Sonntag, 18. März 2018

Urlaub in Andalusien - Tarifa


Nach Tarifa fuhren wir aufgrund des Tipps einer Bekannten, die meinte, es gäbe dort wunderschöne kleine Boutiquen für einen Einkaufsbummel.





Mit diesem Tipp sollte C. rechtbehalten. Ich verbrachte tatsächlich nach dem Sightseeing eine schöne Weile in verschiedensten kleinen Läden mit wirklich einzigartigen Kleidungs- und Schmuckstücken (vielerlei auch ganz im Hippie-Stil), bevor wir uns mit leckeren Tapas stärkten.







Wir besichtigten auch die neu restaurierte Burganlage und hatten von dort aus nicht nur einen tollen Blick auf die Stadt, sondern auch auf den Hafen, wo wir der Fähre nach Tanger beim Anlegen zusahen.




Ich wäre ja so gerne "mal kurz" nach Afrika gefahren aber leider durften wir mit unserem Mietwagen laut Vertrag das Land nicht verlassen. Unvorstellbar dass die Küste, die man erahnen konnte, schon zu Afrika gehörte und mit der Fähre nur 20 Minuten entfernt war.

Freitag, 16. März 2018

Buchteln mit Marmeladenfüllung als Bärchen in der Box


Buchteln gibt es bei uns oft – so manches Mal sogar, wenn der Kühlschrank voll ist und einige der geöffneten Marmeladengläser verbraucht werden sollen, um wieder Platz zu schaffen.

Als ich dann ein Bild von einem Bärchen, gebacken in einer Box, sah, wollte ich dies unbedingt auch einmal ausprobieren.

Ich faltete also aus Butterbrotpapier eine kleine Schachtel und, formte eine Buchtel und setzte diese hinein. Nun kamen aus kleinen Teigkugeln noch Ohren und Pfoten sowie die Schnauze dazu. Als Augen und „Schnauzenlichtreflex“ fungierten getrocknete Cranberries.

Gebacken wurde das Bärchen einfach zusammen mit den anderen Buchteln in der Backform auf einem Blech.

Dafür, dass es zum Vorbereiten kein allzu großer Aufwand im Vergleich zu normalen Buchteln ist, wirkt das Bärchen in der Box schon toll, wenn es nach dem Backen serviert wird und in Vanillesoße badet. ;-)

Ich verwendete hierfür mein Rezept für Buchteln mit Marmeladenfüllung.

Montag, 12. März 2018

Sommerurlaub auf Samos (Griechenland)


Anfang August verbrachte ich mit meiner Familie eine Woche Sommerurlaub auf Samos, Griechenland. Obwohl wir bereits mehrmals auf verschiedenen griechischen Inseln und dem Festland waren, stach Samos heraus. Uns gefiel es sehr, dass die Insel nicht so touristisch überlaufen war, dass es viele kleinere Hotels, Pensionen und Finkas gab und nicht so sehr die touristischen Hochburgen, wie man sie von anderen Urlaubsorten kennt.


Wir waren in der kleinen Stadt Karlovasi eher außerhalb der Stadt gelegen und hatten den Strand im Grunde vor der Hoteltüre. Unser Teil des Ortes war künstlerisch sehr ausgefallen. Hier wurden die Häuserruinen bzw. Innenhofruinen teilweise mit Kunstwerken bestückt, die durch die Fensterhöhlen nachts mit Scheinwerfern beleuchtet wurden und so richtig schön zur Geltung kamen.

Diese Ruinen, aber auch die stets geschlossenen Fensterläden und Haustüren in den wunderschönsten Farbtönen waren natürlich tolle Fotohintergründe, wenn man wie ich Portraitfotografie üben wollte. Netterweise stellte sich meine Schwester hier jederzeit zur Verfügung. Die Stadt besichtigten wir einen Vormittag lang (insbesondere natürlich auch die Geschäfte ;)).



Von unserem Hotel aus fuhr jeden Vormittag ein kostenloser Shuttle Bus zu Potami Beach (einer der bekanntesten Strände der Insel, mit wunderschönen hohen Wellen zum Wellenreiten) und zu den Potami Waterfalls kurz vor dem Strand. Hier befindet sich eine richtig schöne Wanderstrecke unter den Bäumen am Bach entlang in wirklich angenehmer Temperatur über Holzbrücken bis zu dem Beginn des "Wasserweges" zu den Wasserfällen.


Meine Freundin M., die ihre Kindheitssommer auf Samos verbrachte, warnte mich davor, meine Kamera mitzunehmen, weil es eher eine Abenteuertour sei. Um den ersten Wasserfall zu sehen muss man durch das Wasser zwischen den Felsen (das Wasser ist teils hüfthoch, teils tiefer) entlang waten, bis man dort ankommt (deshalb sollte man hier unbedingt einen Bikini unter der Ausflugskleidung haben).


Die Kulisse ist es allemal wert und das Wasser ist wunderbar sauber und hat die perfekte Temperatur. Der Weg führt nach dem ersten Wasserfall weiter, indem man diesen hochklettert, hinter dem Felsen hinunter springt und sich mit einem Seil am nächsten Felsen wieder hochzieht. So kommt man von einem Wasserfall zum Nächsten. Selbstverständlich geht das nicht mit einer Spiegelreflexkamera in der Hand (und deswegen sagte M. auch Abenteuertour). Aber alleine der erste Wasserfall und der schöne Wanderweg dorthin sind die Fahrt auf jeden Fall wert. Dort existiert auch eine Treppe, die relativ waghalsig aussieht, und den Felsen hoch zu einem Restaurant führt.


Wir ließen die nassen Bikinis gleich so an und wanderten den Weg wieder zurück (ich hatte sehr bequeme Sandaletten an, was gut funktionierte, Turnschuhe wären vielleicht für den Halt besser, sind aber mit nassen Füßen unangenehmer. Ich hatte meine Sandaletten im Wasser einfach anbehalten). Ich kann wirklich nachvollziehen, dass meine Freundin M. jedes Jahr wieder gerne nach Samos fährt und war unglaublich begeistert von der Insel.


Direkt neben dem Hotel ging ebenfalls eine Straße einen Berg zu einer Kirche hoch, gesäumt von vielen Feigenbäumen, die überall auf der Insel wild wachsen und an denen wir uns gerne bedienten.

Samstag, 10. März 2018

Schokoladentafeln in 4 Variationen


Immer wieder mache ich mir meine Schokoladentafeln selbst. Hierbei benutze ich meist eine Vollmilch- oder Zartbitterschokoladentafel von einer meiner Lieblingsmarken, schmelze sie und verteile sie auf 3-4 Schokoladentafelformen (so werden diese recht dünn und man schmeckt die Füllung besser heraus).

Variante 1: karamellisierte Kerne und Sreusel

Variante 2: halbierte gefriergetrocknete, schokolierte Erdbeeren und bunte Streusel

Variante 3: selbstgemachtes Knuspermüsli und Sternenstreusel

Variante 4: getrocknete Kiwistückchen, Chiasamen, bunte Streuselkugeln

Donnerstag, 8. März 2018

Tomaten-Sprossen-Brot


 Immer wieder gerne gebe ich meinen Sauerteigbroten durch Zugabe von Gemüse eine besondere Würze. Tomaten geben dem Brot nicht nur eine tolle Farbe, sondern einen ganz eigenen Geschmack. Für ein wenig Schärfe habe ich dem Sauerteig noch selbst gezüchtete Brokkoli Sprossen hinzugefügt. Durch den tollen Eigengeschmack serviere ich das Brot am liebsten pur mit gesalzener Zucker und ggf. etwas Kresse. 


Tomaten-Sprossen-Brot

100g Sauerteig (50g Roggenmehl, 50g Wasser, Sauerteigansatz)
10g Frischhefe
400ml passierte Tomaten
ca. 50g Brokkoli Sprossen, gespült
200g Hafermehl
200g Roggenmehl
200g Weizenmehl
1 EL Salz

Am Vortag einen Sauerteig herstellen und über Nacht ruhen lassen. Am nächsten Tag sämtliche Zutaten außer die Sprossen zu einem glatten Teig verkneten, im Nachhinein die Brokkoli Sprossen unterkneten und zu einem Brotlaib formen. Nach ca. 1 Stunde Gezeit wird das Brot im Wasserdampf bei 225°C ca. 15 Minuten, und dann bei 200°C ca. 30 Minuten gebacken.h

Dienstag, 6. März 2018

Selbstgebastelte Karten zu verschiedenen Anlässen

Da ich doch öfter mal jemandem Grüße per Post anstatt immer nur elektronisch schicken möchte oder auch mal eine Karte zum Geburtstagsgeschenk dazufügen möchte, habe ich einen kleinen Vorrat an selbstgebastelten Karten zu verschiedenen Anlässen gemacht. 


Zwei davon sind Gute-Besserungs-Karten. 

Ein paar weitere sind sehr neutral, also nicht speziell für einen Geburtstag, sondern einfach Post für zwischendurch. 

In die einzelnen gefalteten Büchlein kann man dann jeweils eine persönliche Notiz, Komplimente oder Wünsche hineinschreiben. 

Dann gibt es natürlich noch Geburtstagskarten, Karten mit Blumengrüße in Form von getrockneten Blumen oder Papier-Schmetterlingen. 

Auch das Kuvert kann zum Anlass passen, dieselbe Farbe wie die gebastelte Karte haben (ich habe immer mehrere farbige Kuverts daheim), oder einfach ein Aquarellmotiv tragen.

Ab damit zum CreadienstagDienstagsdinge, Handmade on Tuesday, Crealopee!

Samstag, 3. März 2018

Zwiebelbrot




Seit meine liebe Freundin V. einmal einen unglaublich leckeren Zwiebelkuchen gebacken hatte (und dabei bin ich absolut kein Zwiebelfan!) wusste ich, dass mir Zwiebeln durchaus schmecken, wenn sie nur lange genug angebraten wurden. Genau dies ist auch bei diesem Zwiebelbrot der Fall. Am besten schmeckt es frisch aus dem Ofen pur oder mit etwas Butter. 

Zwiebelbrot (Rezept adaptiert von hier)

300g Sauerteig
125g Roggenmehl
250g Weizenmehl 1050
1 EL Salz
10g Frischhefe
3 Zwiebeln
Olivenöl
3 TL Honig

Am Vortag aus 150g Roggenmehl, 150g Wasser und Sauerteigansatz einen Sauerteig herstellen. Am nächsten Tag die 3 Zwiebeln klein schneiden und ca. 20-30 Minuten in Olivenöl anbraten, dann den Honig hinzugeben und weitere 5-10 Minuten braten. Nun die Zwiebeln mit den restlichen Zutaten zu einem Teig verkneten (per Hand oder in der Küchenmaschine), in eine Garform geben und ca. 1 Stunde gehen lassen. Dann 10 Minuten im Wasserdampf bei 250°C backen, kurz die Ofentüre öffnen, um den Dampf zu entlassen und weitere 40 Minuten bei 200°C backen.