Zuerst einmal möchte ich euch allen frohe Ostern wünschen!
Passend zum Thema gibt es ein paar Fotos von unseren Nestchen, Bastelideen und das passende Rezept. ;-)
Wenn man jemanden zu Ostern mit einer kleinen Nettigkeit beschenken
möchte, dann ist ein genähtes Filzhäschen eine tolle Idee - vor allem
für die Kleinen. Inspiriert von
Petra wollte ich unbedingt auch so
ein süßes Häschen nähen.

Ich zeichnete einfach eine
Schablone auf Pappe und übertrug diese mit Zusatz von ca. 0,5cm auf
weißen Filzstoff. So nähte ich die zwei Hasenhälften aufeinander
und stülpte anschließend die Hülle um, sodass sich die Naht innen befand. Nun wurde ein brauner
Beutel (Achtung: er soll oben offen bleiben!) sowie mit schwarzer
Unterlage die weißen Pfoten aufgenäht. Für die Augen verwendete ich auch
schwarzen Filz als Unterlage, weißen Filz darüber und wiederum kleine
schwarze Filzstücke darauf. Die Schnauze wurde braun und zum Schluss
wurden Mund, Zähne und Schnurrhaare mit schwarzem Faden aufgestickt.
Dies geht erstaunlicherweise relativ zügig und man kann es prima
nebenbei machen. Gefüllt mit Watte und mit Leckereien im Beutel kann man
das Häschen nun verschenken.
Als meine Schwester noch ganz klein war,
strickte ich ihr einmal ein Häschen - und zwar jedes Körperteil einzeln
und nähte es dann zusammen - dieses Häschen geht zum Glück viel, viel schneller.
;-)

Nachdem ich das Häschen fertiggestellt hatte, sah
ich am nächsten Morgen bei
Marlies Filzhäschen gesehen, die man wie
Säckchen befüllen kann und da die Anleitung so einfach war, beschloss
ich, diese gleich mit den Kindern nachzubasteln.
Ich packte also
sämtliches Zubehör (Filz, schwarzen und weißen Faden, ein Nadelkissen
und eine Schere) ein und anstatt zu fragen, ob sie Lust hätten, forderte ich einfach jeden auf, sich eine Farbe auszusuchen. So wurde gebastelt, was
das Zeug hielt, und da ich selbst schon eins gemacht hatte, hatte ich
genügend Zeit, um zu helfen mit dem Faden auffädeln oder beim Gesichter
Besticken.
Man muss nur zwei gleich große Hasengesichter mit Ohren
aus Filz ausschneiden (in viereckiger Form wie auf dem Bild), diese am Rand
zusammennähen, wobei man den Bereich zwischen den Ohren auslässt. An
dieser Lücke wird das Häschen nun umgestülpt, sodass die Naht innen
versteckt ist. Nun geht es im Grunde nur noch ums Verzieren. Die Augen
sowie Schnauze und Gesicht gestaltete ich wie bei dem Häschen oben. Dann
kamen noch zwei Filzstücke für die Ohren dazu und nach dem Befüllen der
Säckchen mit Glückskäfern band ich die Ohren mit verschiedenen
Schleifen zusammen.
Ganz stolz präsentierten und verglichen die drei
ihre Häschen und ich wusste, dass sich die Bastelstunde für einen
stürmischen Nachmittag gelohnt hat. ;-) Das Schöne ist, dass alleine
schon durch eine unterschiedliche Farbauswahl sehr verschiedene Häschen
herauskommen und mit einigen Besonderheiten bei der Gesichtsgestaltung
werden sie dann ohnehin völlig einzigartig.
Das allergrößte Highlight an Ostern sind für mich nicht die
Osternester (obwohl die gleich an zweiter Stelle kommen), sondern das
Ostergebäck, bestehend aus Lämmchen und Häschen im Korb mit sämtlichen
bunten Eiern. Hierbei verwendet meine Mama den besten Teig aller Zeiten:
Schokoladenteig mit Kokosflocken.
Osterhäschen (Teig für 1 Häschen; für ein Lämmchen braucht man die 1,5fache Teigmenge)
50g Butter oder Margarine
50g Zucker
1 Päckchen Vanillinzucker
1 Ei
5 Tropfen Rum-Aroma
1 Prise Salz
75g Weizenmehl
1 schwach gehäufter EL Kakaopulver
1/2 gestrichener TL Backpulver
1EL Milch
Guss: 50g Zartbitterschokolade, 10g Palmin, Kokosflocken
Zunächst rührt man das Fett schaumig und gibt nach und nach Zucker, Vanillinzucker, Ei und Gewürze hinzu. Das mit Kakao und Backpulver gemischte Mehl wird nun untergerührt und in die mit Butter ausgefettete Form gefüllt. Das Häschen braucht ca. 35-40 Minuten im auf 275-200°C vorgeheizten Backofen. Nach dem Abkühlen löst man es vorsichtig aus der Form, lässt es erkalten und begradigt gegebenenfalls die Stehfläche etwas. Nun wird es mit geschmolzener Schokolade bestrichen und mit Kokosflocken bestreut.
Meine Mama bäckt immer zwei Häschen und zwei Lämmchen aus insgesamt der fünffachen Teigmenge (so gehen die Zutaten besser auf), von denen sie immer eines an unsere kleinen Cousinen verschenkt (natürlich mit Eiern im Körbchen).
Ein großes Highlight ist auch immer das gemeinsame Räuchern der Forellen aus den Weihern meines Onkels - keiner kann Räucherforellen so gut würzen und zubereiten wie er!
Ab damit zu
Niwibo,
Ei like,
Pamelopee und zum
Sweet Treat Sunday!