Dienstag, 10. November 2015

Adventskalender mit Mohnblumen und Füllungsideen (selbstgemachte Schokoladentafeln)


Das Adventskalender Befüllen fängt bei mir ja meistens schon recht früh an, da ich gerne nach und nach Kleinigkeiten in Süßwarengeschäften zusammensammle bzw. auch gerne immer mal wieder etwas selbst zubereite. Meistens hat sich dann zum Schluss immer etwas mehr Füllung angesammelt, als ich tatsächlich
brauche, was mich dann entweder spontan dazu bringt, für die ein oder andere Freundin spontan noch einen Adventskalender zu basteln oder ansonsten kleine Überraschungstüten oder Ähnliches zu verteilen. 


Meinen ersten Adventskalender habe ich letzte Woche schon fertiggestellt, da ich meine Schwester in England besuchte und ihn ihr als Gastgeschenk mitbrachte. So verkürzt sich die Wartezeit bis zu ihrem Familienbesuch zu Weihnachten bestimmt. ;-)


Normalerweise bereite ich als Adventskalenderfüllung Vieles frisch zu, aber da dieser erst in einem Monat bzw. manche Füllungen noch später erst geöffnet werden würde, füllte ich nur wirklich Haltbares hinein.


Gut hierfür eignen sich allerlei Pflege- und Kosmetikprodukte und zwar am besten welche zum Verwöhnen, die sich die Beschenkte selbst vielleicht nicht unbedingt immer leisten würde. Ein Beispiel sind besondere Haarkuren oder Gesichtsmasken.


Außerdem besorgte ich natürlich auch etwas Süßes als Füllung, nämlich allerlei Pralinen und Schokoladen aus dem Pralinenladen.




Selbstgemacht wurden dann von mir verschiedene Schokoladentafeln. Eine davon bestreute ich mit geriebener Zitronenschale und getrockneten Rosenblättern.


Die Zweite wurde mit gehackten Walnüssen und getrockneten Cranberries bestückt und die Dritte mit getrockneten Lavendelblüten und geriebener Zitronenschale.



Hier gibt es natürlich unglaublich viele Möglichkeiten, von denen ich auch schon ein paar gezeigt habe (Weiße Schokolade mit Smarties; Schokoladentafeln mit Keks-Füllung; Schokoladentafeln mit gebrannten Mandeln).


Da der Adventskalender auch den Transport über zwei Flughäfen und zwei Bahnhöfe zu überstehen hatte, beschloss ich, dass verzierte Papiertüten dafür wohl am praktischsten seien, denn diese kann man schön zusammenfalten, gut verstauen und erst bei der Ankunft befallen.


Weil sie Mohnblumen am liebsten mag, bemalte ich die einzelnen Tüten mit verschiedenen Blüten.



Nun wurden noch die Ecken der Tüten verziert. Der dunkelgrüne Hintergrund als Basis findet sich bei allen Verzierungen wieder, aber die Bilder, die ich daran befestigte, sind bei jeder Tüte anders, sodass man immer wieder etwas Neues zu entdecken hat - vor allem, weil natürlich auch die Mohnblumen auf jeder Tüte anders aussehen. ;-) Auch wenn das Trocknen der Wassermalfarbe immer eine Weile dauert, ist dieser Adventskalender wirklich schnell gemacht.

Mittlerweile steht er auf dem Schrank meiner Schwester und wartet darauf, bald geöffnet zu werden.

Ab damit zum CreadienstagDienstagsdingeHandmade TuesdayHandmade on Tuesday, the purple frog, Lady Stil, Allie & Me und Drachenbabies!

Samstag, 7. November 2015

Käseplatte zur Geburtstagsfeier


Als meine Oma ihren 75. Geburtstag feierte, wollte auch ich meinen Teil dazu beitragen und so war ich nicht nur für die Tischdekoration, sondern auch für eine Käseplatte zuständig. Tatsächlich war dies nur ein kleiner Teil des reichhaltigen Buffets, in dem sämtliche Tanten ihre Koch- und Backkünste vereinten.

Da ich also nur für die Käseplatte zuständig war, wollte ich diese einigermaßen ansprechend gestalten und versuchte mit verschiedenen Verzierungen ein wenig an eine Sommerweise zu erinnern. Darauf gab es also einen Strauß Tulpen, Marienkäfer auf einem Kräuterbett und verschiedene Blüten zu sehen.


Die Marienkäfer waren tatsächlich unglaublich schnell und einfach aus Kirschtomaten und Oliven zu gestalten udn wurden auf Petersilie bzw. Basilikumblätter gebettet.

Die Tulpenblüten bestanden aus Tomaten, die ich in Form von Blütenblättern einschnitt, das Innere entfernte und mit Frischkäse ersetzte. Hier spielte ich mich eine ganze Weile, bis ich schließlich die Schnittlauchstiele in vorgebohrte Löcher stecken konnte.

Aus Camembertscheiben sowie aus verschiedenen Frischkäsesorten gestaltete ich Blumen und auch sonst benutzte ich Mini-Tomaten zur Verzierung. Sämtliche "Dekoration" stammte aus unserem Garten und kam zum Glück bei den Feiernden gut an. ;-)


Die Lachs-Pfannkuchen-Röllchen bereitete meine Mama nach dem Rezept meiner lieben Freundin S. zu, die mir meinen Teller, auf dem ich ihr Kuchen mitgegeben hatte, nach einiger Zeit damit gefüllt zurückgegeben hatte und wir so begeistert davon waren.





Das Rezept für Lachs-Pfannkuchenröllchen hab ich hier schon einmal gezeigt.



Als weitere Salate und Beilagen gab es bei der Feier einige Rezepte, die ich bereits gezeigt habe:

Nudelsalat
Karottendip
Schichtsalat
Erdäpfelkäse

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Donnerstag, 5. November 2015

Urlaub in Ägypten: Ausflugstag nach Luxor (Karnak Tempel, Nil-Fahrt, Tal der Könige und Tempel der Königin Hatschepsut)

Natürlich haben wir während unseres Ägyptenurlaubs nicht nur die Hotelanlage und den Strand genossen, sondern auch einen Tagesausflug gemacht. Damals bei teilweise bis zu 50°C kam es uns sehr anstrengend vor, vor allem, da der Ausflugstag von 5 Uhr Morgens bis 22 Uhr abends ging, aber im Nachhinein waren wir doch froh, so viel von diesem Land gesehen zu haben.


Denn der Ausflugsleiter hatte schon recht, so schön die Hotelanlagen auch sein mögen, sie sind doch künstliche Oasen mitten in der Wüste und haben mit dem ursprünglichen Leben der Ägypter am Nil wenig zu tun. Durch die Busfahrt sahen wir nebenbei bei einigen Ausführungen über die ägyptische Geschichte, wie sich die Steinwüste langsam in grünes Land verwandelte, indem wir den Kanälen und so auch dem Nil immer näher kamen. Unsere erste Station war der Karnak Tempel in Luxor.



Der Tempel bestand aus riesigen Säulen, die von oben bis unten aufwendig verziert worden waren. Interessant fand ich vor allem, wie die alten Ägypter es schafften, diese zu bauen. Sie schütteten nämlich den Tempel nach und nach, je höher die Säulen gebaut wurden, mit Sand auf, um immer höher zu gelangen und begannen dann von oben nach unten, die Säulen zu verzieren, während nach und nach der Sand wieder abtransportiert wurde.


Die Mauern entstanden ähnlich. Man sieht sogar noch die Reste des Nilschlamms, der aufgeschüttet wurde, um die Arbeiter immer höher zu bringen. 




An den Statuen konnte man anhand der Fußstellung erkennen, ob die dargestellten Personen während der Zeit der Aufstellung dieser Statue noch lebte oder nicht. Bei den Toten waren beide Füße auf gleicher Höhe und bei den noch Lebenden war wie unter Bewegung ein Fuß vor den anderen gesetzt.





Nach dem Mittagessen machten wir uns auf zu einer Nil-Überfahrt mit dem Boot und dank der wunderbar kühlen Brise wollten wir am liebsten nie wieder aus dem Boot aussteigen.

Danach machten wir uns nach einem Stopp in einer Alabasterfabrik auf zum Tal der Könige. Wir durften drei verschiedene Gräber besuchen und waren nicht nur froh über die kühlen Grabkammern tief in der Erde (bzw. eigentlich im Felsen), sondern auch beeindruckt über die wunderschönen Malereien und Felsenbauten, die damals "unter Tage" schon möglich waren. Entgegen der ursprünglichen Meinung waren an den Grabbauten keine Sklaven, sondern qualifizierte Arbeiter beteiligt, die unter Unkenntnis ihres Aufenthaltsortes nur zum Arbeiten dorthin gebracht und anschließend wieder wegtransportiert wurden. Dies und auch die unter Felsengeröll versteckten Gräber sollte vor Grabräubern schützen.

In den Grabkammern waren wir natürlich nicht nur über die zur Abwechslung kühle Luft begeistert, sondern bewunderten die wunderschönen Malereien in sämtlichen, immer noch leuchtenden Farben, während wir immer tiefer hinabstiegen.



Der Tempel der Königin Hatschepsut ganz in der Nähe vom Tal der Könige, quasi am anderen Ende der Felsen. Sie ließ deshalb sogar einen Verbindungstunnel bauen, der allerdings durch ihren Tod nicht fertiggestellt wurde. Das Besondere an ihr ist, dass sie das Land nicht nur als Mann verkleidet regierte, sondern auch so anerkannt wurde, dass sie im Tal der Könige begraben wurde. Einzigartig ist auch die Bauweise ihres Tempels der, untypisch für das alte Ägypten, eher einem griechischen Tempel ähnelt als den damals üblichen Bauten.

In der Nähe gab es auch einige Felsengräber von Reicheren und direkt daneben die Siedlungen der Grabräuber, die ihren Wohnsitz natürlich an ihren "Arbeitsort" verlegt hatten. Als Strafe wurden sie damals zum Umzug gezwungen und zwar sehr weit von ihren vermeintlichen "Arbeitsorten", also den Gräbern, entfernt. ;-)



Immer mal wieder machte uns unser Reiseführer auf frei stehende Statuen aufmerksam, deren Überreste oft zufällig, zum Beispiel beim Bau einer neuen Straße, entdeckt und dann zusammengesetzt wurden.

Auch wenn es ein langer Tag war, so haben wir doch unendlich viel von Ägypten gesehen und einen Eindruck von diesem schönen und teilweise noch so ursprünglichen Land bekommen.

Dienstag, 3. November 2015

Orientalische Geschenke (Orientalischer Zucker und Salz, Orientalisches Öl und Aquarell-Portrait)




Vor Kurzem verbrachten wir eine Woche in Ägypten und da meine liebe Freundin S. bald danach Geburtstag feierte und ich bereits wusste, dass ich vorher nicht mehr zum Einkaufen kommen würde, beschloss ich, die Geschenke einfach in Ägypten zu besorgen. ;-)

Da mich dort vor allem die Gewürze und Tees interessierten und ich weiß, dass S. auch gerne kocht, kaufte ich einfach verschiedene Gewürzmischungen. Daraus mischte ich dann Orientalisches Salz und Zucker, sodass die Speisen daheim einen orientalischen Hauch haben würden.


Dazu mischte ich ein orientalisches Gewürzöl und zu guter Letzt gab es - schon fast aus Tradition mittlerweile - ein kleines Portrait von ihr. Zum Glück probiere ich jedes Jahr eine neue Technik aus, sodass es nicht langweilig wird, auch wenn es jedes Jahr ein Portrait dazugibt - diesmal verwendete ich Aquarellfarben und Kohlstift. ;-)


Orientalischer Zucker

200g Zucker
2 gestrichene TL Kardamom
2cm Vanilleschote
2 gestrichene TL Zimt
1/2 TL Nelken, gemahlen
2 Msp Muskat

Für den orientalischen Zucker vermischt man einfach sämtliche Zutaten, gibt sie in eine verschließbare Box und lässt es ein paar Wochen durchziehen.

Für das Orientalische Salz vermischte ich 200g Salz mit 3-4 TL orientalischem Fleischgewürz, das ich in Ägypten auf einem Markt kaufte.


Orientalisches Gewürzöl (adaptiert von hier)

500g Olivenöl
3 Sternanis
2 rote Chlischoten
3 Lorbeerblätter
1,5 gem. TL Koriander

Für das Gewürzöl vermischt man sämtliche Zutaten und lässt diese ein paar Wochen in einer verschließbaren Flasche durchziehen.

Ab damit zum CreadienstagDienstagsdingeHandmade Tuesday und Handmade on Tuesday!