Samstag, 16. Dezember 2017

Lachsforelle mit Senfsoße und Bratkartoffeln mit Gewürzgurken


Eins meiner allerersten Gerichte, die ich zu kochen lernte, und seither immer wieder zubereite ist Fisch mit Senfsoße und Kartoffeln. Dies ist ein Gericht, das man, wenn man eine halbe Stunde, bevor Mittagessenszeit ist, noch beginnen kann und trotzdem das Essen auf dem Tisch steht, wenn die Familie heimkommt (sollte man die Vormittagssonne auf der Hausbank so sehr genossen haben, dass man die Zeit vergessen hat ;-)).

Lachsforelle mit Senfsoße und Bratkartoffeln mit Gewürzgurken (4 Portionen, Rezept adaptiert aus "30-Minuten-Küche kochen und genießen" Moewig Verlag)

1kg Kartoffeln
Öl
Salz, Pfeffer
1 EL Butter
1 EL Mehl
250ml Milch
1-2 EL mittelscharfer Senf
Brühepulver, Kräuter
4 Gewürzgurken
4 Fischfilets
Zitronensaft

Zunächst die Kartoffeln in Scheiben schneiden und in Öl ca. 15 Minuten braten, dabei mit Salz und Pfeffer würzen. Währenddessen Butter in einem Topf schmelzen, mit dem Mehl vermischen und der Milch ablöschen. Den Senf dazugeben, mit Brühepulver und nach Belieben mit Kräutern abschmecken und die Soße bei geringer Hitze köcheln lassen. 5 Minuten vor Ende der Kartoffelbratzeit die Gewürzgurken in Scheiben dazugeben, die Fischfilets mit Zitronensaft beträufeln und in etwas Öl ca. 5 Minuten unter Wenden braten.

Mittwoch, 13. Dezember 2017

Mamas Plätzchen (Haferflockenlebkuchen und Nougat Kekse)

Zu der ersten Plätzchenladung meiner Mama kam nun noch ein Schwung dazu und diesmal ebenfalls zwei neue Sorten, die wir noch nie hatten, über die aber sämtliche Gäste sehr schwärmten (insbesondere die Nougatplätzchen). An deren Entstehung und Verzierung waren insgesamt 4 Familienmitglieder eine ganze Zeit beschäftigt, aber es hat sich gelohnt. ;-)

Haferflocken-Lebkuchen (ca. 35 Stück)

5 Eiweiß,
150g Puderzucker
200g gemahlene Nüsse,
50g Zucker
Saft von 1/2 Zitrone
50g Zitronat
1 Messerspitze Zimt
1/2 Päckchen Lebkuchengewürz
100g Mehl
1/2 Päckchen Backpulver
100g Haferflocken
Backoblaten 7cm Durchmesser

Verzierung: Schokoglasur

Das Eiweiß sehr steif schlagen. Den gesiebten Puderzucker löffelweise dazugeben. Die gemahlenen Nüsse zusammen mit dem Zucker und dem Zitronensaft unterrühren. Zitronat, Zimt, Mehl, Backpulver und Lebkuchengewürz vermischen und zusammen mit den Haferflocken unter die Eischnee-Masse heben. Die Masse auf runde Oblaten streichen. Sie werden ca. 12-15 Minuten bei 150°C gebacken. Nach dem Abkühlen mit der Schokoglasur bestreichen.

Das Rezept für Nougatbusserl habe ich hier schon einmal gezeigt.

Nougat Kekse (40 Stück, Rezept aus einem Heft von Edeka)

300g Weizenmehl
120g Puderzucker
1 Päckchen Vanillinzucker
1 Prise Salz
100g gemahlene Mandeln
abgeriebene Schale von 1/2 Zitrone
1 EL Zitronensaft
2 Eigelbe
250g Butter

Füllung:
100g Johannisbeergelee
200g Nougat
30g gehackte Pistazien
Puderzucker

Sämtliche Zutaten zu einem Mürbteig verkneten und in Folie gewickelt 2 Stunden im Kühlschrank ruhen lassen. Den Teig dann auf einer bemehlten Arbeitsfläche portionsweise 3mm dünn ausrollen und runde Plätzchen bzw. Herzen ausstecheen. Sie werden ca. 8-10 Minuten bei 180°C Ober-/Unterhitze gebacken. Nach dem Abkühlen jeweils 2 Kekse nebeneinander legen, auf eine Keksunterseite einen Tupfer Johannisbeergelee geben. Das Nougat im Wasserba schmelzen, in eine Spritztülle füllen und einen Kreis um das Gelee aufspritzen. Nun die Kekse (Unterseite auf Unterseite) zusammensetzen, den Deckel mit einem Nougatstreifen verzieren und Pistazien darüberstreuen (am besten ein wenig festdrücken). Nun nach Belieben mit Puderzucker besieben.



Das Rezept für Schokobissen habe ich hier bereits veröffentlicht.


Wie man Walnussplätzchen bäckt habe ich hier erklärt.

https://liebeundkochen.wordpress.com/2017/12/01/blogevent-weihnachtsliebe-2017/

Mit den Weihnachtsplätzchen mache ich mit beim Blogevent "Weihnachtsliebe" von liebeundkochen.

Dienstag, 12. Dezember 2017

Diy: Adventskiste


Meine liebste Adventsdekoration ist eine unglaublich schnell gemachte Adventskiste mit ienem kleinen Dorf und einem wunderhübschen (Holz-)Felsen. Die große Kiste hatten meine Eltern einmal als Geschenkkorb bekommen und wird seither im Keller verwahrt.



Diese musste ich nur noch mit Tannenzweigen auslegen, dazwischen kleine Tonhäuschen, die ich hier schon einmal verwendet habe, festgesteckt und im Hintergrund ein besonders schön geformtes Holzstück als Felsen hineingesetzt. Nun wand ich einfach nur eine kleine Lichterkette um die Zweige und fertig war die Adventskiste.

Ab damit zum CreadienstagDienstagsdinge, Handmade on Tuesday!

Samstag, 9. Dezember 2017

Kartoffelspalten mit Kräuter-Dip


Wenn meine kleine Schwester Freundinnen zum Essen mitbringt, serviere ich immer am liebsten etwas zum Dippen bzw. Wraps als Fingerfood, denn das begeistert die Teenies immer am meisten. Da ihre Freundin A. überhaupt kein Gemüsefan ist, fielen Wraps also schon einmal flach, weshalb ich Kartoffelecken mit verschiedenen Dips servierte.

Wie man Kartoffelspalten im Ofen zubereitet habe ich hier gezeigt.

Kräuter-Dip

1/2 Becher Schlagsahne
250g Magerquark
1 Knoblauchzehe
1 kleine Zwiebel
frische Kräuter
etwas Zitronensaft
2 EL Miracle Whip
Kräutersalz
Pfeffer

Zuerst die Schlagsahne steif schlagen. Nun alle restlichen Zutaten vermischen und pürieren und die Schlagsahne unterheben und nach Bedarf nachwürzen.

Donnerstag, 7. Dezember 2017

Plätzchen von Mama (Orangenzungen und Ingwer-Kokos-Plätzchen)


Jedes Jahr fragt meine Mama jedes Familienmitglied, welche Plätzchensorte derjenige sich zu Weihnachten wünscht und bäckt dann aber nicht nur diese Auswahl an Sorten, sondern auch ein paar allseits beliebte Plätzchensorten und eben immer mal wieder neue dazu, die sie das letzte Mal vor Jahren machte. Denn man sollte nicht jedes Jahr nur gleiche Sorten haben, damit es nicht langweilig wird. Dieses Jahr gab es neu dazu Orangenzungen und ein altbewährtes Plätzchenrezept meiner Oma: Ingwer-Kokos-Plätzchen.

Das Rezept für Schokobissen habe ich hier bereits veröffentlicht.

Wie man Butterplätzchen macht, habe ich hier bereits erklärt.

 Wie man Nuss-Nougat-Stangen macht, habe ich hier beschrieben.

Orangenzungen

200g Butter
100g Zucker
4 Eigelb
100g Marzipanmasse
Schale und Saft von einer halben Orange
260g Mehl

Füllung: Orangenmarmelade
Verzierung: Schokoglasur

Aus Butter, Zucker, Eigelb, Marzipanrohmasse, Orangensaft, Schale und Mehl einen Rührteig herstellen (sollte nicht zu weich sein) und kühlen. Teigmasse in Spritzbeutel füllen, auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech Streifen spritzen (etwa 4cm lang), kurz kühl stellen und nachformen, dann backen. Die erkalteten "Zungen" mit Orangenmarmelade füllen (Unterseite auf Unterseite). Beide Enden oder 1 Ende in Schokoglasur tauchen und trocknen lassen.



Wie man Walnussplätzchen bäckt habe ich hier erklärt.


Kokos-Ingwer-Plätzchen

250g Mehl
1 Prise Salz
150g Puderzucker
1 Prise Ingwerpulver
1 Prise gemahlene Nelken
1 TL Zimt
200g Kokosraspeln
1 Ei
1 Eigelb
180g Butter

Schokoglasur und Streusel

Sämtliche Zutaten zu einem glatten Teig verkneten und dünn ausrollen. Sie werden ca. 10-15 Minuten bei 200°C gebacken. Nach dem Abkühlen mit Schokoglasur und Streuseln verzieren.

Dienstag, 5. Dezember 2017

Weihnachtsbäumchen mit Glitzer-Eicheln


Eines meiner liebsten Weihnachtsdekorationsstücke (und eines der Wenigen, die tatsächlich nach Weihnachten in einer Kiste verstaut werden - meist bastle ich ja jedes Jahr neu) ist dieses kleine Weihnachtsbäumchen.


Als Material verwendete ich Reisigäste, die ich meinem Papa aus dem Schuppen klaute. ;-) 

Diese sägte ich in verschiedene Längen, band die Äste mit einer Kordel zusammen und beklebte das Bäumchen danach mit Glitzereicheln, die ich letztes Jahr für die Herbstdekoration gemacht hatte.


Das Bäumchen brauchte nicht mal einen Aufhänger, weil der oberste Zweig ohnehin so schön gebogen war.

Ab damit zum CreadienstagDienstagsdinge, Handmade on Tuesday!

Samstag, 2. Dezember 2017

Grünkern-Lasagne



Auch wenn ich meine allerbeste Lasagne unglaublich gerne mag, mache ich auch oft die vegetarische Variante. Das Tolle daran ist, dass das Rezept eigentlich dasselbe ist, nur dass man die Hackfleischmenge durch die entsprechende Menge Grünkern ersetzt.

Dieser schmeckt gut gewürzt und in Brühe gekocht in der Tomatensoße sogar fleischähnlich und die Konsistenz verstärkt diesen Eindruck noch. Tatsächlich merkte meine Familie beim ersten Mal den Unterschied überhaupt nicht!

Grünkern-Lasagne (4-5 Portionen)

400g stückige Tomaten
2 EL Tomatenmark
250g Grünkern
etwas Brühe
1 Zwiebel

500ml Milch
100ml Schlagsahne
Brühe
2 EL Butter
2 EL Mehl
Basilikumstreifen

ca. 16 Lasagneplatten
400g Mozzarella

Zunächst bereitet man den Grünkern nach Packungsanweisung zu, hackt dann die Zwiebel klein, brät diese in etwas Öl an und gibt den Grünkern hinzu. Man gibt nun 2 EL Tomatenmark sowie die stückigen Tomaten hinzu und schmeckt mit etwas Brühe ab. Während die Grünkernsoße nun bei geringer Hitze vor sich hin köchelt, bereitet man die Béchamelsoße zu. Für diese gibt man Butter in einen Topf und lässt diesen schmelzen. Dann vermischt man die geschmolzene Butter mit dem Mehl und löscht das Ganze mit Milch und Sahne ab. Dies kocht man auf und lässt es dann bei geringer Hitze köcheln, bis es eindickt. Abgeschmeckt wird wieder mit etwas Brühe und zum Schluss gibt man frische Basilikumstreifen hinzu. In die Lasagneform gibt man nun zuerst ein wenig Béchamelsoße, bis der Boden bedeckt ist. Darauf kommen die (3-4 je nach Größe der Auflaufform) Lasagneplatten, Fleischsoße und wieder Béchamelsoße darauf. Dies wird nun noch 2 Mal wiederholt. Ein kleiner Rest der Soßen wird nun auf die obersten Lasagneplatten gegeben und diese mit Mozzarellascheiben bedeckt. Die Lasagne wird bei 200°C ca. 45 Minuten gebacken.