Samstag, 13. Dezember 2014

Plätzchen von Mama (Husarenkrapferl, Nougatbusserl, Vollkornlebkuchen und Nuss-Nougat-Stangen)



Da ich letztes Jahr nur meine eigenen Plätzchen vorgestellt habe, einmal bereits als Füllung für den Adventkalender und einmal, als sämtliche Freunde sich zum gemeinsamen Plätzchenbacken trafen, wird es dieses Jahr höchste Zeit, einige der superleckeren und seit Jahren geliebten Plätzchen meiner Mama vorzustellen.

Meine liebsten Plätzchen sind auch hier die Lebkuchen, aber auch von den Husarenkrapferln, Nougatbusserln und Nuss-Nougat-Stangen kann ich nie genug bekommen!

Zu den Rezepten muss ich vorab etwas erklären:
Bei einigen steht eine Backzeit bzw. Ofentemperatur dabei, allerdings bäckt meine Mama grundsätzlich all diese Plätzchen bei 160°C ca. 10-15 Minuten, je nachdem, wie lange sie brauchen.

So dauert die Zwischenphase zwischen dem Wechseln der Backbleche teilweise etwas länger und sie hat genügend Zeit, währenddessen das nächste Blech zu füllen.


Vollkornlebkuchen

70g weiche Butter
150g Honig
2 Eier
1 TL Zimt
1 TL Nelken
1 EL Kakaopulver
100g Zitronat
100g Orangeat
200g Haselnüsse, gemahlen
100g Rosinen
knapp 250ml Milch
250g Vollkornmehl
1 Päckchen Backpulver
1 Päckchen Vanillinzucker
1/2 Stamperl Rum
Oblaten und Kuvertüre

Zuerst rührt man die Butter schaumig und gibt nach und nach Honig, Vanillinzucker und die Eier dazu. Dann mischt man die Gewürze, Kakao, Zitronat und Orangeat (jeweils fein gehackt), Nüsse und Rosinen unter. Dazu gibt man nun eine Mischung aus Mehl und Backpulver abwechselnd mit Milch und Rum. Die Lebkuchen werden nun in Häufchen auf die Oblatten gestrichen und bei ca. 20 Minuten bei 175°C gebacken (ca. 2 Bleche). Nach dem Abkühlen werden sie mit Kuvertüre bestrichen und gegebenenfalls verziert.

Husarenkrapferl

200g Butter
100g Zucker
2 Eigelb
1 Prise Salz
1 Päckchen Vanillinzucker
300g Mehl
80g gemahlene Haselnüsse

Aus sämtlichen Zutaten wird ein Teig hergestellt, den man zu kleinen Kugeln formt, in deren Mitte jeweils eine Mulde gedrückt wird. Sie werden nach dem Abkühlen mit Gelee gefüllt und mit Puderzucker bestreut.


Nougatbusserl (ca. 20 Stück)

2 Eiweiß
140g Zucker
75g gemahlene Haselnüsse
75g gemahlene Mandeln

Füllung: Nuss-Nougat, geschmolzen

Zunächst wird das Eiweiß zu sehr festem Schnee geschlagen, während man den Zucker einrieseln lässt. Dann zieht man die Mandeln und Haselnüsse leicht unter. Die Mischung wird in einen Spritzbeutel mit glatter Tülle gefüllt und Häufchen von etwa 3 cm Durchschnitt auf das Backpapier gespritzt. Die Busserl werden 20-30 Minuten bei 150°C gebacken. Nach dem Abkühlen werden jeweils zwei der Plätzchen auf der Unterseite mit Nuss-Nougat-Creme bestrichen und zusammengesetzt.

Nuss-Nougat-Stangen

Teig:
225g Margarine
100g Puderzucker
1 Päckchen Vanillinzucker
3 Eigelb
2 Messerspitzen gemahlenen Zimt
200g Mehl
40g Kakao
1 gestrichener Teelöffel Backpulver
125g gemahlene Nüsse

Füllung: Nuss-Nougat, geschmolzen

Guss: 150g Zartbitterschokolade, 30g Biskin

Zunächst füllt man den Teig in einen Spritzbeutel und spritzt mit der kleinsten Sternentülle schmale Stangerl auf das Backpapier (sie laufen leicht auseinander!). Nach dem Abkühlen werden jeweils zwei Plätzchen mit Nuss-Nougat-Creme bestrichen und zusammengesetzt. Diese werden nach dem Trocknen noch zur Hälfte in den Guss getaucht.

Weil die Plätzchen alle seit Jahren zu unseren Favoriten gehören, passen sie perfekt zur Linkparty "Des Bloggers liebstes Weihnachtsgebäck" sowie zur X-Mas-Linkparty, Adventszeit und zum Sweet Treat Sunday.


Mittwoch, 10. Dezember 2014

Kirsch-Streusel-Muffins

Immer wenn einer meiner Studienfreunde Geburtstag hat, kann man sich schon die Tage davor auf das süße Frühstückspicknick freuen, denn mindestens 2 bis 3 von uns backen zu Ehren des Geburtstagskinds etwas Leckeres.

Diesmal traf es die liebe S., die von mir Kirsch-Streusel-Muffins bekam, die ich einfach aus einem Rezept für den Streuselkuchen von M., von dem ich so begeistert war, herstellte.

Im Nachhinein stellte sich heraus, dass gerade, weil dieses Rezept nicht auf Muffins ausgelegt war, diese so schön aufgingen und wie im Café richtig voluminös wurden. ;-)

Da die liebe M. unheimlich leckere Amarettomuffins mitbrachte und auch V. frühmorgens noch spontan beschloss, sich in die Küche zu stellen, hatten wir danach alle gefühlt einen kleinen Zuckerschock - aber man muss doch alles einmal probiert haben. ;-)



Die liebe V. lenkte mit ihrem Gebäck, nämlich hellen Brownies, erfolgreich sämtliche Studenten in ihrem Umfeld von der Vorlesung ab. Wie sie das schaffte? Nun, sie hatte morgens so spontan beschlossen, die Brownies zu backen, dass sie diese noch warm bereits einpacken und in die Uni mitnehmen musste.

Damit diese aber schön abkühlen konnten, öffnete sie einfach ihre Box im Hörsaal, wobei sich natürlich der köstliche Duft nach Brownies dort verbreitete und immer mehr Studenten, vor allem in den Reihen hinter ihr, sehnsüchtig auf das Gebäck blickten. ;-)

Mir ging es genauso, allerdings wusste ich ja, dass ich bald davon probieren konnte. ;-)



Kirsch-Streusel-Muffins (12 Muffins, Rezept adaptiert von hier)

Teigboden:
250g Mehl
2 gestrichene TL Backpulver
150g Butter
135g Zucker
1 Päckchen Vanillinzucker
5 Eier
1 Prise Salz
etwas Zitronenaroma

1 Glas (ca. 580ml Sauerkirschen)

Streusel:
175g Mehl
100g Butter
90g Zucker
1/2 TL Zimt
ggf. etwas Milch

Zuerst verrührt man die Zutaten für den Teigboden und füllt diesen in die Muffinförmchen. Dann lässt man die Sauerkirschen abtropfen und verteilt sie auf den Muffins. Nun verknetet man die Zutaten für die Streusel und gibt diese auf die belegten Muffins. Diese werden im auf 175°C vorgeheizten Backofen ca. 30-35 Minuten gebacken.


Die Muffins waren unheimlich saftig und sehr schnell zu machen; sie werden bestimmt bald wieder gebacken!

Mit den Zimtstreuseln sind sie mein Beitrag zum Motto dieses Monats von let's cook together und zum Sweet Treat Sunday.
  

Dienstag, 9. Dezember 2014

Diy: Weihnachtsdekoration in sämtlichen Variationen


Jedes Jahr, wenn meine Eltern gemeinsam auf einer Weihnachtsfeier sind und wir "Kinder" deshalb einen Abend für uns haben, nutzen wir dies, um einen unserer liebsten Weihnachtsfilme anzusehen und nebenbei Plätzchen zu naschen.

Bevor es jedoch Zeit zum Film ansehen wird, wird die Weihnachtsdekoration gebastelt und arrangiert, während laut Weihnachts- und andere Lieblingsmusik angehört wird.

Weil ich nun schon dabei war, habe ich nicht nur die neuesten Stücke, sondern auch einige der restlichen Dekorationsobjekte fotografiert, die im ganzen Haus verteilt sind.


Das neueste Stück ist ein Gesteck mit einer Orchidee in einer Glasvase in einer Strickhülle. Dieses bekam meine Mama von einer Weihnachtsfeier und da sie Orchideen liebt und diese überall im Haus zu sehen sind, mögen wir es sehr gerne.


Der Christkindlmarkt in unserem kleinen Dorf Anfang Dezember ist jedes Jahr nur einen Tag lang und immer etwas ganz Besonderes!

Denn die meisten Stände sind (unter anderem auch wegen sehr humaner Standgebühren) von den Dorfbewohnern selbst besetzt. So finde ich es jedes Jahr wieder toll, welche bisher unbekannten Hobbys und Talente die Leute haben, die man sonst nur vom Sehen kennt.


Von einer Nachbarin, die ich oft beim Spazierengehen treffe, wusste ich bereits, dass sie sehr talentiert mit Basteleien, vor allem Gestecken, ist, aber ich bin dennoch jedes Jahr wieder fasziniert von ihren tollen Ideen und wie sie diese umsetzt - da kann ich mir nur immer wieder ein Beispiel nehmen.
 
Von ihr haben wir vor zwei Jahren den selbstgebastelten Holzstern gekauft, der seitdem unsere Haustüre schmückt und jedes Jahr nur mit ein paar frischen Tannenzweigen bestückt werden muss.


Auch die kleine Krippe aus Rindenstücken, die einen Unterschlupf für die Krippenfiguren bilden, stammt von unserem Christkindlmarkt. Besonders schön finde ich, dass es so naturbelassen ist und doch kleine Details wie das brennende Lagerfeuer sowie die Figuren hat.

Direkt daneben befindet sich eines der Geschenke, die die Mama vor Jahren auf einer Weihnachtsfeier bekam, wo oft auch Selbstgebasteltes verteilt wird. Besonders hübsch ist das kleine Engelchen, dessen Körper, Arme und Flügel sowie Haare aus Reis bzw. Nudeln plus einer Styroporkugel als Kopf bestehen, die einfach nur angemalt wurden. Diese Bastelei ist sehr einfach nachzumachen, vor allem für Kinder!


Auch sonst zieren einige selbstgebastelte Geschenke unser Haus, zum Beispiel eine verzierte goldene Schale als Wiege mit dem Jesukindlein darin.


Was man auch immer gut verschenken kann sind Gestecke in kleinen Tontöpfen - diese gibt es in sämtlichen Variationen!


Hierfür braucht man einfach einen kleinen Tontopf mit Steckschwamm oder Moos gefüllt. Außerdem sieht es schöner aus, wenn man einen geflochtenen Stern, Kranz oder wie hier Blatt daraufklebt, in das dann nach und nach die weiteren Dekorationen gesteckt werden.

Hier habe ich mich für eine Kombination aus rot und weiß entschieden. So wurden nach und nach ein Zapfen, ein schlafender Engel, zwei weiße Kugeln und ein künstlicher Apfel angeklebt.


Dazwischen steckte ich kleine Zweige mit roten Beeren fest.


Zum Schluss wurde alles noch durch einige Tannenzweige verschönert. Ein solches Gesteck geht also sehr schnell (zum Beispiel als last-minute-Geschenkidee ganz kurz vor Heilig Abend oder spontanes Mitbringsel während der Adventszeit, weil man die benötigten Dinge ohnehin daheim hat und immer variieren kann).

Wenn man einfach nur die Tannenzweige herausnimmt, kann man das Gesteck auch jedes Jahr wiederverwenden.


Was meine Mama auch schon des Öfteren geschenkt bekam und wir jedes Jahr gerne verwenden ist Weihnachtsdekoration zum an die Wand bzw. vor das Fenster Hängen.


Der größte Blickfang dieser hängenden Dekoration ist meistens ein Stern. Hier verwendete ich einen geflochtenen Holzstern, den ich mit Kugeln in drei verschiedenen Farben sowie einem Zweig roter Beeren beklebte.


Dazu kamen noch einige Stoff- und Geschenkbänder in passenden Farben, an die ich teilweise goldene Sterne hängte sowie Zapfen oder Kugeln befestigte. Ein paar Tannenzweige machen sich auf dem Stern immer gut und können jedes Jahr "ausgewechselt" werden.


Hier kann man sich je nach Belieben nach den Farbvorlieben der beschenkten Person richten - man kann die hängende Dekoration außerdem sowohl innen als außen anbringen. 


Die handbemalte Glaskugel leuchtet im Dunkeln mit einem Teelicht so schön vor dem Fenster und war Teil meines letztjährigen Weihnachtsgeschenkes an die Mama. Wer schon einmal in Regensburg war, erkennt vielleicht den Dom und die steinerne Brücke wieder.

Sämtliche Weihnachtsdekorationen sind mein Beitrag zum Creadienstag, X-Mas-Linkparty, Adventszeit  und www von Didi - die Sterne passen perfekt zum Motto "Sternenglanz" von Bilberry.

Samstag, 6. Dezember 2014

Diy: Christkindlmarkt-Feeling in einer Tüte oder Nikolausgeschenke (allerbester und schnellster Glühwein)

Das Nikolaus-Geschenk für Monsieur entstand eigentlich nur aus einer Laune heraus, denn grundsätzlich war dies für uns beide noch nie ein Geschenkeanlass, zumal wir eigentlich Adventskalender haben (meiner wird jetzt schon das dritte Jahr sehr reichhaltig und liebevoll von der Schwiegermama gefüllt und auch meine Mama sorgt für meinen alljährlichen Schokoladen-Adventskalender).

Dieses Jahr allerdings fiel mir einfach das perfekte Geschenk ein, weil ich wusste, dass er über das Nikolauswochenende arbeiten würde und da dachte ich mir, dass eine Tüte voller Christkindlmarkt-Feeling ihm nach dem Feierabend bestimmt gut tun würde.
 
Für ihn gehören zum Christkindlmarkt vor allem Würstchensemmeln und Glühwein.

Dabei erfuhr ich zufällig, dass die Wurstkuchl, in der es die besten Regensburger Würstchensemmeln gibt, die Zutaten auch zum selbst Zubereiten verkauft. Ich schaute also dort vorbei und besorgte eine große Dose Würstchen, eine Dose Sauerkraut und ein Glas süßen Senf (jeweils direkt in der Wurstkuchl zubereitet).

Den Glühwein bereitete ich selber nach dem besten Rezept aller Zeiten von den Meisterköchinnen V. und H. zu. Diesen haben sie letztens, als die Männer-WG in unserer Clique zu sich einlud und uns mit einem Auflauf bekochten, wieder einmal zubereitet.

Bei der Zubereitung habe ich es mit der Menge etwas übertrieben und insgesamt 3 Liter produziert - natürlich bekommt Monsieur nur 1 Flasche. Den Rest habe ich in hübsche Bügelverschlussflaschen abgefüllt und zunächst im Kühlschrank gelagert - sie werden bei den nächsten Einladungen mitgebracht oder verschenkt.


Präsentiert wurde alles in einer Pinguintüte (das Lieblingstier vom Monsieur).

Nachdem die Würstchen und der Glühwein bereits "gute" Geschenke waren, erlaubte ich mir mit dem Rest einen Scherz. Dadurch kam diese Karte zustande, die doch irgendwie so gar nichts mit Weihnachten oder Christkindlmarkt zu tun haben scheint - außer durch die Pinguine vielleicht. ;-)

Als ich vor Kurzem meine erste Pop-up-Karte nach dieser Anleitung bastelte, war Monsieur sehr beeindruckt und behauptete steif und fest, er wolle auch so eine haben. Nun, da er normalerweise mit Bastelei wenig anfangen kann, verwunderte mich dies.
 
Als er dann im Scherz sagte, auf seiner Karte sollten "Häschen gegen Pinguine Fußball spielen und zwar mit Schweinchen als Zuschauer im Hintergrund" mussten wir beide lachen. Als ich allerdings den Pinguin auf die Tüte malte, fiel mir diese Szene wieder ein und so entstand schnell noch eine passende Karte.

Der ungläubige Blick war es so wert. ;-) Man muss ja nicht immer alles so ernst nehmen und manchmal lohnt es sich für einen Moment zum Lachen auch, schnell eine Karte zu basteln. ;-)


Ich selbst wurde von meiner lieben Mama mit Geschenken zum Nikolaus quasi überhäuft.

Jedes Jahr bekomme ich zum Nikolaus einen Roman einer meiner Lieblingsautoren, der in der Weihnachtszeit spielt. So kann ich mich während der nächsten Tage vollkommen auf die Adventszeit einstimmen, wenn ich zur Entspannung darin lese.

Dazu gibt es immer ganz viele Süßigkeiten (weshalb ich immer aufpasse, dass der Süßigkeitenschrank pünktlich Anfang Dezember leer ist - was grundsätzlich keine schwierige Aufgabe ist ;-)).

Dazu sucht die Mama dann noch für jede ihrer Töchter ein bisschen Schminke aus, die wir uns selber nicht einfach so leisten würden. Dies sind dann nur Einzelstücke wie ein Lipgloss oder einen Lidschatten, die allerdings dann sofort zu unserer Lieblingskosmetik aufsteigen. 

Seit wir "Großen" ausgezogen sind, sind diese eigentlich kleinen Geschenke zum Nikolaus oder Ostern etwas größer geworden, weil meine Mama uns so quasi zwischendurch z.B. einen Gutschein für unsere Lieblingsboutique schenken kann.

Als ich während der Schulzeit so gerne mit meinen Mädels frühstücken ging, schenkte sie mir einmal einen Gutschein für dieses Café und da die Frühstücksmenüs dort nicht teuer waren, reichte dieser doch für einige Male aus. Somit schenkte sie mir einige wunderschöne Stunden mit meinen Mädels, die ich nicht missen möchte!

Auch die liebe Vizeschwester C. verschenkte schon das ein oder andere Mal einen Gutschein zum gemeinsamen Frühstück oder Abendessen und so bekam ich immer einen wunderschönen Abend dazu. ;-)
 
Glühwein (für ca. 3 Liter)

1,5 Liter Rotwein, lieblich
1,5 Liter Apfelsaft
2 Bio-Orangen, in Scheiben geschnitten
mindestens 2 TL Zimt, etwas Lebkuchen- und Spekulatiusgewürz sowie Kardamom
Zitronensaft oder eine Bio-Zitrone, in Scheiben geschnitten
Zucker

Für Glühwein zum direkt Trinken vermischt man Rotwein und Apfelsaft, gibt die Orangen- und gegebenenfalls Zitronenscheiben dazu sowie die Gewürze. Diese Mischung erhitzt man nun vorsichtig (nicht kochen!) und gibt nach und nach je nach Geschmack Zucker dazu. Fertig ist der perfekte, allerschnellste und leckerste Glühwein!

Bei den Gewürzen bzw. dem Obst improvisieren wir meistens, je nachdem, was wir zu Hause haben. So wird er jedes Mal ein wenig anders aber immer gut! Wer es nicht so süß mag, kann trockenen Rotwein verwenden, allerdings braucht man dann erfahrungsgemäß mehr Zucker.

Für die abgefüllten Glühweinflaschen vermische ich wiederum die Zutaten und passe die ganze Zeit auf, dass der Glühwein nicht zu heiß wird. Das einzige Ziel war, den Zucker schmelzen zu lassen (dazu braucht man nicht viel Hitze). Sofort danach wird er in die sterilisierten Flaschen abgefüllt.

Natürlich hält er sich so nicht ewig, aber hätte ich es aufgekocht, wie man es mit Sirup macht, wäre der gesamte Alkohol verdampft. Im Kühlschrank halten sich die Flaschen natürlich nicht so lange wie Sirup, jedoch lange genug und Weihnachten kommt ohnehin bald. ;-)

Die Geschenke sind natürlich nicht speziell zum Nikolaus gedacht, denn je nachdem, was ein lieber Mensch am Christkindlmarkt am liebsten mag (bei mir sind es eher die kreativen Inspirationen und das Süße), kann man diesem individuell einfach mal so ein Christkindlmarkt-Päckchen zusammenstellen - vor allem, wenn jemand gestresst ist und wenig Zeit für solche Freuden hat!

Passend sind diese Gaben auch zur X-mas-Linkparty, Adventszauber und zum Sweet Treat Sunday.




Donnerstag, 4. Dezember 2014

Waffelabend (Waffeln in schwarz und weiß mit Toppings, Lachspfannkuchen und Minipizzas)


Da wir alle wegen eines Tests übers Wochenende in der Stadt bleiben mussten, aber nur den Samstagabend verplant hatten, beschlossen wir Freitag mittags spontan, bei mir noch am selben Abend einen Mädelsabend mit Waffeln zu veranstalten.

Natürlich war da nicht mehr wirklich Vorbereitungszeit gegeben, deshalb orientierte ich mich vor allem an altbewährten Rezepten, die ich in Ruhe zubereiten konnte.



Natürlich konnte es nicht nur Süßes geben und so bereitete ich Minipizzas mit Schinken, Käse, Pilzen und Mais vor. Hier kann man bezüglich des Belages super variieren und gegebenenfalls auch die Gäste selber belegen lassen, da sie nur ca. 20 Minuten gebacken werden. Einige Belagsvarianten und Teigrezepte hatte ich bereits hier vorgestellt.

Außerdem gab es als Vorspeise und Snack nebenbei bzw. bis die Pizzas fertig waren Pfannkuchenschnecken mit Lachs- und Crème fraîche-Füllung.



Für die Waffeln benutzte ich dasselbe Rezept wie schon letztes Jahr zur Waffelparty, nur teilte ich diesmal den Teig in 2 Hälften und gab zu einer Hälfte ca. 4 EL Kakaopulver, sodass wir schwarze, weiße und marmorierte Waffeln machen konnten.



Als Toppings gab es Vollmilch- und Zartbitterschokoladenstückchen, Smarties (meiner Freundin V. zuliebe, die bei deren Anblick in verzückte Freudensschreie ausbrechen kann wird), Obstsalat (diesmal mit Pflaumen, Äpfeln und Bananen), allerlei Marmeladensorten (zwei verschiedene Sorten mit Bratapfel, Weichseln, Erdbeeren, Apfel-Holunder, Johannisbeeren, Zwetschgen, Zwetschgen-Ingwer und Aprikosen).



Lachspfannkuchen (Rezept von hier)


100g Mehl
4 Eier
Salz und Pfeffer
100ml Milch
5 EL Mineralwasser
1 Becher Crème fraîche
3 EL Meerrettich
Schnittlauch
200g Räucherlachs

Zuerst verrührt man das Mehl mit den Eiern, etwas Salz und Pfeffer sowie Milch und Mineralwasser und gibt dieses auf ein mit Backpapier belegtes Blech. Dieser Pfannkuchen wird im auf 200°C vorgeheizten Backofen ca. 12 Minuten gebacken. Nach kurzem Abkühlen verrührt man den Meerrettich mit der Crème fraîche, gibt noch etwas Schnittlauch hinzu und verstreicht die Mischung auf dem Pfannkuchen. Danach belegt man diesen mit den Räucherlachsscheiben, rollt ihn von der längeren Seite her auf und schneidet ca. 2cm dicke Scheiben ab. 

Lachspfannkuchenscheiben eignen sich perfekt als Vorspeise oder Snack für zwischendurch.


Es war eine richtig schöne Gelegenheit, bei der einmal nur wir Mädels uns trafen, denn normalerweise ist immer die gesamte, gemischte Gruppe unterwegs und so war dies mal etwas Besonderes und machte wirklich Spaß!

Die süßen Waffeln passen auch perfekt zum Sweet Treat Sunday

Dienstag, 2. Dezember 2014

Diy: Weihnachtsstimmung in einer Box und unser Adventskranz



Weil meine Schwester vor Weihnachten nicht mehr oft heimfahren kann, beschloss ich, ihr beim nächsten Besuch "Weihnachtsstimmung in einer Box" zu schenken, damit sie nicht bis zum 24. Dezember auf den Anblick von Dekoration bzw. die Düfte verzichten muss.

Ich versuchte also, sämtliche Sinne zu berühren und ein paar essentielle Zutaten für Weihnachtsstimmung hineinzufüllen (natürlich wieder einmal relativ spontan und auf den letzten Drücker, weshalb ich nur Dinge verwendete, die wir bereits zu Hause hatten).


Für Weihnachtsduft packte ich Duftteelichter ein.


Perfekt für die kalte Jahreszeit sind heiße Getränke für einen gemütlichen Abend. Hier wählte ich Kinderschokoladen-Cappuccino und Yogurette-Cappuccino, Chai Latte, Weißer Tee mit Litschi und heiße-Schokolade-Pralinen, die jeweils nur mit Milch aufgegossen und darin geschmolzen werden müssen (bzw. mit Wasser beim Tee).


Diese verpackte ich in Sternen, die ich aus Butterbrotpapier bastelte. Hier muss man ganz einfach einen sechseckigen Stern vorzeichnen, dabei eine Zacke weglassen, an dieser Seite bis zur Mitte einschneiden und so übereinanderkleben, dass ein fünfeckiger Stern entsteht, der wie eine Schale geformt ist (hier befindet sich eine gute Anleitung mit Bildern).

Zwei dieser Sterne werden aufeinandergeklebt und mit dem jeweiligen Inhalt gefüllt.

Da das Butterbrotpapier relativ dünn ist und leicht verbiegt, habe ich ein paar goldene und weiße Stoffvierecke jeweils mit einer Perle im Zentrum zusammengenäht und die Sterne damit verziert.



Weihnachtslieder sind für mich unheimlich wichtig und diese haben wir im letzten Dezember im Europapark immer wieder in sämtlichen Variationen gehört. Ich war davon so begeistert, dass ich für meine Schwester eine CD aus meinen liebsten Weihnachtsliedern zusammenstellte (zusammen mit ein paar Überraschungssongs wie dem Titelsong ihrer Lieblingsweihnachtszeichentrickserie oder von Drei Haselnüsse für Aschenbrödel). So kann sie sich jederzeit von der Musik weihnachtlich verzaubern lassen!

Als das die andere kleine Schwester mitbekam, musste sie natürlich auch sofort eine eigene Weihnachts-CD haben. ;-)


Als CD-Hülle bastelte ich eine Hülle aus buntem Tonpapier mit einem Stern der Technik Iris Folding. Gebastelt habe ich diese nach einer kostenlosen Anleitung von hier und das ging erstaunlich schnell und einfach und ich bin ganz glücklich über das Ergebnis, weil man so etwas nicht immer sieht!


Eine gute Idee wären auch noch einige Geschichten aus unseren Weihnachtsbüchern der Kindheit gewesen, aber das schaffte ich dann leider nicht mehr.


Zum Weihnachtsgefühl gehören für mich auch immer ein paar Tannenzweige sowie etwas Gold- und Silberschmuck. Deshalb wählte ich eine einfache Glasvase, in die ein paar Tannenzweige sowie rote Äste kamen, die ich dann mit einigen goldenen Blüten schmückte.


Diese sind ganz einfach aus Prägematerial, Basteldraht und Perlen zu machen. Zuerst schneidet man 5 gleich große Blütenblätter aus Prägematerial aus und verziert diese nach Belieben mit dem gleichen Muster.


Dann fädelt man eine Perle auf den Basteldraht auf, bildet eine Schlaufe und dreht diese um die Perle herum fest. Nun wird um den Blütenstiel herum mit der Heißklebepistole ein Blütenblatt nach dem anderen festgeklebt.


Zum Schluss wird noch einmal Draht darum gewickelt.

So fädelt man auf einen langen Draht mehrere goldene Blüten auf und damit der Draht zwischen den Blüten nicht so langweilig aussieht, wickelt man immer wieder ein kleines Stück locker zum Beispiel um einen dickeren Draht, wobei man diesen danach wieder aus den Schlingen zieht, sodass kleine Schraubenförmige Muster entstehen.


Diesen Draht mit den 4 Blüten steckte ich nun einfach zwischen den Zweigen fest und schon war der Adventsstrauß geschmückt! Man kann je nach Größe auch ein paar der Papiersterne mit Füllung an die Äste hängen.
 


Kurz vor knapp - wie immer - ist dann auch unser Adventskranz fertig geworden.

Beim Binden des Kranzes kam mir die Mama zuvor, wobei sie zwischen die Tannenzweige immer wieder Buchsbaumzweige sowie hellere Zweige von unseren Sträuchern benutzte. Ich konnte dann nur noch einige Hagebutten dazwischenstecken bzw. die Kerzen beisteuern.


Wir mögen es hier wie auch bei unserem Christbaum eher traditionell und aus Naturmaterialien bestehend.

Um die restliche Weihnachtsdekoration werden wir uns während der Woche Stück für Stück kümmern, dabei immer inspiriert vom Christkindlmarkt in meinem Dorf, auf dem jedes Jahr die schönsten selbstgemachten Gestecke bzw. Dekorationsobjekte gezeigt werden.

Diese weihnachtlichen Basteleien sind mein Beitrag dieser Woche zum Creadienstag, zur Xmas-Linkparty, Adventszauber-Linkparty und Adventszeit.