Sonntag, 12. April 2015

Tagesausflug: Lasertag und ein Besuch im Tiergarten

Nachdem ich vor einer Weile in Würzburg mit meinen Freunden beim Lasertag spielen war und meinen Cousins davon erzählt hatte, wollten diese das Spiel natürlich auch gerne einmal ausprobieren.

Ich beschloss damals also, gleich zu Beginn der Osterferien einen Termin zu buchen, damit wir das auch nicht vergaßen, denn eine Gelegenheit, mit sämtlichen Kindern einen Ausflug zu machen, lasse ich mir nie entgehen!



Nachdem wir uns also bei insgesamt zwei Spielen zu sechst in der festungsartigen Halle ausgetobt hatten, beschlossen wir spontan, noch in den hiesigen Tiergarten zu gehen, der praktischerweise nur ein paar Minuten von der Lasertag-Arena entfernt liegt.

Hier war mein Papa natürlich auch gerne dabei und so machten wir uns alle auf den Weg zu einem Spaziergang durch den Park.




Dort angekommen merkte man wieder, dass ein Tiergarten keineswegs nur etwas für kleine Kinder ist, sondern auch großen Kindern und Erwachsenen viel Spaß macht.

Die Teenies hatten natürlich stets ihre Handys griffbereit - diesen Tag lang allerdings nur, um für Schnappschüsse bereit zu sein, denn bei Tieren kann man eben nie wissen, was sie als Nächstes vorhaben und muss die Gelegenheit nutzen, wenn der Tiger auf einmal majestätisch auf die Zuschauer zu schlendert!


Besonders begeistert war ich auch vom Insektenhotel, weshalb ich bald unbedingt auch eines bauen möchte - dann aber nicht ganz so groß. ;-) Daneben steht ein Erdhaus, wie in der Steinzeit gebaut, mit allerlei Fundstücken und Informationen zu den heimischen Tieren in der damaligen Zeit.





Für die kleinen (und auch zur Freude der großen Kinder) gibt es einen Streichelzoo und überall auf dem Gelände verteilt findet man Holz-Pavillions oder abgetrennte Bereiche im Stil von verschiedenen Kulturen.







Ich hoffe, den "Kindern" hat der Ausflug genauso sehr gefallen wie mir! Gerade jetzt, wo sie so schnell erwachsen werden, freue ich mich immer besonders über das enge Band, das uns immer noch verbindet und wie gerne sie bei meinen Ausflügen dabei sind.

Ich glaube, dass gerade solche gemeinsamen Erlebnisse auch ihre Freundschaft untereinander vertieft und sie solche Momente noch lange im Gedächtnis behalten werden.


Freitag, 10. April 2015

Sweet Table zum Geburtstag: Vanille-Cupcakes im Glas

Meine Schwester war dieses Jahr an ihrem Geburtstag nicht daheim und als sie einige Tage später abends verkündete, dass sie am nächsten Tag nach Hause kommen könne, beschloss ich, zur Feier des Tages und zu ihrer Ankunft, Vanille-Cupcakes zu backen.

Vanille-Cupcakes sind das perfekte spontane Gebäck, da man sämtliche Zutaten immer daheim hat und sie auch noch blitzschnell fertig sind! Deshalb wurden sie schon oft zu Spontanbesuchen, einer Geburtstagsüberraschung oder auch in größerer Menge für Feiern gemacht.



Passend zum diesmonatigen Thema von Ina's let's cook together wurden sie in Weckgläsern gebacken. Diese sind unheimlich praktisch zur Aufbewahrung im Kühlschrank oder zum Transport für Picknicks.



Vanillecupcakes (für 5 Cupcakes im Glas oder 10-12 Cupcakes; Rezept adaptiert von hier)

40g Butter
120g Zucker
1 Päckchen Vanillinzucker
120g Mehl
1,5 TL Backpulver
1 Prise Salz
120ml Milch
1 Ei


Frosting:
250g Puderzucker
25ml Milch
80g Butter

Zunächst verrührt man sämtliche Zutaten zu einem glatten Teig. Diesen füllt man nun in 5 eingefettete Weckgläser (oder 10-12 Muffinförmchen) und bäckt sie ca. 20-25 Minuten bei 180°C. Nach dem Abkühlen verrührt man den Puderzucker mit dem Butter und gibt nach Bedarf ein wenig Milch dazu, bis es cremig wird, aber nicht zu flüssig ist.



Da sämtliche Verwandte schon Geschenke für sie gebracht hatten, konnten ein paar dieser gleich mit den Cupcake-Gläsern präsentiert werden.

Für meine Schwester ein Geschenk zu finden ist sehr einfach - wenn man sie fragt, sagt sie immer entweder Schmuck oder Schminkzeug, da dies das einzige ist, was sie sich selbst sonst nicht so oft leistet. Hält man sich daran, kann man eigentlich nicht viel falsch machen.



Deshalb bekam sie von mir eine Statement-Kette und von meiner kleineren Schwester Lidschatten und Nagellack. Die Mama füllte dann den Sweet Table noch mit weiteren Kleinigkeiten auf.


Das Schöne ist, dass etwas frisch Gebackenes immer eine besondere Begrüßung ist und stets alle dazu bringt, beisammen zu sitzen und sich den ganzen Abend über die vergangenen Tage auszutauschen. ;-)


Dienstag, 7. April 2015

Weidenkranz mit Tonblüten und Gesteck mit Weidenkugel

Da wir momentan oft den ganzen Tag draußen verbringen, um den Garten auf Vordermann zu bringen, sollte auch die Dekoration endlich frühlingshaft werden. Dafür bastelte ich zuerst einen neuen Türkranz und im gleichen Stil auch noch ein Gesteck.

Das Zubehör für beides stammt aus unserem Garten bzw. wurde selbst gebastelt.


Für den Türkranz bindet man zuerst bindet einen Kranz aus wildem Wein, den man anschließend mit Efeu umrankt.

Nun steckt man noch seitlich ein wenig Buchs und grüne Blätter dazu.

Ins Zentrum kamen zwei Blüten aus Ton. Diese formt man von innen nach außen, wobei man immer wieder Blütenblätter hinzufügt. Wenn die Blütenblätter alle befestigt sind, zeichnet man mit einer Nadel Muster hinein. Nach dem Trocknen kann man sie auf Holzstäbe spießen und in Blumenstöcke stecken, an einem Kranz befestigen, ein Gesteck damit verzieren etc. Befestigt wurden sie mit Hilfe von Draht und der Heißklebepistole.


Darunter steckte ich noch eine Schleife aus Bändern in verschiedenen Grüntönen sowie Bast und drei Taler mit Herzen, die aus Ton ausgestochen worden waren. Sie eignen sich toll als Geschenkanhänger oder aber zur Verzierung von Gestecken.



Für das Gesteck in der Holzschale braucht man wiederum einen Kranz aus wildem Wein sowie eine geflochtene Weidenkugel (das Bild zeigt das Grundgerüst, eine genaue Anleitung habe ich hier schon einmal verfasst), die man in den Kranz legt.


Sie dient als Gerüst für die Palmkätzchenzweige und grünen Zweige sowie die Tonblüten. Außerdem wickelte ich einige Efeuzweige um den Kranz und die Kugel.


Das Gesteck schmückt nun unseren Schuhschrank und passt perfekt zu dem Foto, das einmal von Flugzeug aus von unserem Dorf gemacht wurde.



Vor der Haustüre kann man mittlerweile den Frühling auch schon ein wenig sehen. ;-)

Ab damit zum Creadienstag, Pamelopee , Handmade on Tuesday und zum Deko-Donnerstag.



Sonntag, 5. April 2015

Osternester: gebackenes Osterlamm und Osterhäschen und Filzhäschen in Variationen

Zuerst einmal möchte ich euch allen frohe Ostern wünschen!

Passend zum Thema gibt es ein paar Fotos von unseren Nestchen, Bastelideen und das passende Rezept. ;-)


Wenn man jemanden zu Ostern mit einer kleinen Nettigkeit beschenken möchte, dann ist ein genähtes Filzhäschen eine tolle Idee - vor allem für die Kleinen. Inspiriert von Petra wollte ich unbedingt auch so ein süßes Häschen nähen.


Ich zeichnete einfach eine Schablone auf Pappe und übertrug diese mit Zusatz von ca. 0,5cm auf weißen Filzstoff. So nähte ich die zwei Hasenhälften aufeinander und stülpte anschließend die Hülle um, sodass sich die Naht innen befand. Nun wurde ein brauner Beutel (Achtung: er soll oben offen bleiben!) sowie mit schwarzer Unterlage die weißen Pfoten aufgenäht. Für die Augen verwendete ich auch schwarzen Filz als Unterlage, weißen Filz darüber und wiederum kleine schwarze Filzstücke darauf. Die Schnauze wurde braun und zum Schluss wurden Mund, Zähne und Schnurrhaare mit schwarzem Faden aufgestickt. Dies geht erstaunlicherweise relativ zügig und man kann es prima nebenbei machen. Gefüllt mit Watte und mit Leckereien im Beutel kann man das Häschen nun verschenken.

Als meine Schwester noch ganz klein war, strickte ich ihr einmal ein Häschen - und zwar jedes Körperteil einzeln und nähte es dann zusammen - dieses Häschen geht zum Glück viel, viel schneller. ;-)


Nachdem ich das Häschen fertiggestellt hatte, sah ich am nächsten Morgen bei Marlies Filzhäschen gesehen, die man wie Säckchen befüllen kann und da die Anleitung so einfach war, beschloss ich, diese gleich mit den Kindern nachzubasteln.

Ich packte also sämtliches Zubehör (Filz, schwarzen und weißen Faden, ein Nadelkissen und eine Schere) ein und anstatt zu fragen, ob sie Lust hätten, forderte ich einfach jeden auf, sich eine Farbe auszusuchen. So wurde gebastelt, was das Zeug hielt, und da ich selbst schon eins gemacht hatte, hatte ich genügend Zeit, um zu helfen mit dem Faden auffädeln oder beim Gesichter Besticken.

Man muss nur zwei gleich große Hasengesichter mit Ohren aus Filz ausschneiden (in viereckiger Form wie auf dem Bild), diese am Rand zusammennähen, wobei man den Bereich zwischen den Ohren auslässt. An dieser Lücke wird das Häschen nun umgestülpt, sodass die Naht innen versteckt ist. Nun geht es im Grunde nur noch ums Verzieren. Die Augen sowie Schnauze und Gesicht gestaltete ich wie bei dem Häschen oben. Dann kamen noch zwei Filzstücke für die Ohren dazu und nach dem Befüllen der Säckchen mit Glückskäfern band ich die Ohren mit verschiedenen Schleifen zusammen.

Ganz stolz präsentierten und verglichen die drei ihre Häschen und ich wusste, dass sich die Bastelstunde für einen stürmischen Nachmittag gelohnt hat. ;-) Das Schöne ist, dass alleine schon durch eine unterschiedliche Farbauswahl sehr verschiedene Häschen herauskommen und mit einigen Besonderheiten bei der Gesichtsgestaltung werden sie dann ohnehin völlig einzigartig.

Das allergrößte Highlight an Ostern sind für mich nicht die Osternester (obwohl die gleich an zweiter Stelle kommen), sondern das Ostergebäck, bestehend aus Lämmchen und Häschen im Korb mit sämtlichen bunten Eiern. Hierbei verwendet meine Mama den besten Teig aller Zeiten: Schokoladenteig mit Kokosflocken.



Osterhäschen (Teig für 1 Häschen; für ein Lämmchen braucht man die 1,5fache Teigmenge)

50g Butter oder Margarine
50g Zucker
1 Päckchen Vanillinzucker
1 Ei
5 Tropfen Rum-Aroma
1 Prise Salz
75g Weizenmehl
1 schwach gehäufter EL Kakaopulver
1/2 gestrichener TL Backpulver
1EL Milch

Guss: 50g Zartbitterschokolade, 10g Palmin, Kokosflocken

Zunächst rührt man das Fett schaumig und gibt nach und nach Zucker, Vanillinzucker, Ei und Gewürze hinzu. Das mit Kakao und Backpulver gemischte Mehl wird nun untergerührt und in die mit Butter ausgefettete Form gefüllt. Das Häschen braucht ca. 35-40 Minuten im auf 275-200°C vorgeheizten Backofen. Nach dem Abkühlen löst man es vorsichtig aus der Form, lässt es erkalten und begradigt gegebenenfalls die Stehfläche etwas. Nun wird es mit geschmolzener Schokolade bestrichen und mit Kokosflocken bestreut.

Meine Mama bäckt immer zwei Häschen und zwei Lämmchen aus insgesamt der fünffachen Teigmenge (so gehen die Zutaten besser auf), von denen sie immer eines an unsere kleinen Cousinen verschenkt (natürlich mit Eiern im Körbchen).


Ein großes Highlight ist auch immer das gemeinsame Räuchern der Forellen aus den Weihern meines Onkels - keiner kann Räucherforellen so gut würzen und zubereiten wie er!

Ab damit zu Niwibo, Ei like, Pamelopee und zum Sweet Treat Sunday!

Donnerstag, 2. April 2015

Leinwand-Collage zum Geburtstag meiner Freundin


Nachdem meine Freundinnen S. und C. bereits jeweils eine Leinwand-Collage zum Geburtstag bekommen hatten, wollte ich auch der Dritten im Bunde eine schenken.

Passend zu ihrem Zimmer malte ich die Leinwand in Rosa- und Weißtönen an.


Dann bog ich aus einem silberfarbenem Basteldraht ihren Namen und befestigte diesen mit der Heißklebepistole auf dem Bild.



Das Portrait, das ich von ihr zeichnete, schnitt ich oval aus, klebte es in eine Ecke der Leinwand und gestaltete mit Hilfe von weißer Strukturpaste einen Rahmen dieses. 

Als Verzierung sammelte ich viele Bänder und Dekorationsstoffe in Weiß-, Rosa- und Weinrottönen, schnitt aus den Stoffen Blüten in verschiedenen Größen aus und formte eine Blüte aus dem weinroten Band. Hierbei versuchte ich, dieselben Materialien bei beiden Blüten verschieden anzuordnen. In der Mitte raffte ich den Stoff und nähte jeweils eine Perle ins Zentrum.

Dazu bekam sie noch eine Pop-up-Karte mit Cupcakes und Donuts, verziert mit pinkfarbenem Glitzersand.

Auf der Feier wurden wir köstlich verwöhnt. Zuerst durch ein vegetarisches Raclette mit Zucchini, Kürbis, Karotten, Paprika und Tomaten sowie sämtlichen Käsesorten, die einem einfallen könnten, und Tofu. Dazu wurde Baguette gereicht und als Nachspeise ein Schokobrunnen aufgebaut, mit allerlei Obststücken als Beilage.

Dazu bekam jede von uns zwei Sternkekse mit Stäben und ein Glücksschweinchen. Es war fast zu schön, um einfach verspeist zu werden!






Ein ganz besonderes Highlight der Feier war das Privatkonzert, das wir als Überraschung von C.'s Bruder erhielten, der nicht nur wirklich gut Gitarre spielen, sondern genauso toll dazu singen kann und zwar beides mit absolutem Gänsehautgefühl, vor allem wenn zwei meiner Freundinnen auch noch mitsingen!

Mit einem tollen Sinn für Humor dichtete er als Reaktion auf unseren Witz, dass seine Hausschuhe ja wohl nicht so wirklich zum Rock'n'Roll-Image passen würden, das Lied "Rock'n'Roll Schuah" der Spider Murphy Gang in "Rock 'n' Roll Hausschuah" um. Dies war natürlich ein genialer Anfang für die Show, unter anderem mit "Hallelujah" von Leonard Cohen.

Das alles im Musikzimmer mit der coolsten Einrichtung aller Zeiten, vom Boden bis zur Decke ganz im Rock 'n' Roll-Stil! Ich war auch unheimlich beeindruckt von M.'s Mut, sich einfach vor uns (doch ein paar Jahre ältere) Mädels hinzusetzen und vollkommen souverän und immer mit einem schlagfertigen Kommentar auf der Zunge diese Show zu präsentieren - fast ein wenig stolz wird man da, wenn man sieht, was aus jemandem geworden ist, den man schon seit so vielen Jahren kennt!