Donnerstag, 4. Februar 2016

Schokoherzen mit Marmelade zum Valentinstag und Schneespaziergang

Der Valentinstag ist doch auch immer ein schöner Anlass, etwas Persönliches vorzubereiten und ein paar Kekse in Herzform sind da doch die leichteste Übung und dazu noch unheimlich lecker.

Wenn ich dunklen Schokoladenkeksteig zubereite, mache ich daraus ohnehin grundsätzlich mehrere verschiedene Plätzchen (in der Form und im Geschmack). Hier kann man wunderbar bezüglich Füllungen variieren (Marmelade, Nougat oder Buttercremefüllung wie hier), sie einfach ohne Füllung servieren oder mit Schokolade und Streuseln verzieren.






Kekse nehme ich auch grundsätzlich als Snack für zwischendurch zu Ausflügen mit (nicht nur mit Kindern, auch die Männer nehmen einen angebotenen Keks immer dankbar an, obwohl sie anfangs behaupten man bräuchte überhaupt nichts als Proviant mitnehmen ;-)).
 
Neulich unternahm ich mit meiner Schwester einen langen Spaziergang den Berg hinauf und durch einige Nachbardörfer. Ich mag diesen Weg am liebsten, weil man irgendwann hoch über sämtliche nächstgelegenen Dörfer sehen kann und "ganz hoch hinaus" kommt - oft ist es so, dass es bei uns im Garten sehr neblig ist und beim Aussichtsturm klarer Sonnenschein, der fast an Frühling erinnert, wenn nicht gerade Schnee liegt. 



Auf dem Weg kommt man an einigen Bauernhöfen vorbei und so kann man nicht nur die Tiere, sondern auch die (natürlich vor allem im Sommer) wunderschön angelegten Blumengärten bewundern.



Sogar an einem kleinen Skilift kommt man vorbei, der auch gerade in Betrieb war. 




Schokoherzen mit Marmelade

Teig:
1 1/4 Tasse Mehl
1/2 Tasse Kakaopulver
2 TL Backpulver
1 Prise Salz
1/2 Tasse Butter
1 Tasse Zucker
1 Ei

Füllung: Erdbeermarmelade oder Johannisbeergelee

Zunächst verknetet man sämtliche Zutaten zu einem glatten Teig. Dieser wird nun auf einer bemehlten Fläche dünn ausgerollt und die Herzformen ausgestochen. Die Backzeit beträgt ca. 12-15 Minuten bei 175°C. Nach dem Abkühlen wird die untere Hälfte mit Marmelade bestrichen, mit der oberen Hälfte belegt und mit Puderzucker bestreut.




Ab damit zur Weekend Recipe Linkparty und zu Herzensangelegenheiten!



Dienstag, 2. Februar 2016

Diy: Geschenke für Superhelden


Manchmal möchte man dem Liebsten einfach eine kleine Freude machen und auch wenn die Lieblingssüßigkeit dies auch schon zu einem gewissen Grad bewirkt, so macht die Verpackung doch noch einmal einen Unterschied und man kann hiermit auch eine kleine Botschaft transportieren - und ist der Partner nicht für jede manchmal der ganz persönliche Superheld?



Gemacht ist diese kleine Aufmerksamkeit superschnell. Man geht in den Supermarkt und kauft verschiedene bunte Süßigkeiten (wobei Blau am schwierigsten zu finden ist) und verpackt diese nach Farben getrennt separat. Jede Farbe steht hier für einen Superhelden (gelb für Batman, grün für Hulk, blau für Superman und rot für Ironman).

Die Labels kann man dann selbst gestalten oder hier als Free Printable ausdrucken. Nun druckt man nun den Text in Farbe aus und rahmt ihn. Hier gibt es auch einige Free Printables im Netz (z.B. hier), allerdings schrieb ich es dann doch einfach selbst, weil diese jeweils für den Vatertag gedacht waren und ich ja meinen Freund ansprechen wollte.

Ab damit zum Creadienstag, Dienstagsdinge, Handmade Tuesday, Handmade on Tuesday!
 

Samstag, 30. Januar 2016

Besuch in England: Exeter


Exeter war die erste Stadt, die ich während meines England-Aufenthalts bei meiner Schwester erkunden durfte (außer dem Bahnhof von Bristol während der Hinreise - der wirklich sehr hübsch und sehenswert war, das ist man hier ja nicht gewöhnt) und ich war von Anfang an total begeistert von dem kleinen Städtchen.

 

Joanne K. Rowling studierte ja in Exeter und einige Gässchen bzw. Lokale inspirierten sie wohl maßgeblich zu ihrer Harry Potter Reihe. Dies fasziniert uns als begeisterte Leserinnen dieser Romane natürlich ohnehin, vor allem weil mir meine Schwester auch nach der kurzen Zeit, die sie dort zu dem Zeitpunkt verbracht hatte, schon einige dieser Orte zeigen konnte. 

Auch wenn man sonst durch die Gassen von Exeter spaziert, mit den gemütlichen Kneipen, Teestuben und den noch sehr traditionellen und alten Häusern, kann man sich gut vorstellen, warum Joanne K. Rowling Harry Potter genau so erzählte. Im Buch gehen die Jugendlichen immer in den Tropfenden Kessel - Vorbild dafür war das Old Fire House, von innen wirklich ein Erlebnis mit seinen verwinkelten Gängen und Zimmern. 

Der große Vorteil, wenn man mit einer "Einheimischen" unterwegs ist, sind die Insider-Tips. Dies waren hier nicht nur die Harry-Potter-Inspirations-/Schauplätze, sondern auch ein Tea Room, von dem meine Schwester wusste, dass man, wenn man genau ab 14.30 Uhr zu Beginn der Tea Time Scones bestellt, diese gerade frisch und noch warm aus dem Ofen serviert bekommt. Hier gönnte ich mir ein Kännchen Earl Grey zusammen mit unglaublich leckeren Scones mit Clotted Cream und lokal zubereiteter Erdbeermarmelade, die sie sogar zum Verkauf anboten (da meine Oma allerdings jedes Jahr ohnehin die leckerste Erdbeermarmelade überhaupt macht, hatte ich dies gar nicht nötig ;-)). 

Diese gemütliche Teestube stellte eine willkommene Ruhepause zwischen dem Besuch der Kathedrale von Exeter und unserem Spontantrip zum Meer in Exmouth dar. 

In der Kathedrale, die von weitem eher wie eine Burg aussieht, kamen wir gerade rechtzeitig zu einer Führung und somit in den Genuss einiger Zusatzinformationen wie diejenige, dass in dieser Kathedrale grundsätzlich alle Lebewesen, also auch Tiere willkommen waren (deshalb auch ein Loch für die Katzen in der Türe) und automatisch auch alle, die sich darin befanden "gleich waren", somit also die höher Gestellten sich in einer Reihe mit den normalen Bürgern einzureihen hatten. 

Interessant fand ich auch, dass die Freskenbildner damals als Künstler eine große Freiheit hatten und es niemals jemand gewagt hätte, ihnen vorzuschreiben, was sie in ihren Bildern darstellen sollten. Die Künstler malten also genau die Szenen, die sie beschäftigten und über die sie während der Arbeit auch redeten. 

So kann es auch schon einmal passieren, dass man, nachdem man einen dieser Künstler verärgert hat, mit herausgestreckter Zunge mitten im Altarraum an der Wand verewigt wird. 

Die Kathedrale von Exeter war ursprünglich romanisch gebaut worden, was man unter anderem noch an einem belassenen tiefen Fenster sehen kann, anschließend ab einer gewissen Höhe abgetragen und darüber gotisch neu gebaut worden. So wurden auch der hintere und vordere Teil des Gebäudes zu verschiedenen Zeiten erbaut und im Nachhinein "zusammengefügt" - Laien wie mir und meiner Schwester fiel das grundsätzlich nicht so sehr auf, aber der Führer wies uns doch auf die Übergänge hin, die künstlerisch ein wenig weicher gezeichnet wurden. 

Die Decke der Kathedrale wurde sehr aufwendig verziert (wobei die dargestellten Frauen jeweils zur stärker witterungsgefährdeten Seite zeigten, sodass die Männerkopfe vor der Verwitterung geschützt waren - typisch, oder? ;-)) und um die Sitzbänke herum führt oberhalb der Rundbögen ein Gang mit kleineren Rundbögen, sodass der Chor von allen Seiten die Kirche besingen konnte. 

Von einem Bischof wurde vor hunderten von Jahren damals extra für diesen Bau eine Mitternachtsmesse genau geplant, sodass der Gesang des Chors eben vom Rundgang aus besonders wirkte, und diese wird genau so immer noch durchgeführt. 

Eine weitere erstaunliche Sehenswürdigkeit ist die Parliament Street, die wahrscheinlich kleinste Straße der Welt, wo man schon überlegt, ob man überhaupt hindurchlaufen sollte und dann mitten darin auf einmal die Haustür der Anwohner sieht - schon unglaublich. ;-) Ein wenig kann man vielleicht auf den Bildern erahnen, wie schmal die Gasse wirklich ist. 

Exeter ist für mich eine wunderschöne, ein wenig verzaubert wirkende Stadt und der Besuch dort hat sich auf jeden Fall gelohnt! 

Ab damit zur Urlaubslinkparty! 

Mittwoch, 27. Januar 2016

Rotwein-Cupcakes mit Buttercreme-Frosting und ein Schneespaziergang am Fluss


Vor einer Weile wurde ich gebeten, für die Geburtstagsfeier meiner Vizeschwester/lieben Freundin C. Cupcakes zu backen. Nach einigem Überlegen wurden dann Rotwein-Cupcakes mit Buttercreme-Frosting daraus. Das Frosting wurde mit Sternen verziert und bildet eine kleine Schneehaube auf den Muffins, passend zum Thema dieses Monats von Clara's ichbacksmir. 





Passend zum Thema "Verschneit" möchte ich auch gleich noch die Bilder vom sonnigen Morgenspaziergang letzten Samstag zeigen. Am Fluss entlang sieht man zwar vom Schnee gar nicht so viel, aber ich finde die Aussicht vom Ufer aus einfach bezaubernd.




Praktischerweise ist dieser Spazierweg genau meine Laufstrecke, sodass ich regelmäßig dazu komme, am Fluss sämtliche schöne Aussichtspunkte und Blickwinkel zu sehen - nur eine Kamera habe ich da natürlich nicht dabei. ;-)

Deshalb nutzte ich besagten Samstagmorgen, an dem die Sonne einen ohnehin aus dem Haus lockte, um diese schöne Kulisse einmal festzuhalten (unter der Woche ist es abends ja bereits dunkel).




Rotwein-Cupcakes mit Buttercreme-Frosting

Muffins:
125g weiche Butter
125g Zucker
1 Päckchen Vanillinzucker
2 Eier
175g Mehl
1 EL Kakaopulver
1 TL Backpulver
1/2 TL Zimt
125ml Rotwein
75g gehackte Zartbitterschokolade

Frosting:
200g Butter
1 Päckchen Vanillinzucker
150g Puderzucker

Backofen auf 170°C vorheizen. Die Butter mit Zucker und Vanillinzucker cremig rühren, die Eier einzeln unterrühren. Mehl mit Kakaopulver, Backpulver und Zimt mischen und abwechselnd mit dem Rotwein unter die Butter-Ei-Masse rühren. Zuletzt die Schokolade unterheben. ca. 25 Minuten backen. Für das Frosting verrührt man einfach sämtliche Zutaten zu einer glatten Masse und verziert die Muffins mit einem Spritzbeutel und gegebenenfalls Zuckersternen.





Genauso wie Rum habe ich fast immer eine Flasche sehr günstigen Rotwein vorrätig, weil er Kuchen oder Muffins einen tollen Geschmack verleiht. Daher konnte ich diese Muffins ganz spontan am Abend zuvor noch backen, denn sämtliche weiteren Zutaten hat man ohnehin zu Hause.

Ab damit zur Weekend Recipe Linkparty!