils mit gestalteten, perfekt zu den beiden passte. Das Gesteck. das die Tischdekoration war und ich am Ende der Feier mitnehmen durfte, ziert nun meinen Couchtisch, ist eine Freude zum Ansehen und duftet noch immer sehr.

Sehr viel Spaß hatten wir mit den Requisiten und der Sofortbildkamera - eine wirklich schöne Erinnerung für alle.

Auch der Empfang des Brautpaars nach der Kirche mit Seifenblasen ergab bestimmt tolle Bilder. Die Feier wurde auf einem kleineren Hof in einer als Veranstaltungsraum ausgebauten Scheune veranstaltet und die Atmosphäre dort war perfekt.

Ich denke auch, dass es deshalb so persönlich war, weil es eben nicht zu viele Gäste waren und man das Gefühl hatte, dass diese sorgfältig ausgewählt waren.

Wir verfassten alle jeweils einen kurzen Brief mit Grüßen an das Brautpaar, die dann alle in einer Holzkiste fest verschlossen wurden (mit Akkuschrauber) und erst in 10 Jahren geöffnet werden. 

Der Abend war so schön durchgeplant mit Einlagen und Reden, zwischendurch auch genug Zeit zu quatschen, dass einem wirklich nie langweilig wurde (wie ich das von Hochzeiten aus meiner Kindheit kenne).
Toll war natürlich auch der Hochzeitstanz. V. ist eine tolle Tänzerin mit jahrelanger Erfahrung und schwebt immer mit einer Leichtigkeit über das Parkett.

Erst dieses Wochenende bekam ich überraschend Post von V. mit ein paar Fotos von der Feier. Ein Fotograf hatte ein Gruppenfoto von allen, aber auch ein Foto von uns Studienfreunden mit dem Brautpaar sowie ein Foto, das der Fotograf ohne dass wir es mitbekamen von Monsieur und mir gemacht hatte. Eine wirklich schöne Geste, uns die Fotos gleich zu senden. ;-)


Dienstag, 25. Dezember 2018

Unser Christbaum und selbstgebastelter Christbaumschmuck (Engel aus Notenblättern)



Zunächst möchte ich euch allen frohe Weihnachten wünschen!

Mitten während den Feiertagen möchte ich gerne unseren Christbaumschmuck ein wenig genauer betrachten.

Unglaublich schnell und einfach gebastelt ist ein Engel als Christbaumschmuck und zwar aus Notenpapier. Dieses muss an nur passend falten, eine Holzkugel als Köpfchen festkleben, darauf ein Gesicht zeichnen und einen Faden zum Aufhängen befestigen.



Am liebsten mag ich fast die selbstgebastelten Papierkugeln (wie man sie macht habe ich hier bereits gezeigt) und Perlensterne (Anleitung hier).


Dazwischen hängen unsere Weihnachtskugeln in Gold und Rot, Glöckchen und andere kleine Schätze, die sich über die Jahre angesammelt haben.

Zwischen den Zweigen verteilt, an meinem Hängeast im Zimmer und hier sogar an  einer Orchidee hängen wunderschöne Anhänger, die meine kleine Cousine bei ihrer Freundin bastelte und zu einem Besuch jedem von uns einen eigenen mitbrachte.



Unter dem Baum steht meine mit Lichterkette beleuchtete Adventskiste, nun noch mit einem selbst gebastelten Holzstern verziert.


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Dienstag, 18. Dezember 2018

Weihnachtlich dekorierte Metallkugel


Ein Besuch im Adventsmarkt unseres Dorfes inspirierte mich zu dieser Weihnachtskugel. Auf dem Stand dort waren sie aufgehängt und die leuchtenden Kugeln beleuchteten die Nacht.

Das war mir nun doch etwas zu gefährlich direkt vor der Haustüre, weshalb ich sie lieber auf der Bank deponierte.



Die Kugel musste nur noch mit Tannenzweigen, einigen Zapfen und einem Goldstern ausgelegt werden. In die Mitte kam ein Weckglas mit Kerze und dann hängte ich noch einige kleinere Goldsterne dazwischen.

Nachts sieht man nur eine Kugel, durch deren Gitter die Kerzenflamme hindurchflackert.

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Samstag, 15. Dezember 2018

Herzhafter Blätterteig in weihnachtlichen Variationen

Immer mal wieder gibt es bei mir zum Abendessen herzhaftes Blätterteiggebäck. Diesmal probierte ich einige weihnachtliche Motive aus.


So gab es Weihnachtsbäume in 2 Varianten und dazu ein Buch in Form von verschiedenen übereinandergelegten Teigplatten.


Die Mini-Würstchen-Pizza ist nun weniger weihnachtlich, aber der mit Blätterteig eingepackte Camembert als "Geschenk" durchaus. So bedeckte ich einfach frischen Camembert mit dem Teig und formte eine Schleife dazu. Frisch aus dem Ofen ist das Innere schön geschmolzen und man kann z.B. Croûtons oder Brotstückchen dippen.

Für die Mini-Pizza schneidet man eine runde Teigplatte aus und legt ca. 1cm nach innen verlagert einen Kranz aus Cabanossi. Darüber wird nun der Teigrand gestülpt. Nun werden die Cabanossi halbiert, sodass aber der Teigboden darunter noch ganz bleibt und umgedreht, sodass man jeweils die Hälften sieht. In die Mitte kommt noch etwas Tomatenmark, Käse und eine Olive.

Sämtliches Gebäck wird ca. 15-20 Minuten bei 180°C gebacken.

Dienstag, 11. Dezember 2018

Ideen für selbstgebastelten Christbaumschmuck


Immer wieder stoßen wir beim Durchforsten der Weihnachtsdekoration auf selbstgebastelten Christbaumschmuck, teilweise aus unserer Kindheit, und teilweise von den Frauen des hiesigen Frauenbunds gebastelt (der Unterschied ist natürlich klar erkennbar).

Sehr gut geeignet für Kinder ist der Papierstern, für den man eigentlich nur verschieden große Sterne aus gerilltem und goldenem Bastelpapier ausschneiden und aufeinander kleben muss.

Für die etwas Größeren (wegen der benötigten Heißklebepistole) kann man aus Zapfen diese Sterne basteln. Die Zacken bestehen aus den einzelnen Zapfenteilen, die weiß bemalt und am Rand mit etwas Rosa eingefärbt worden waren. Diese werden dann wie Blüten aufeinandergeklebt und im Zentrum mit Samen verziert.


Vom Frauenbund wurde diese Kugel sorgsam verziert und bestickt.



Auch Engel kann man gut selbst basteln. Hierfür braucht man natürlich etwas Engelshaar, ein wenig Stoff und Holzkugeln für Gesicht und Hände.

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