Freitag, 20. März 2015

Liebster Award

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Die liebe Ioana von miss red fox hat mich für den Liebster award nominiert und einige Fragen gestellt. 

Diese beantworte ich - wenn auch etwas verspätet - natürlich sehr gerne! 

1) Warum bloggst Du und seit wann?

Angefangen hat wohl alles damit, dass meine kleine Schwester vor 2,5 Jahren für 2 Jahre ins Ausland ging und ich sie mit vielen Fotos an unserem Leben hier ein wenig teilhaben lassen wollte. Als ich im September 2013 - ein Jahr später auf einen kleinen "Schubs" meines Freundes hin - mit dem Bloggen begann, war ich das Dokumentieren schon so gewohnt, dass es von Anfang an gut mit meinem Alltag harmonierte und so ist es noch heute. Mittlerweile sehe ich den Blog als Erinnerung an schöne Ausflüge oder Feiern - man vergisst doch so viele Kleinigkeiten schnell wieder - und auch als Archiv für meine zahlreichen Koch- und Backexperimente sowie Bastelprojekte. Die Bastelprojekte sind immer wieder ein Ansporn, um viel mit den Kleinen in der Familie auszuprobieren und der Wunsch, ein neues Rezept zu versuchen, dient oft dazu, entweder die Familie oder die Freunde mal wieder an einem Tisch zu versammeln.

2) Was hat sich in Deinem Leben verändert, seit dem Du bloggst?


Im Grunde hat sich wohl gar nicht so viel verändert, weil ich sämtliche Rezepte, Bastelprojekte, Ausflüge etc. auch vorher schon gemacht habe. Vielleicht hat sich das Bewusstsein ein wenig verändert. Denn oft gehen solche tollen Ereignisse auch ein wenig unbemerkt an einem vorüber und erst wenn man über die Woche nachdenkt, fällt einem auf, wie viele schöne Erlebnisse sie eigentlich beinhaltet hat. Früher habe ich am Ende jeder Woche in einen Terminkalender stichpunktartig die wichtigsten Ereignisse eingetragen (vor allem die Schönen, weniger die tatsächlichen Termine) und mich jeden Freitagabend unheimlich gefreut, wie gefüllt doch die einzelnen Spalten (= Tage) waren und wie erfüllt somit die vergangene Woche. Das mache ich zwar jetzt immer noch so, aber seit ich meinen Blog schreibe, dient dieser genauso als Erinnerung, wie erfüllt das Leben mit allerlei Schönem ist. Es ist immer wieder erstaunlich, wie viel doch immer los ist, egal, wie viel Stress/Arbeit man gehabt haben mag. ;-) Außerdem hat sich aus meinem Drang, immer mal wieder neue Rezepte auszuprobieren, eine wunderschöne Tradition von gemeinsamen Abendessen und Picknicks unter Freunden entwickelt!

3) Hast Du schon Blogger-"Kolleginnen" im echten Leben getroffen?

Bisher noch nicht. 

4) Was ist Deine liebste Freizeitbeschäftigung?


Ich mag die Vielfalt und so habe ich sehr viele Lieblings-Freizeitbeschäftigungen - je nach Laune mache ich dann, worauf ich gerade am meisten Lust habe und so wird es nie langweilig! Dazu gehören Lesen, Basteln, in der Küche austoben, Radfahren und Federballspielen (wenn die Kleinen doch nur genauso oft wollten wie ich ;-)), Besuche bei der Familie und Freunden, Fotografieren und noch Vieles, das mir gerade nicht einfällt. ;-)

 
5) Hotel, Ferienwohnung oder Wohnmobil: wie sieht Dein Lieblingsurlaub aus?


Mein Lieblingsurlaub findet im Hotel statt - einfach, weil ich es so gewohnt bin und es so angenehm ist, nach einem Ausflug oder einem Tag am Strand in ein sauberes Hotelzimmer zu kommen, wo abends noch ein Essensbuffet wartet. ;-)

6) Wohin würdest Du auswandern, wenn Du könntest (und wolltest)?

Auf jeden Fall in den Süden. Ich möchte eigentlich nicht auswandern, weil ich die Vielfältigkeit des Wetters und der Landschaft hier mit ihren unzähligen Möglichkeiten sehr mag, aber wenn schon, dann auf jeden Fall in den Süden. Das liegt wohl daran, dass meine Stimmung gefühlt bis ins Unendliche steigt, wenn die Sonne scheint - ich habe dann einfach das Gefühl, dass genau jetzt alles möglich ist und liebe es, den ganzen Tag draußen zu verbringen. Die Südländer haben auch oft eine ganz andere Gemütlichkeit, die uns hier vielleicht ein wenig fehlt, wo doch jeder schnell mal "gestresst" ist.  

7) Wer war Dein Kindheitsidol?


Ich glaube nicht, dass ich direkt ein Kindheitsidol hatte und wenn dann wechselte es wohl phasenweise - und zwar immer dann, wenn ich eine neue faszinierende Bücherreihe begann. Es gibt fast nichts so Inspirierendes wie ein fesselndes Buch und oft bin ich dadurch früher auf das ein oder andere Hobby oder Ideen gekommen. 

8) Mit wem würdest Du gerne einen Tag lang Deinen Job tauschen?


Mit einem Schriftsteller. Ich habe mich schon immer gefragt, wie diese ihren Tag verbringen und wie ein solch kreativer Prozess konkret abläuft.

9) Richtest Du Deine Wohnung nach den Trends ein, oder einfach wie es Dir persönlich gefällt?


Da ich bisher nur in bereits möblierte Studentenwohnungen gezogen bin, kann ich mir schwer vorstellen, wie es ist, eine Wohnung vollkommen neu einzurichten. Es war allerdings immer so, dass ich anfangs sehr praktisch orientiert war und schwor, diesmal nicht so viel "Zeug" anzusammeln und jedesmal passierte es dann doch wieder - von regelmäßigem "Entrümpeln" blieb ich dann leider doch immer nicht verschont. ;-)

10) Was bedeutet Glück für Dich?


Glück bedeuten für mich die kleinen Dinge - wenn ich eine Stunde auf der Bank die Sonne genießen kann, wenn ich mit den Cousins unterwegs bin und diese danach ihrer Mama berichten, wie schön es doch war, wenn an einem wunderschönen Abend sämtliche Freunde versammelt sind und wir die halbe Nacht "durchlachen" - diese Liste könnte unzählig lange sein und eine schöne Blume auf einem Spaziergang gehört genauso dazu wie eine Umarmung. Aber vor allem bedeutet Glück auch, dass ich meine Familie und meine Freunde um mich habe und weiß, dass es allen gut geht!

11) Wem würdest Du gerne einen Orden verleihen und warum?


Da fallen mir auf Anhieb viele von den Lieben ein, die ich glücklicherweise um mich haben darf, denn jeder leistet auf seine Weise unheimlich viel und beeindruckt mich immer wieder sehr! Wenn ich ein Beispiel nennen müsste, wären das aber wohl trotzdem meine Mama und meine Oma. Beide stehen für verschiedene Generationen. Während meine Oma mit fünf Kindern und noch viel mehr Enkeln, um die sie sich ihr Leben lang gekümmert hat, in ihrem Leben schon unendlich viel Arbeit, Umsorgen und einfach Da sein geleistet hat, so ist sie auch immer schon ein Ansprechspartner gewesen. Meine Mama steckt noch mitten in dieser "Lebensarbeit" und ich bin immer wieder beeindruckt, wie sie alles schafft, wo eine Frau heutzutage doch nicht nur Familie und Haushalt, sondern auch den Job meistern muss. Dass sie nebenbei nie aufgibt und einfach niemandem Hilfe ausschlagen könnte, macht sie und ihre Leistung noch besonderer!

Da es schwierig ist, jemanden zu finden, der auch nominiert werden möchte, habe ich beschlossen, es hierbei zu belassen. 

Die Beantwortung der Fragen war teilweise sehr aufschlussreich und ich möchte dir noch für die letzte Frage danken, Ioana. Denn diese war deshalb nicht einfach zu beantworten, weil mir sofort eine Anzahl von Personen einfiel, die aus dem einen oder anderen Grund einen Orden verdient hätten und vielleicht wird es an der Zeit, dies einmal zu erwähnen! ;-)

Mittwoch, 18. März 2015

Frühlingsboten im Stadtpark und eine Kunstausstellung


Ein freier Nachmittag gab mir die Gelegenheit, die neue Ausstellung in der Ostdeutschen Galerie anzusehen. Zufällig gab es strahlenden Sonnenschein und so bekam man richtige Frühlingsgefühle. Deshalb ist dies auch mein Beitrag zu "Zeigt eure ersten Sonnenstrahlen" von Tanja (zuckersüße Äpfel).

Solche Veranstaltungen nehme ich immer zum Anlass, um dorthin eine kleine Radtour zu machen und ein wenig durch den Stadtpark zu schlendern. Auf dem Weg fuhr ich an der Donau entlang, immer mit Blick auf den Regensburger Dom.




Die aktuelle Ausstellung zeigt eine große Anzahl von Fotografien von Stefan Moses und ich musste mich immer wieder umdrehen und zu einem Bild zurückgehen, das mich besonders fesselte.

Neue Ausstellungen sehe ich mir vor Ort immer an, wenn es irgendwie möglich ist.

Früher nahm mich mein Papa einfach immer mit, wenn er während eines Stadtbesuchs fast immer noch den Besuch einer Kunstausstellung "dazwischen quetschte".

Dieses Gefühl, dass man vorher nie weiß, ob einem die Werke gefallen und vor allem aber nie klar ist, was davon einem im Kopf bleibt, wie es inspiriert und welche Ideen daraus erwachsen können, habe ich mir seitdem immer bewahrt und führe deshalb diese Gewohnheit selbst fort.



Direkt angrenzend an die Ostdeutsche Galerie ist der Stadtpark, an dem ich besonders die Denkmäler, die kleine Kapelle und andere Überreste mag, die daran erinnern, dass dort einmal ein Friedhof war.

Mittlerweile befinden diese sich zwischen allerlei Bäumen oder bewachsen von Pflanzen und lassen diese Ecken des Parks sehr romantisch und ein wenig märchenhaft wirken.




Auf der Wiese findet man auch immer wieder Schneeglöckchen und Dotterblumen, die mich immer sehr an meine Kindheit erinnern, als wir Mama dauernd solche Blumensträuße pflückten.

Dienstag, 17. März 2015

Diy: Osterdekoration für drinnen - Basteln mit Kindern



Auch für drinnen haben wir einige Basteleien als Osterdekoration über die Jahre hinweg angesammelt.

Einige davon sind Bastelideen für Kinder und Andere verlangen etwas mehr Feinarbeit, aber wir mögen alle sehr gerne.


Das Osterlamm wurde aus Gips gegossen (die Formen hatten wir von den Krippenfiguren zu Weihnachten noch übrig) und mit einer grünen Schleife um den Hals verziert. Geklebt wurde es zusammen mit ein wenig Moos auf eine ca. 1cm dicke Holzscheibe eines Holzscheites.

Fertig ist ein schönes Mitbringsel während der Osterzeit.


Die kleinen Küken sind wirklich einfach zu basteln und deshalb perfekt für eine kleine Bastelstunde mit Kindern.

Als Basis kann man entweder eine Scheibe aus dicker Pappe bemalen oder eine Holzscheibe benutzen. Darauf klebt man dann etwas Moos. Das Küken besteht aus Kugeln aus gelber Watte, die in einer Hälfte einer Eierschale geklebt wird. Augen und Schnabel werden auf Papier gezeichnet und schließlich auf die Wattekugel geklebt.




Das weiße Ei wurde nach und nach mit einer Kordel beklebt bzw. eingewickelt. Oben kann man es dann noch mit Zierefeublättern, ein paar Perlen, einer weißen Schleife und ein paar Zierästen verzieren.


Die Eier werden entweder pur oder nach bekleben mit etwas Transparentpapier seitlich mit Perlenbändern sowie Spitzenbordüren beklebt. Als Stiel dient ein Holzstab, der mit Krepppapier umwickelt wurde. Am Stielansatz werden sie noch mit Stoffröschen, bunten Bändern und Perlenbändern und etwas Zierblättern verziert.

Ab damit zum Creadienstag, Osterdeko-Linkparty, Ich will Frühling-Linkparty und Ei like.


Sonntag, 15. März 2015

Raincoast Crisp - der beste gesunde Snack aller Zeiten


Als mein Papa mir erzählte, dass meine Mama selbst Knäckebrot als gesunden Snack für Zwischendurch zubereiten würde, war ich zugegebenermaßen ein wenig skeptisch.

Wer hätte auch gedacht, dass sie ein Originalrezept aus Kanada von einer Arbeitskollegin übermittelt bekommen würde? Dort nennen sie das Raincoast Crisp auch Überlebensbrot, weil es, wenn man es einmal im Ofen getrocknet hat, sehr lange haltbar ist.

Raincoast Crisp

2 Tassen Mehl
2 TL Natron
1/2 TL Salz
2 Tassen Buttermilch
1/4 Tasse brauner Zucker
1/4 Tasse Honig
1 Tasse Cranberries
1/2 Tasse Sonnenblumenkerne
1/2 Tasse Kürbiskerne
1/4 Tasse Sesam
1/4 Tasse Leinsamen
gehackte Walnüsse (ca. 50g oder wie man möchte etwas mehr oder weniger)
frischer Rosmarin (ca. 1 EL oder wie man möchte etwas mehr oder weniger)

Zunächst gibt man alle Zutaten eine Schüssel und rührt sie mit einem Knethaken durch. Dann bestreicht man ein Backblech mit Olivenöl und verteilt die Masse darauf. Die Backzeit beträgt im auf 170° Umluft vorgeheizten Backofen ca. 35 Minuten. Dann stürzt man die Masse auf einen Gitterrost, lässt sie auskühlen und wickelt sie in Alufolie ein. Über Nacht kommt sie entweder in den Kühlschrank oder ins Gefrierfach. Am nächsten Tag wird das Brot geschnitten (je dünner desto besser, am leichtesten mit der Brotmaschine). Die Stücke werden nun auf dem Rost ausgelegt und 15 Minuten bei 140°C Umluft gebacken, umgedreht und noch einmal 10 Minuten gebacken.

Sie sind in einer verschließbaren Schüssel sehr lange haltbar!


Bei der Zutatenauswahl kann man durchaus improvisieren und zum Beispiel durch andere Sorten von Kernen ersetzen. So schmeckt das Raincoast Crisp auch jedes Mal ein wenig anders.

Schon beim Durchlesen des Rezepts beeindruckte mich die Zutatenliste, aber dass dieses Knäckebrot so lecker schmecken würde, hätten wir wohl alle nicht gedacht. Durch die Cranberries schmeckt es süß und saftig und durch die Kerne knusprig und gehaltvoll!




Ab damit zum Sweet Treat Sunday.


Mittwoch, 11. März 2015

Miniburger mit Hähnchen im Schinkenmantel und Mais

Burger sind eines meiner Lieblingsessen und wenn man sie als Miniburger verspeisen kann und so zum Beispiel bei einem Picknick Mehrere verschieden belegt werden können, dann mag ich sie gleich noch lieber. Nachdem ich hier schon mal über meine Burgerparty berichtet habe, zeige ich diesmal eine neue Variation für Ina's let's cook together.




Burger Brötchen (ca. 12 Stück)

500g Mehl
1 päckchen hefe
1 tl salz
2 EL brauner zucker
1 Ei
250ml Milch

Zunächst formt man aus sämtlichen Zutaten einen glatten Teig, den man ca. 1 Stunde gehen lässt. Danach formt man 12 Brötchen daraus, bestreicht diese mit ein wenig verquirltem Ei und bestreut sie mit etwas Sesam. Sie werden bei 180°C ca. 25 Minuten gebacken.



Belag

2 Hähnchenbrustfilets
100g Schwarzwälder Schinken
2 Maiskolben (vorgekocht und eingeschweißt)
Paprikagewürz, Salz, Pfeffer, Red Curry Marsala
Öl
gemischte Salatblätter
ggf. Balsamicocreme, Grillsoße

Zuerst schneidet man die Hähnchenbrustfilets in 2-4cm dicke Streifen, welche rundherum kräftig mit Paprikagewürz, Salz, Pfeffer und Red Curry Marsala gewürzt werden. Dann wickelt man jeden dieser Streifen mit einer Scheibe Schwarzwälder SChinken und steckt ihn mit einem Zahnstocher fest. Sie werden in Öl gebraten, bis sie durch sind. Gleichzeitig schneidet man die Maiskörner in Streifen vom Maiskolben ab und brät sie in Öl bei geringer Hitze an. Dies dauert etwas länger als bei nicht ummantelten Fleischstücken, aber man kann sie probeweise einfach einmal anschneiden.

Die Burger werden mit Salatblättern, eingewickeltem Filetstück, Mais und wer mag noch mit einer Grillsoße belegt.


Die Brötchen habe ich bereits am Abend zuvor gebacken - sie halten sich mindestens zwei Tage frisch.

Wir haben am gleichen Abend sowie am nächsten Tag noch einmal Burger gegessen, bis buchstäblich nichts mehr übrig war, weil es uns so gut schmeckte - das ist selten und deshalb werden wir sie bestimmt bald wieder zubereiten - möglicherweise dann erneut mit einer Variation. ;-)

Dienstag, 10. März 2015

Diy: Osterdekoration für draußen und geflochtene Weidenkugeln


Nach diesem wunderschönen Wochenende sind bei mir richtige Frühlingsgefühle aufgekommen und so war es natürlich eine Freude, vor der Haustüre ein wenig zu dekorieren. Zum Einen wurden hierfür die gerade erst gebastelten Weidenkugeln verwendet und zum Anderen drei fröhliche Osterhasen.

Die Holzhasen werden aus zwei Holzscheiten gemacht, die schräg abgesägt werden. Jeweils bleibt danach ein kleines schräg es Minischeit übrig, das ich dann den Kindern zum Verzieren gab. Dann muss man im Endeffekt nur noch die Ohren sowie die Schnauze aus Lausägenholz ausschneiden und schon geht es ab zum Bemalen. Hier kann man sich mit Acryl- oder Wassermalfarbe vollkommen austoben. Nach dem Trocknen werden die Ohren und die Schnauze auf das Gesicht geklebt, sowie eine aus Bast geformte Schleife zwischen die Ohren. Je nach Geschmack kann man um den Hals/Körper noch eine Stoffschleife binden.

Die Kleinen verwendeten statt Holzohren Filz und auch die Schnauze ist bei ihnen aus praktischen  Gründen nur aufgemalt.

Im Grunde muss man nur das Sägen übernehmen, beim Rest können sich die Kinder austoben. ;-)

Die Weidenkugeln bastelten meine Mama und ich in einem Bastelkurs vom Gartenbauverein.

Zubehör: Basteldraht, Weidenäste, Hartriegel, Efeu, Birkenzweige, Kiwiäste

Hier zeigte uns die Gärtnerin, wie man zuerst aus gespaltenen Weidenrinden 3 gleich große Kreise formt und jeweils mit Draht befestigt. Diese steckt man nun miteinander zu einer Kugel zusammen und formt einen vierten Kreis wie einen Äquator darum. Dies wird nun festgesteckt und nach und nach werden nun Weiden-, Kiwi-, Hartriegel-, sowie zum Schluss Birkenzweige durch sämtliche Lücken geflochten. Es ist nicht schlimm, wenn die Kugel zuerst einmal etwas "verbeult" aussieht, weil sie sich nach und nach ohnehin wieder formt. Zum Schluss kann sie noch mit allerlei Grünzeug wie Efeublättern verziert werden. Sämtliche Äste bräunen nach und nach einem Winter, den die Kugeln draußen gut überstehen, erscheint die Kugel gleichmäßig in Brauntönen.



Besonders schön fand ich vor allem die verschlungenen Kiwiäste und auch die roten Hartriegelzweige. Wir haben die Kugeln in verschiedenen Größen gebastelt und auch wenn sie mit fast dem gleichen Material geflochten wurden, so machen die kleinen Unterschiede sie doch wieder einzigartig.

Es war erstaunlich, wie viele verschiedene Werke aus dem Kurs hervorkamen und zum Schluss erschien sogar ein Bild von uns in der Zeitung. ;-) Die ursprüngliche Idee zur Teilnahme am Kurs stammte von meiner Mama, die uns seit jeher drängt, immer wieder Neues auszuprobieren.


Mittlerweile zieren die Kugeln die Haustüre und überbrücken den Zeitraum, bis die ersten Frühlingsblumen gepflanzt werden.

Ab damit zum Creadienstag, zur Osterdeko-Linkparty und Ich will Frühling-Linkparty.

Sonntag, 8. März 2015

Bananen-Trifle


Wenn man Zutaten wie Joghurt und Spekulatiuskekse übrig hat, dann ist ein Dessert quasi "Resteverwertung vom Feinsten", denn dieses kann man aus allen möglichen Zutaten kreieren und schmeckt eigentlich immer.

So entstand auch dieses Bananentrifle, das wir dann aber so gerne mochten, dass wir es bestimmt noch einmal zubereiten werden!

Bananentrifle (4 große Portionen)


300g Naturjoghurt
200g Schlagsahne
16 (je Glas 4) Spekulatiuskekse
3 Bananen
1/2 TL Zimt
4 EL Zucker
Zitronensaft
evtl. Schokostreusel

Zuerst schlägt man die Schlagsahne steif und verrührt diese mit dem Naturjoghurt, je nach Geschmack 2-4 EL Zucker und dem Zimt. Dann schichet man je 2 Spekulatiuskekse in ein Weckglas, schneidet die Bananen in Scheiben und gibt je ein Viertel dieser Scheiben auf die Kekse. Darauf gibt man nun ca. 1/8 der Creme, das wiederum je von 2 Spekulatiuskeksen bedeckt wird und gibt die restliche Creme (wieder ca. 1/8) darüber. Darauf kann man nun nach Belieben noch Banananscheiben mit Schokostückchen anrichten. Nun stellt man das Dessert kühl, damit alles schön durchsuppt.

Die Portionen sind relativ groß gewählt und die Hälfte der Menge würde als Dessert sicherlich auch ausreichen, aber ich aß einen Teil davon zum Frühstück, deshalb durfte es dann schon etwas mehr sein.

Serviert in Weckgläsern ist das Dessert auch perfekt zum Mitnehmen auf eine Party oder ein Picknick geeignet beziehungsweise mit den Deckeln super zu stapeln und für den nächsten Tag aufzubewahren, ohne dass die Sahnecreme eintrocknen würde.

Ab damit zum Sweet Treat Sunday!